Irene Gisch - Mrs.Sporty Purkersdorf
Frauenfitness in Purkesdorf
02.04.2025 27 min
Zusammenfassung & Show Notes
Der Podcast "Die inspirierende Reise von Irene Gisch: Frauenfitness und das Mrs Sporty Konzept" beleuchtet die beeindruckende Entwicklung von Irene Gisch, die von Wien ausgehend internationale Erfahrungen sammelte und schließlich die Leitung des ältesten Mrs Sporty Clubs in Purkersdorf übernahm.
Im Gespräch wird deutlich, wie leidenschaftlich sie sich für Frauenfitness einsetzt und wie das innovative Mrs Sporty Konzept funktioniert. Es bietet Frauen ein maßgeschneidertes, 30-minütiges funktionelles Training, unterstützt durch die sogenannten Pixformance-Geräte oder „Pixies“. Diese ermöglichen ein flexibles Zirkeltraining in einer ausschließlich weiblichen Umgebung.
Der Podcast thematisiert auch die Herausforderungen der Fitnessgewohnheiten und die Anpassungen während der Corona-Zeit. Abschließend wird die Bedeutung von Fitness für die Gesundheit der Gesellschaft hervorgehoben, und Hörer werden ermutigt, die positiven Erfahrungen im Mrs Sporty Club selbst zu erleben.
Im Gespräch wird deutlich, wie leidenschaftlich sie sich für Frauenfitness einsetzt und wie das innovative Mrs Sporty Konzept funktioniert. Es bietet Frauen ein maßgeschneidertes, 30-minütiges funktionelles Training, unterstützt durch die sogenannten Pixformance-Geräte oder „Pixies“. Diese ermöglichen ein flexibles Zirkeltraining in einer ausschließlich weiblichen Umgebung.
Der Podcast thematisiert auch die Herausforderungen der Fitnessgewohnheiten und die Anpassungen während der Corona-Zeit. Abschließend wird die Bedeutung von Fitness für die Gesundheit der Gesellschaft hervorgehoben, und Hörer werden ermutigt, die positiven Erfahrungen im Mrs Sporty Club selbst zu erleben.
HALLO PURKERSDORF
Der Talk über Menschen und Themen in und um Purkersdorf
Der Talk über Menschen und Themen in und um Purkersdorf
Die faszinierende Reise von Irene Gisch führt uns von Wien über internationale Erfahrungen zurück nach Österreich, wo sie die Leitung des ältesten Mrs Sporty Clubs übernahm. Irenes Leidenschaft für Sport und ihr Engagement für Frauenfitness wird in unserem Gespräch besonders deutlich, während sie ihre persönliche Geschichte und die Entwicklung des Clubs in Purkersdorf teilt. Der Frühling bringt für viele Frauen den Wunsch, ihre Fitnessziele zu verfolgen, und Irene erklärt anschaulich, wie ihr Club dabei unterstützend wirkt.
Das innovative Konzept von Mrs Sporty, das Frauen ein maßgeschneidertes 30-minütiges funktionelles Training bietet, steht im Mittelpunkt unseres Podcasts. Irene beschreibt, wie die Pixformance-Geräte, liebevoll als „Pixies“ bezeichnet, als Co-Trainer fungieren und den Teilnehmerinnen ein flexibles und effektives Zirkeltraining ermöglichen. Der Fokus liegt auf einer Umgebung, in der sich Frauen wohlfühlen und ohne die Präsenz männlicher Trainer oder Teilnehmer trainieren können. Dieses erfolgreiche Konzept hat in Österreich und Deutschland für Aufsehen gesorgt und wird als Franchise-System weiter ausgebaut.
Unsere Episode beleuchtet zudem die Bedeutung von Fitnessgewohnheiten und die Herausforderungen, denen man sich stellen muss, um Disziplin zu bewahren – selbst wenn das Eiscafé Mondi in der Nähe lockt. Irene teilt ihre Erfahrungen aus der Corona-Zeit und wie der Club seine Trainingsmethoden anpassen musste, um Hygieneanforderungen gerecht zu werden. Abschließend betonen wir die Wichtigkeit von Fitness für die Gesundheit der gesamten Gesellschaft und ermutigen unsere Hörer, diese positive Erfahrung im Mrs Sporty Club selbst zu erleben. Ein großes Dankeschön an Irene für das inspirierende Gespräch und ihre wertvollen Einblicke!
Links:
Homepage: https://www.mrssporty.at/club/purkersdorf/kontakt/
Email: purkersdorf@mrssporty.at
Telefon: +43 2231 66541
Whats App: +43 677 623 822 97
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Blog Beiträge zu allen Episoden kannst du unter hallo-purkersdorf.blog nachlesen.
Info
Dieser Podcast wird privat betrieben und steht allen politischen Richtungen sowie Organisationen neutral gegenüber.
Kontakt unter:
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Facebook: facebook.com/hallopurkersdorf
Instagram: instagram.com/hallo_purkersdorf
Transkript
Liebe Podcast-Community, der Frühling zieht ins Land und zu dieser Zeit werden
wir alle wiederum aktiver.
Oft wollen wir für unseren Sommerurlaub die Figur etwas anpassen oder uns einfach nur wohlfühlen.
Daher beginnen viele zu dieser Zeit auch Fitnessclubs zu besuchen und trainieren
dort dann kontinuierlich.
In Purkersdorf gibt es diesbezüglich den Fitnessclub Mrs.
Sporty, welcher exklusiv für Frauen ist und auch ein eigenes Trainings- und
Ernährungsprogramm anbietet.
Um mehr darüber zu erfahren, habe ich mir ein Interview mit der Inhaberin Irene
Gisch ausgemacht, zu welchen ich euch eine gute und informative Unterhaltung wünsche.
Music.
Herzlich Willkommen liebe Hörerinnen und Hörer von Hallo Purkersdorf,
der Talk über Menschen und Themen in und um Purkersdorf.
Und heute befinde ich mich wieder genau im Zentrum von Purkersdorf,
nämlich am Hauptplatz und zwar im Fitnesscenter Mrs.
Sporty und mir gegenüber sitzt die Inhaberin, die Irene Gisch.
Servus, Irene. Servus, hallo.
Eigentlich ein Novum, das ich ja sein darf, bei Mrs. Sporty.
Hier dürfen ja normal nur Damen rein.
Genau, also zum Trainieren dürfen nur die Damen kommen, das ist richtig.
Ja, aber ich darf mit dir heute ein Interview führen. Gerne,
da habe ich gerne eine Ausnahme gemacht heute.
Ja, ich möchte mich in dieser Episode natürlich ein bisschen mit Fitness beschäftigen.
Wir haben jetzt das Frühjahr, im Frühjahr wollen wir natürlich alle wieder abnehmen.
Die Damen sagen noch, sie arbeiten hinter Bikini-Figur.
Nachdem es in den Zeitungen im November, Dezember und so viele Kicks-Rezepte
gab, müssen wir jetzt wieder ein bisschen was machen.
Genau, das ist richtig. Also wenn es wärmer wird, merkt man das natürlich auch,
dass die Damen an ihrer Figur arbeiten wollen, wie du sagst.
Aber bevor wir aufs Fitnesscenter eingehen, möchte ich ein bisschen etwas über dich erfahren.
Weil der Zweck unseres Podcasts ist ja, dass wir die Personality haben,
dass wir sagen, wer bist du, was magst du.
Ja, du bist jetzt die Inhaberin vom Fitnesscenter hier. Zu deiner Person ein
bisschen Lebenslauf? Ja, mein Lebenslauf.
Ich bin 45 Jahre alt, bin in Wien aufgewachsen, dort auch zur Schule gegangen
und lebe jetzt doch wieder da und war aber in den Jahren dazwischen gleich nach
der Matura einige Zeit im Ausland.
Bin dort auch mit dem Sport eigentlich in Kontakt gekommen, intensiver.
Habe also im Ausland, in der Türkei und in Tunesien mit Urlaubsgästen Sport
gemacht, Aerobig, Steppaerobig und so weiter.
Er robigt, sie robigt und du robigst jetzt a. Aerobic.
Und ja, wie gesagt, wohne jetzt wieder in Wien im 23.
Bezirk. Ich habe drei Kinder, die mittlerweile schon fast erwachsen sind, sagen wir mal so.
Und ja, bin seit fast 13 Jahren jetzt hier im Mrs. Sporty Purkersdorf.
Das heißt, du hast hier das Fitnesscenter auch eröffnet, oder?
Nein, eröffnet wurde es von meiner Vorgängerin.
Also hier im Purkersdorf ist der älteste Klub in Österreich.
Wirklich? Ja, wirklich.
Wow. Ja, mittlerweile 16 Jahre.
Und ich habe dann eben vor 13 Jahren oder zwölfeinhalb Jahren als Trainerin
zu arbeiten begonnen und seit sechs Jahren dann den Club als Inhaberin übernommen.
Aber das ist spannend, weil du sagst, hier der älteste Club.
Man kennt ja Mrs. Sport ja auch mittlerweile aus der TV-Werbung und so.
Und das hat wirklich hier begonnen oder was? Es hat in Deutschland begonnen,
aber für Österreich ist Purkersdorf der Start.
Das ist wieder ein Novum, das man gar nicht weiß.
Es steht auf unserer Webseite. Ja.
Aber gut, dass man es jetzt weiß. Da sagen es alle, Linz beginnt,
dabei stimmt das gar nicht. Nein, in Purkersdorf.
Was hat dich eben dann zum Training gebracht, dass das deine berufliche Errichtung wurde?
War das einfach so die Begeisterung oder hast du das als Plan gehabt?
Nein, also das war überhaupt nicht mein Plan. Das war Zufall,
das war, ja, kann man sagen, das war Zufall, das war auch ein bisschen so Abenteuerlust,
dass ich eben dann auch ins Ausland gegangen bin.
Aber der Grund, dass ich dabei geblieben bin oder dann eigentlich nach einigen
Jahren nach meinen Kindern und anderen Jobs auch wieder zum Sport zurückgekommen
bin beruflich, das ist natürlich einfach die Freude dran,
Menschen für Sport zu begeistern und auch das Wissen, wie wichtig Sport ist,
wie wichtig es ist, regelmäßig Sport zu machen.
Und das möchte ich eben weitergeben.
Ich habe dann selbst auch, nachdem ich meine drei Kinder bekommen habe,
selbst als Mitglied bei Mrs. Sporty begonnen in einem anderen Club.
Da hat es schon einen zweiten neben Purkersdorf geblieben. Da hat es schon einen gegeben, ja.
Ja, ja, es ist ja dann schnell gewachsen.
Und es war mir dann auch sofort klar, das ist genau das Richtige für mich und
das möchte ich auch einmal selbst beruflich machen. Das war mir sofort klar.
Und ja, es hat sich dann ein paar Jahre später, sage ich auch einmal,
ergeben, dass ich dann hier in Purkersdorf wieder durch Zufall gelandet bin.
Wenn wir gleich zu dem, zu Mrs. Sporty, zum Club, wie nennt sie das? Club, Training?
Club, ja, das ist der Mrs. Sporty-Club, genau.
Das Konzept, das hier verfolgt wird, eben nur für Frauen.
Was war das ausschlaggebend, warum man hier sozusagen spezifisch für Frauen einen Club macht?
Der Gedanke ist, dass die Frauen oder die meisten Frauen sind berufstätig, haben Kinder,
haben Haushalt und so weiter und nehmen sich nicht so viel Zeit fürs Training,
wie man das oft in klassischen Fitnesscentern macht.
Dass man da vielleicht eine halbe Stunde Cardio macht, dann geht man an die
Geräte, an die Kraftgeräte, vielleicht noch Sauna hinten nach.
Und das ist eben unser Konzept, darauf ist das aufgebaut.
Wir machen Trainingspläne, die 30 Minuten dauern, sodass die Frauen das mehrmals
wöchentlich im Idealfall in ihren Tagesplan unterbringen können.
Ich habe gesehen und hier gleich wieder der Hinweis für alle Hörerinnen und
Hörer, die Bilder und Infos dazu könnt ihr natürlich auf hallo-Purkersdorf.blog wie immer sehen.
Aber hier im Trainingsraum fällt natürlich, oder ist mir sofort aufgefallen,
das ist kein konventioneller Trainingsraum.
Also das sind keine Geräte, keine Kraftgeräte, keine Fahrräder,
keine Laufbänder oder sonst was, sondern da stehen riesengroße Handys umher. Genau, ja.
Die riesengroßen Handys nennen sich Pixformance-Geräte, von uns liebevoll Pixies
genannt, und unterstützen uns beim Training, also sind unsere Co-Trainer sozusagen.
Es läuft so ab, also grundsätzlich machen wir funktionelles Training.
Wir stellen für jede Dame einen individuellen Trainingsplan zusammen.
Der ist aufgebaut aus Kraftübungen und Ausdauerübungen oder aktiven Erholungsübungen
zwischendurch. Ich kann natürlich auch Balance, Mobilität, das alles wird eingebaut,
je nachdem, was die Dame auch gerne möchte.
Jede Übung dauert eine Minute und das Training wird dann an den großen Handys,
an den Pixies angezeigt.
Also die Übung wird dort vorgezeigt und die Dame kann mittrainieren, die Übung nachmachen.
Grundsätzlich ist es eigentlich wie ein Zirkeltraining.
Also man geht von einem Pixie zum nächsten. Genau, ja.
Und auf diesen Pixies sieht man dann fast in Lebensgröße eigentlich die Trainerin,
die die Übung vormacht. Und das muss man diese Minute mitmachen.
Genau, genau. Und zusätzlich sind wir Trainerinnen hier, um die Mitglieder zu
unterstützen, dass sie die Übungen auch richtig ausführen.
Natürlich auch, um zu motivieren, Fragen zu beantworten.
Wir verwenden Kleingeräte, also Kurzhanteln, Terabender, Medizinwelle.
Eigentlich ist meine Frage noch nicht beantwortet, wieso es eigentlich exklusiv für Damen ist.
Weil all das, was du gesagt hast, ist jetzt noch nicht spezifisch,
dass ich sage, ich mache das nur für Damen. Das könnte ich mit Männern auch
machen. Das ist richtig, ja.
Aber wie gesagt, grundsätzlich war der Gedanke, kurzes Training,
damit die Frauen das in ihren Tagesplan einbringen können und auch etwas unter
sich sind, weil man kennt das.
Ich denke, viele Frauen, die schon im Fitnessstudio waren, kennen das vielleicht,
dass man sich da nicht so ganz wohl fühlt, dass vielleicht dann auch keine Trainer
da sind, die man mal um Rat fragen kann.
Das war der Gedanke, dass einmal die Frauen unter sich trainieren können und
da Unterstützung bekommen.
Das Konzept schlechthin ist ja aufgegangen. Wenn man es sieht,
in Österreich und Deutschland, es gibt ja sehr viele Misser Sporty-Clubs.
Das Ganze ist, nehme ich mal an, so ein Franchise-System. Ja,
genau, es ist ein Franchise-System.
Und die Geräte und so kommen eben vom Head. Genau, wir haben eine Produktabteilung,
die sich da auch immer wieder neue Sachen einfallen lässt.
Wir bieten ja nicht nur das Training an, Wir haben auch ein eigenes Ernährungskonzept,
mit dem wir unsere Mitglieder unterstützen, ein bisschen abzunehmen.
Wir haben mittlerweile ein Beckenbodentrainingsgerät.
Das ist ein passives Training, ein Stuhl.
Pelvi Power nennt sich der. Und wir sind jetzt auch gerade dabei,
noch eine zusätzliche Sparte einzuführen in den Club.
Ein zusätzliches Angebot für unsere Mitglieder. Und zwar starten wir jetzt bald mit Gruppenkursen.
Ja, im April geht es los.
Wir werden als erstes einmal Pilates, Fatburn und Mobilität und Stretchkurse
einführen, die dann mehrmals täglich stattfinden.
Und ja, wird noch laufend ausgebaut und erweitert, unser Konzept.
Und euer Trainingsprogramm ist
dadurch natürlich auch wirklich für jede Altersgruppe, ne? Ganz genau, ja.
Das ist für jede Altersgruppe, ich sage immer, das Einzige, was wir gelten lassen,
wenn eine Dame nicht bei uns trainieren möchte, ist eben die Aussage,
dass sie mit ihrem Mann gemeinsam Training machen möchte.
Also da können wir dann leider nichts mehr anbieten. Aber ansonsten haben wir
für alle Altersgruppen, für alle Fitnesslevel sicher das richtige Training.
Da muss ich jetzt etwas verraten. Ich war ja einmal schon hier.
Ja, ganz genau. Es gab eine Ausnahme, nachdem meine Frau ja hier im Club Mitglied
ist und hier fleißig trainiert.
Aber es gab einen Tag, da hat es dann geheißen Partner-Training, da habe ich mitgemacht.
Ganz genau, ja. Also wir haben das jetzt dieses Jahr auch wieder eingeführt
oder wieder durchgeführt. Und zwar immer am Valentinstag. Genau.
Da bieten wir ausnahmsweise Partnertraining an. Und da muss ich sagen,
aus Erfahrung, unterschätzt nicht die Pixies.
Das ist das Schöne an dem Partnertraining. Die Männer sehen nun einmal,
wie intensiv und wie gut wir trainieren.
Weil auch wenn man glaubt, da stehen nur große Handys und man macht ein bisschen
was. Nee, nee, nee, nee, nee.
Das darf man natürlich nicht vergessen. hinter den Pixies sind ja wir Trainerinnen,
die die Trainingspläne zusammenstellen und gestalten.
Aber wie ist es jetzt bei euch, weil du sagst, dass man jederzeit auch die Zeit
hat, selbst zu trainieren. Wie ist das mit dem Herkommen?
Oder ist immer Trainerin auch hier?
Nein, es ist nicht immer Trainerin hier. Wir haben unsere Anmelde- und Beratungszeiten, in denen wir da sind.
Also es sind so die Kernzeiten von 8 oder 9 bis 13 Uhr und von 16 bis 19 Uhr sind wir anwesend.
Die Mitglieder, unsere Mitglieder können aber täglich von 6 bis 22 Uhr trainieren
und haben mit ihrer Klubkarte Zutritt zum Klub, auch wenn wir Trainerinnen nicht
da sind. Ja, das heißt also immer,
elektronischen Zutritt und fertigen die Karte. Genau.
Man macht sein Programm und fertig. 30 Minuten ist ja toll, ist ja eine gute
Trainingszeit, weil da kann man sich bald Zeit nehmen.
Wenn du mich als Profi jetzt unterstützt, wahrscheinlich in der Aussage,
ich nehme mal an, Kontinuität ist wichtiger als die Länge jetzt bei einem Einzeltraining.
Ja, ganz genau. Deshalb ist auch die Empfehlung, im Idealfall täglich oder so
ungefähr fünfmal in der Woche 30 Minuten zu trainieren, das ist auf jeden Fall.
Effektiver als nur einmal in der Woche eineinhalb Stunden zu trainieren.
Und sollte man, wenn man jetzt zur Kontinuität hineinbringt,
sollte man jetzt schauen, dass das immer zur gleichen Tageszeit ist, oder ist das dann egal?
Ja, das muss nicht sein. Man kann natürlich auch die Trainings abwechseln.
Also man muss jetzt nicht sieben Tage in der Woche zu uns kommen,
wenn man dann einen Tag dazwischen laufen, schwimmen geht, Yoga macht,
eine Wanderung macht, ist das eine gute Ergänzung.
Ihr habt ja auch, glaube ich, eine eigene App, ne? Ja, wir haben eine eigene
App. Weil heute geht ja praktisch nichts mehr ohne App, ne? Ja, genau.
Außerdem stehen so viele große Handys da umher, ja. Ja, die App ist für unsere
Mitglieder, die können sich einen Trainingsplatz reservieren oder das Beckenbodentraining reservieren.
Aber da ist auch mitgeschrieben, die Leistung oder so. Genau,
man kann natürlich auch von zu Hause aus trainieren.
Also über die App kann man seinen eigenen einen Trainingsplan abrufen und den
von zu Hause aus trainieren oder vom Urlaub aus, wo auch immer man gerade ist.
Das habe ich mitbekommen zur damaligen Corona-Zeit.
Da hat die Lydia, meine Frau, fest zu Hause mit dem App weiter trainiert.
Das Training über die App und Outdoor-Training, das sind die zwei Sachen,
die sich eigentlich durch Corona positiv entwickelt haben bei uns.
Was mich auch immer interessiert, zu Weihnachten hin, also so Ende November
und dann in den Dezember hinein, da genießen wir sozusagen alle eher das Nest zu Hause.
Alle Zeitungen bringen die Rezepte für Kekseln und dann kommen die Feiertage
und Ende der Feiertage ist Silvester, wo glaube ich, alle so ziemlich sagen,
eigentlich bin ich jetzt froh, dass es durch ist. Ja, genau.
Und wie sieht es dann aus? Merkt es ihr dann, dass nach Silvester gibt es da so einen,
Schwung an neuen Mitgliedern? Ja, gibt es.
Es gibt immer so ein Jahr, also nach Silvester einen Schwung an neuen Mitgliedern
oder Interessentinnen.
Es gibt jetzt um die Jahreszeit, wo es wärmer wird, noch einmal einen Schwung.
Ach so, das ist auch noch einmal so eine Phase.
Noch einmal einen Schwung und nach den Sommerferien gibt es auch noch einmal einen Schwung.
Ja, da kommen alle wieder vom Urlaub zurück, stellen sich das erste Mal auf
die Waage und denken, ui, ui, ui.
Auch die Kinder kommen dann in den Kindergarten und Schule und sind dann ein
bisschen außer Haus und die Mütter haben wieder Zeit.
Und hält sich das mit den Mitgliederinnen oder flacht das dann immer wieder bis hier ab?
Also wir sind, wir versuchen wirklich unsere Mitglieder zu motivieren und ich
sage einmal bei den meisten hält das auch.
Die meisten kommen wirklich regelmäßig, aber natürlich gibt es auch immer wieder
ein paar, wo es dann abflacht oder wo der Schweinehund dann doch ein bisschen groß ist, zu groß ist.
Der Gewinn. Aber auf jeden Fall versucht ihr, die Barrieren zum Training hin
so gering wie möglich zu halten.
Ganz genau, ja. Sodass man wirklich sagt, okay, jetzt mache ich halt was und tun wir weiter.
Genau, man kann bei uns auch immer ein Probetraining machen.
Wir haben immer wieder verschiedene Aktionen. Momentan kann man siebenmal kostenlos trainieren.
Also wir versuchen da auch wirklich den Damen die Möglichkeit zu geben,
ein bisschen Also ein paar Mal reinzuschnuppern, das Training ein paar Mal ausprobieren,
damit sie auch sehen, ob es wirklich das Richtige ist.
Und du hast gesagt, ihr macht auch Ernährungspläne dazu.
Ja, genau. Wir haben ein Ernährungskonzept, wo wir ein bisschen berechnen,
wie viel man von welcher Lebensmittelgruppe essen sollte,
um sich gesund und ausgewogen zu ernähren und trotzdem das eine oder andere Kilo zu verlieren.
Natürlich funktioniert das auch immer nur im Zusammenhang mit dem Training.
Weil man Muskeln aufbaut durch das Training und die wiederum Fett verbrennen und so.
Ja, ist die Kombination einfach wichtig. Was sagst du dazu?
Ich habe einmal gelesen, grundsätzlich ist ja beim Abnehmen 70,
70 Prozent oder 80 Prozent liegt ja bei der Ernährung.
Ganz genau. Zwischen 20 und 30 Prozent kann man mit dem Sport machen,
aber der Großteil ist de facto wirklich die Ernährung. Ja, ganz genau.
Wenn man dort den Hebel ansetzt, dann ist es einmal ganz, ganz wichtig.
Genau. Sport braucht man natürlich dazu, dass man auch gesund ist dabei.
Dass man gesund ist und dass man eben den Muskelanteil erhält.
Weil oft ist es ja, vor allem wenn man schnell abnimmt, was nicht zu empfehlen
ist, sage ich gleich, dass man oft viel vom Muskelmasse abnimmt und weniger vom Fettanteil.
Naja, Muskelmasse und natürlich Flüssigkeit geht sehr schnell ab vom Körper.
Aber das, was man ja verlieren wird, ist ja der Fettanteil.
Genau. Da habe ich auch gelesen, das Problem beim Fettanteil ist,
Fettzellen, die man mal aufgebaut hat im Körper, verliert man nie mehr,
sondern man kann sie nur leeren.
Genau, man kann sie leeren, aber sie bleiben und können sich auch wieder füllen.
Das ist das Traugische. Sie sollen sowas wie einen Langzeitgedanken haben.
Das heißt, die wollen sich auch wieder füllen.
Die senden immer aus, füllen mich, füllen mich. Ja, ja, sehr gefährlich.
Das ist schon ein großer Unterschied. Weil das ist natürlich,
kann man eigentlich offen und ehrlich sagen, diejenigen, die nie ein großes Übergewicht hatten,
werden ihr Leben lang nicht diese Aufgabe mitschleppen, als wenn man mal Übergewicht
hatte und dann natürlich abnimmt, weil dann hat man einfach eine Aufgabe mit.
Genau, das ist ja auch das Schwierige, sage ich einmal, abnehmen.
Abnehmen ist schon nicht leicht, aber das Schwierige ist halt dann,
das Gewicht auch zu halten. Ja.
Wem sagst du das?
Ja, uns geht es ja genauso. Wir Trainerinnen, deshalb glaube ich auch,
arbeiten wir genau hier. Uns geht es ganz genauso.
Wir haben auch mal ein Kilo zu viel oder wir haben auch mal keine Lust zum Training.
Aber ja, dranbleiben ist einfach das Wichtigste.
Ja, klar. Für alle. Ich habe gesehen auf eurer Homepage, die übrigens auch natürlich
alle Infos auch zu dieser Homepage und so auf hallo-Purkersdorf und Blog zu erfahren ist.
Sehr gut. Ihr bietet natürlich immer auch in die verschiedensten Richtungen
ab, also Training eher zum Abnehmen und Trainings zum einfach fit bleiben,
wohlfühlen und so weiter und so fort. Genau, genau, ja.
Habt ihr auch eigene medizinische Trainings? Also wenn jemand sagt,
ich habe eine Meniskus-Operation gehabt, ich bräuchte etwas genau dafür oder so.
Ja, also wir setzen nach der Reha an und helfen dann da einfach wieder aufzubauen und fit zu werden.
Also wir stellen das, wie gesagt, individuell für jede Dame zusammen,
was sie gerade braucht an Training, an Übungen.
Das Angenehme bei euch hier ist auch natürlich, dass die, wie in den normalen Fitnesscenter,
dieses nicht zu hören ist, weil es diese ganzen 100 Kilo Gewichtsstämmungen
nicht gibt. Genau, das ist es nicht.
Was man bei uns hin und wieder hört, ist ein Tratschen, ein Plaudern.
Also das ist natürlich auch, wenn Frauen unter sich sind, dann wird auch manchmal gern geplaudert.
Da entstehen Freundschaften, da trifft man sich auch und verabredet sich zum
Training. Das ist natürlich auch ein sehr schöner Nebeneffekt.
Freundschaften oder Bekanntschaften schließen kann man bei uns auch sehr gut.
In euren Trainingsraum, wo ihr gesehen habt, da steht so eine,
ich nenne es jetzt einmal Theke.
Genau, ja. Ist die nur für die Trainerinnen oder kriegt man was zu trinken?
Ja, Wasser. Wasser bieten wir immer an.
Ja, aber manche Damen trainieren hier und gehen dann anschließend noch auf einen Kaffee im Purkersdorf.
Ja, das ist auch schön. Man soll ja das Leben genießen. Genau, ja.
Apropos Purkersdorf, du bist ja jetzt hier im Club auch schon einige Jahre, ne?
Wie ist deine Beziehung zu Purkersdorf? Ich mag Purkersdorf sehr gern.
Ich finde das ein wunderschöner Hauptplatz, sehr gemütlich.
Ich muss nur sagen, ich bin hauptsächlich wirklich meistens zum Arbeiten da.
Und war dann schnell wieder heim.
Ich kenne Hauptplatz und Umgebung und war das eine oder andere mal vielleicht
ein bisschen spazieren oder wandern.
Das heißt, du hast natürlich noch keine persönliche Bindung aufgebaut zu dem
Wort, obwohl du natürlich viele Purkersdorferinnen kennst. Ich kenne natürlich
viele Purkersdorferinnen.
Und egal, wo ich hingehe, auch in Wien oder in Purkersdorf, ich treffe immer
wieder Purkersdorferinnen oder Mitglieder.
Gibt es irgendetwas, wo du sagst, würdest du da wünschen, dass sich das in diese
oder jene Richtung entwickelt?
Was ich grundsätzlich wichtig finde, nicht nur für Purkersdorf,
sondern für jeden kleinen Ort, ist einfach das Angebot nutzen, was man hier hat.
Also natürlich gerade hier in Purkersdorf ist das Aufsender sehr nah.
Aber ja, einfach mal hier ein bisschen bummeln gehen, in die Geschäfte reinschauen
oder schauen, was es verschiedene Angebote gibt im Ort. Das finde ich immer sehr wichtig.
Hier dieser Club, Mrs. Sporty, ist ja im Haus der Volksbank ganz oben.
Das heißt, hast du zu den Open Airs nicht Anfragen von Leuten,
die sagen, ich möchte gerne vor ihrem Balkon?
Ja, das hatten wir schon mal. und es sind auch hin und wieder zwei,
drei Mitglieder da, die vorher mal Erlaubnis bitten.
Na gut, für die Mitglieder ist
es auch okay. Genau, wir haben eine schöne Terrasse, muss man schon sagen.
Genau mit Blick auf den Hauptplatz.
Es ist ja eigentlich auch eine ziemliche Challenge, wenn man hier kommt zum
Club oder wenn man auf den Club geht, geht man nachher gleich beim Mond über
dem Eisgeschäft vorbei.
Das könnte kontraproduktiv zum Training sein, oder?
Ja, also es sollte zumindest nicht zur Gewohnheit werden.
Ohne jetzt dem Mond zu nahe zu treten, weil das ist mein Lieblings-Eispraktiker,
aber rein kalorientechnisch ist es eine Schwierigkeit.
Wir haben es jetzt doppelt schwierig, weil jetzt ist der Mann auch noch ein
Nachbar von uns. Ah ja, genau.
Nein, natürlich. Augen zu und durch. Es sollte nicht zur Gewohnheit werden,
dass man automatisch nach jedem Training sich das eine oder andere gönnt.
Aber hin und wieder spricht ja nichts dagegen.
Wenn sich eine Dame überlegt, trainieren, ja, nein, was würdest du ihr empfehlen
oder zum Einstoß sozusagen, du?
Einfach mal raufkommen zu uns, einfach mal reinschauen.
Wir freuen uns immer, wenn wer vorbeikommt und ausprobieren.
Der große Vorteil, dass hier die Damen unter sich sind, erstens einmal. Genau, genau, ja.
Und weil das so wie im Zirkeltraining abläuft, das heißt, wenn schon mehrere
da sind, dann beginnt man einfach irgendwo im Zirkel und macht seine Runde.
Genau, also wir haben das ja, wenn du das jetzt schon so direkt fragst,
wir haben seit Corona, gehen wir einfach nicht mehr im Kreis,
sondern jede Dame bleibt bei ihrer Station.
Also die Übungen laufen dann eine nach der anderen am Gerät ab.
Achso, sozusagen den Zirkel macht das Pixi.
Genau, das Pixi macht den Zirkel. Das wechselt an. Man geht zu einem Pixi,
bleibt dort und bekommt eine Übung nach der anderen.
Genau, das ist einfach mit den Auflagen, mit dem Desinfizieren, Atmen usw.
Zu schwierig geworden. Deshalb bleiben wir jetzt auf einem Platz stehen. Das kommt sehr gut an.
Aber grundsätzlich ist es so, man kommt, sucht sich einen Platz und startet.
Ich habe jetzt natürlich nur eine gemeine persönliche Frage.
Du bist profimäßig hier im Fitnessgeschäft.
Hast du deinen Mann und deine Kinder auch schon zum Training gebracht? Ja, mein Mann war,
beim letzten Mal am Dienstag da und hat mit trainiert.
Meine Kinder sind deutlich sportlicher als ich. Sie sind sehr,
sehr sportlich. Also natürlich muss es schon sein, ja.
Es ist wie bei allen, wenn man regelmäßig Sport macht, dann geht einem etwas
ab, wenn man es nicht tut.
Und das habe ich auch einmal gelesen, eine Gewohnheit für uns Menschen,
egal was wir tun, wir müssen es sozusagen 30 Tage hintereinander machen,
dann denkt man immer mehr darüber nach.
Aber 30 Tage ist so die Grenze, wo es hart ist, wo man sich immer wieder überwinden muss.
Ja, ganz genau. Und dann ist es zur Gewohnheit geworden und dann fehlt es einem.
Und weil du auch die Kinder angesprochen hast, ich finde das auch ganz wichtig,
dass man das den Kindern vorlebt.
Wenn die Kinder sehen, die Mama oder die Eltern machen regelmäßig Bewegung,
Dann wird das für die keine Frage sein, dass das einfach dazugehört.
Und das finde ich ganz wichtig.
Ja, super. Irene, ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.
Danke sehr. Hier im Club. Was natürlich auch super ist, du dienst damit auch
der Gesundheit in der kompletten Gesellschaft. Ja, genau.
Ich kann auch nur sagen, kommt vorbei. Also die Damen, kommt vorbei und schaut es euch an.
Sprecht einmal mit der Irene oder den Trainerinnen und schaut sich so ein Training
an. Ist eine coole Sache.
Ist auch nicht gleich so anstrengend, obwohl, wie gesagt, beim Wahlendienstag
habe ich schon ganz schön geschwitzt. Ja, genau.
Ja, ich sage dir danke fürs Interview. Ja, ich danke dir auch.
Und euch, liebe Hörerinnen und Hörer, sage ich wie immer, danke fürs Zuhören und ciao.
Bis zur nächsten Episode.
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