Hallo Purkersdorf

Der Talk über Menschen und Themen

Martina Reuter - Style Expertin

Leben im Vollgasmodus

12.10.2022 45 min

Zusammenfassung & Show Notes

Martina Reuter - Style Expertin
Eine Frau voller Elan und Schaffensdrang. Sie ist Style-Expertin und Moderatorin auf verschiedenen Fernsehsendern, verbringt pro Monat ca. 15.000 km hinter dem Lenkrad und teilt ihr Leben minutiös ein. Es scheint nichts zu geben was sie nicht umsetzen kann und ist trotzdem ein Familienmensch mit viel Liebe und Zeit für ihre beiden Kinder sowie einer tiefen Verbundenheit zu Purkersdorf.
Hört euch das Interview mit dem Wirbelwind Martina an und lasst euch inspirieren :-)

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HALLO PURKERSDORF
Der Talk über Menschen und Themen in und um Purkersdorf



Heute haben wir ein Ferninterview mit Martina Reuter, einer bekannten Modeberaterin im ORF und im deutschen Fernsehen. Sie erzählt, dass sie zwischen Purkersdorf und München pendelt und dabei etwa vier Stunden Fahrtzeit einplant. Martina hat zwei Autos, um die Kilometer aufzuteilen und betont, dass sie ein gutes Zeitmanagement hat und stressfrei zu ihren Jobs kommt. Sie erzählt auch von ihrem Werdegang, wie sie in München als Stylingassistentin bei ProSieben angefangen hat und anschließend für verschiedene Formate gearbeitet hat. Nach 15 Jahren in München ist sie zurück nach Purkersdorf gegangen und wurde von Bürgermeister unterstützt. Martina erzählt, dass sie immer noch in München arbeitet und jeden Morgen um zwei Uhr aufsteht, um zur Arbeit zu fahren. Sie betont, dass sie das Pendeln gewohnt ist und es ihr nichts ausmacht. Sie spricht auch über ihre Tätigkeit beim Homeshopping und ihre Tattoos, die ihre Liebe zum Job und zu Schnitzelsemmeln symbolisieren.

Wenn die Presse mich schon so zerreißt, muss ich natürlich noch einen draufsetzen. Aus diesem Grund habe ich mir aufgrund meines großen Erfolgs das Schnitzl-Semmel-Tattoo stechen lassen. Als Journalistin weiß ich, was die Presse bedeutet, und ob gut oder schlecht, ich bin ein Fan davon, dass über mich gesprochen wird. Und man kann das natürlich auch ein bisschen steuern. Ich bin ein Vermarktungsgenie - schließlich schreibe ich die meisten Artikel, die in der Zeitung stehen, selbst. Ich habe einen guten Kontakt zu allen Journalisten und wenn ich solche Schlagzeilen lese, amüsiert mich das, weil ich sie in gewisser Weise selbst gemacht habe. Ich bin nicht diejenige, die dann sagt: "Oh Gott, die Presse ist furchtbar." Ich sage "Vielen Dank, dass ich es wert bin, dass über mich geschrieben wird." Ich sehe das ein bisschen anders.

Beim ORF arbeite ich schon seit fünf Jahren und am Anfang bin ich immer in die Bundesländer gereist, die in der Nähe sind - Niederösterreich, Burgenland, Wien - logischerweise. Dann kam plötzlich Salzburg dazu. Dadurch, dass ich eh schon viel unterwegs bin und morgens gerne aufstehe, freue ich mich auf den Tag und auf die Leute, die ich treffe. Es gibt Tage, da schlafe ich nur drei Stunden, aber das macht mir nichts aus. Am nächsten Tag kann ich dann schlafen. Mir macht das wirklich nichts aus, ich habe viel Energie. Aber ich trinke keinen Alkohol, rauche nicht und nehme keine Drogen. Wenn ich das machen würde, würde mich das nur schwächen. Wenn ich zum Beispiel ausgehe und trinke, könnte ich drei Tage nicht arbeiten. Deswegen mache ich das nicht.

Vielleicht hast du mich schon einmal gesehen, ich gehe wahnsinnig viel laufen. Ich renne immer durch Purkersdorf. Das ist meine kreative Zeit. Ich mache das nicht für eine super Figur oder so, sondern eher, um runterzukommen. Je mehr ich laufe, desto besser geht es mir. Beim ORF haben sie mich gefragt, ob ich nicht jede Woche dabei sein möchte. Das mache ich jetzt schon seit vier Jahren. Ich bin ein fester Bestandteil dort. Es ist immer ein Risiko, denn sie wissen nie, was ich anhabe. Ich wollte das auch sagen. Mode und Styling, es gibt viele Stylisten auf dem Markt, aber du hast dich abgehoben mit deinen ausgefallenen Outfits.

Natürlich stehe ich zu ihnen. Weißt du, wer das macht? Eine Frau aus Burghausdorf, Mary Wepper und ich. Ich war gerade bei ihr und habe die Anprobe für nächsten Mittwoch gehabt. Sie hat eine Schneiderei in Witzing. Ich habe sie kennengelernt, weil ihr Sohn mit meiner Tochter in der Volksschule war. Irgendwann habe ich sie gefragt, ob sie für mich Kleidung nähen kann, denn ich habe keine Zeit dazu. Mittlerweile sind wir ein eingespieltes Team und haben im Sommer unsere erste große Modenschau gemacht mit 35 Outfits und lauter Promi-Damen. Wir sind beide verrückt genug. Wir lieben Kunstblumen und machen Röcke aus Plastikpflanzen. Wir machen Kaiserschmarrn-Kleider aus Schaumstoff vom Baumarkt.

Das geilste war immer noch der Tannenbaumrock. Das war das erste, was ich angezogen habe, und das wusste niemand beim ORF. Sie vertrauen mir wirklich extrem, weil ich auch ein Medienprofi bin. Es gibt hunderttausend Style-Experten, und ich schätze sie alle, aber ich finde sie alle langweilig, weil die einen sagen, zieh grün an, du bist ein warmer Typ, die anderen sagen, zieh blau an, das macht dich jünger.

Es gibt unterschiedliche Varianten, Prominente einzukleiden, da ich zehn Jahre lang deutsche Prominente angezogen habe, die auch nicht leicht sind. Deshalb dachte ich mir, warum nicht als Style-Expertin arbeiten? Ich liebe zum Beispiel die Kostüme von Jorge González von Let's Dance. Da alle mich sehen, meine Größe, meine dunklen Haare, mein gutes Aussehen im Fernsehen, ist mir nichts zu schade. Jedes Mal, wenn ich auftauche, trage ich ausgefallene Outfits, wie ein aufblasbares Brezelkleid oder ein Donut-Kleid. Nächsten Mittwoch wird mein Outfit wie ein Laubhaufen aussehen, perfekt für den Herbst. Wir arbeiten bereits an einem Halloween-Outfit mit Mary, und je peinlicher es ist, desto besser finde ich es. Es macht mich glücklich, wenn die Leute morgens lachen, wenn sie mich sehen und neugierig sind, was ich trage.

Und ja, ich tanze immer auf meiner Facebook-Seite vor dem Team. Ich arbeite eng mit Ramon Rigoni zusammen, der mein Freund seit acht Jahren ist und meine Videos für mich produziert. Er hat auch das Video zum Song "Burgersdorf" gemacht. Ramon ist wie mein bester Freund und hat meinen Wohnungsschlüssel, da er meine Meerschweinchen füttert, wenn ich nicht da bin. Wir sind kein Paar, sondern nur gute Freunde. Mein Bruder ist auch mein Nachbar. Ich habe Herrn Schlögl deshalb angeschrieben, ob er einen Schlüssel hat.

Ich habe einen Bruder, der nicht so oft zu Hause ist, also bei uns gibt es immer etwas zu essen. Allerdings kann ich nicht so gut kochen wie mein Bruder, deshalb gehe ich immer zu ihm rüber, wenn es Essen gibt. Nebenbei erwähne ich, dass ich komische Tänze für den ORF mache und Kostüme trage. Ich hoffe, dass ich es vielleicht auch zu Dancing Stars schaffe. Ich habe immer viel Spaß dabei und zeige auch viel aus Österreich in meinen Shows. Ich betrachte mich mittlerweile eher als Modepsychologin, da ich Frauen dabei helfe, sich besser zu fühlen, indem ich ihnen Tipps gebe.


Blog Beiträge zu allen Episoden kannst du unter  hallo-purkersdorf.blog nachlesen.

Info
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Transkript

Music. Herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer von Hallo Purkersdorf, der Talk über Menschen und Themen in und um Purkersdorf. Ja, heute habe ich wieder mal ein Ferninterview aus zweierlei Gründen. Auf der einen Seite darf mich im Moment niemand treffen, ich habe Corona. Und auf der anderen Seite habe ich heute jemanden auf der anderen Seite zum Interviewen, der wirklich schwer zu bekommen ist, weil er sozusagen immer zwischen München und Wien umher pendelt. Martina Reuter, hallo Martina. Hallo, hallo. Stimmt, aber heute sitze ich in Purkersdorf zur Ausnahme mal und du bist krank und kannst nicht kommen. Ich hätte dich nämlich eingeladen. Ja, ich wäre wahnsinnig gerne gekommen, aber es ist sicherer so, es ist besser so für dich und besser für mich, wenn wir im Moment noch ein wenig Abstand halten. Genau. Liebe Martina, ganz herzlichen Dank, dass du dich für das Interview bereit erklärst. Wir kennen dich nicht nur in Purkersdorf, sondern in Österreich. Wir kennen dich alle vom TV. Du bist Modeberaterin im ORF und du bist auch im deutschen Fernsehen. Das heißt, wir wissen alle, du pendelst zwischen Purkersdorf, also Österreich, Purkersdorf und München stetig hin und her. Da ist schon meine erste Frage. Wie bringst du das unter einen Hut? Ganz einfach. Wenn ich einen Job in Deutschland habe, setze ich mich ins Auto und rechne immer vier Stunden Anfahrt. Also andere fahren eine halbe Stunde in die Arbeit oder eine Stunde. Und ich fahre halt vier Stunden. Und dann fahre ich, also ich bin diejenige, die glaube ich am öftesten Purkersdorf bei Nacht zieht, weil ich fahre meistens um drei oder um halb vier in der Früh in die Arbeit. Da schlafen sie alle noch. Dann stehe ich an der Ampel und ärgere mich jedes Mal, warum die Ampel so lange rot ist, weil eh niemand kommt außer ich. Und du bleibst aber auch stehen bei der roten Ampel. Ja, sicher. Vor allem, ich wohne ja im Haus der Polizei, das wissen ja auch die meisten. Da muss ich ja extrem aufpassen, weil mich kennt ja jeder in der Polizei. Und deswegen, ja, es ist für mich ganz normal, viel zu fahren. Ich fahre im Monat 15.000 Kilometer circa. Das fahren andere nicht einmal im Jahr und ich fahre das im Monat. Und das ist auch der Grund, warum ich zwei Autos habe. Vielleicht ist euch das schon mal aufgefallen. Meine Autos sind ja sehr bunt und überall steht mein Name drauf. und ich habe mir zwei Autos genommen, da würde ich die Kilometer aufteilen, damit es nicht zu schnell voll wird. Also das ist, ja wirklich, also ich entscheide dann immer, mit welchem Auto ich fahre, ah, da kann ich wieder da, da kann ich wieder da, genau und man kann sich ja das nicht aussuchen, also so wie ich bin ja selbstständig und wenn jetzt da ein Job reinkommt, würde ich den nie absagen, weil der halt nicht im Umkreis von, was weiß ich, 30 Kilometer ist, also, ich arbeite auch in Berlin mittlerweile, Da fliege ich natürlich hin, obwohl ich auch schon mit dem Auto nach Berlin gefahren bin. Aber das ist alles machbar und ich habe ein sehr gutes Zeitmanagement. Wenn ich einen Job habe, dann plane ich das so ein, dass ich auch ohne Stress dahin komme. Aber bevor wir jetzt in deinen Job, da sind wir schon ziemlich tief eingetaucht oder ein wenig eingetaucht, aber bevor wir da noch tiefer reingehen, können wir ganz kurz ein bisschen auf deinen Lebensweg schauen. Du bist ja in Wien geboren. Nein, ja, aber ich habe in Purkersdorf aufgewachsen. Naja, du bist praktisch so der normale Ablauf des Purkersdorfer, also zuerst in Wien geboren und dann ziemlich schnell nach Purkersdorf gekarrt worden. Ich glaube, mit vier Monaten. Ich bin hier aufgewachsen. Ich bin in dem Haus gegenüber vom Tennisplatz aufgewachsen, in diesen Hochhäusern, wo der Dr. Waniek war. Also das ist die Bad Säckingenstraße, wenn ich das richtig sage. Genau, Nummer zwei. Und meine Mama war ja da im Haus beim Arzt oder in der Nationshilfe. Deswegen kennt meine Mama ja alle im Purkersdorf. Jetzt nicht mehr, also die Generation halt damals, nicht mehr so viel. Genau, und da habe ich gewohnt, bis ich 14 war. Also schon lang. Also Kindergarten, gegenüber, Patzenkernstraße, Volksschule, logisch. Und dann war ich im Gymnasium in Tulln. Und dann sind meine Eltern ja nach Gablitz gezogen, wo sie bis heute noch wohnen. Und es war für mich furchtbar, weil von Burgessdorf nach Gablitz war für mich als Teenager, oh Gott, eine Weltreise. Meine Freunde waren in Burgessdorf, naja, dann bin ich nach Gablitz und bin dann in die Modeschule gegangen, Michael-Borjan-Gasse, also ich habe das ja wirklich durchgezogen von Anfang an. Ich mache das ja meinen Job nicht nur, weil ich mich jetzt einfach gern gut anziehe, sondern weil ich das wirklich seit 25 Jahren mache. Und nach der Modeschule, Michael-Borjan, ich habe sofort gewusst, ich muss zum Fernsehen. Also das war mein Riesenziel, dass ich zum Fernsehen muss. Aber nicht in Österreich, es war mir viel zu fad. Und dann habe ich, ich weiß noch, da gab es, ich meine, das klingt so deppert, aber da gab es ja noch nicht so Internet und so. Und da hatten meine Eltern immer diese Fernsehzeitung Thäler gehabt, die es ja heute noch gibt. Und da habe ich mir alle Adressen rausgesucht von allen Fernsehsendern. Also das war, aber da war der MDR und NDR und so die ganzen regional und privat und was weiß ich. Und habe, glaube ich, 30 Bewerbungen weggeschickt, Blindbewerbungen, nur in Deutschland. und habe von den 30 Bewerbungen 29 mal nichts gehört und eine einzige Bewerbung kam zurück. Entschuldige, was hast du da hingeschrieben? Ach, dass ich Praktikantin sein möchte. Ich möchte Praktikantin im Styling, weil ich wusste ja schon, da gibt es so Kostümabteilungen und so und ich war ja immer sehr, also wenn ich mir was in den Kopf setze, dann klappt das auch. Das klappt eigentlich immer und das wollte ich halt damals und dann habe ich da hingeschrieben und meine Eltern, ja und wie wie machen wir das so in München und hin und her und bla bla, also Ding. Und dann hat sich ProSieben gemeldet, ja. Und dann bin ich, weiß ich nicht, noch ganz genau mit dem Zug von Purkersdorf zum Westbahnhof gefahren, dann bin ich mit dem Zug alleine nach München und habe mich da irgendwie durchgewurschtelt bis nach Unterföhring, da war ich... 19, glaube ich, oder so. Und dann habe ich ein Vorstellungsgespräch gehabt und habe die mit meinem österreichischen Slang überzeugt. Und ich habe aber dann ein bisschen warten müssen und dann bin ich, ich habe ja immer schon gearbeitet. Das war ein bisschen wie, ich habe ja während der Modeschule auch jeden Samstag beim BK Kloppenburg gearbeitet, auf der Marifastraße. Und da war ich Absteckerin in der Herrenabteilung. Ich weiß auch nicht, wie man zu so einem Job kommt, aber jeden Samstag, also bis ich Schule und trotzdem noch gearbeitet. Das heißt, du hast bei den ganzen Hernadenzügen und so die Änderungen dann abgesteckt und dort die Nahlen da... Ja, ja. Und das ist Überzeugungsarbeit, weil du musst ja in erster Linie die Frau überzeugen und dann erst den Mann, weil der soll das dann auch kaufen. Also es war gut. Und die Geschäftsführer dort haben immer schon gesagt, eigentlich war ich für die Schneiderei gedacht, so jeden Samstag in der Schneiderei. Und ich habe halt leider immer alles falsch abgeschnitten. und das war eine Katastrophe, weil es war fast, geschäftstätigend, dass ich dort arbeite, weil alle Hosen waren dann im Endeffekt oft zu kurz. Und dann hat die Geschäftsführung gesagt, die ist aber irgendwie ganz lustig und wie die ausschaut und so und dann haben sie mich in den Verkauf, also in die Absteckerei gesteckt und da war ich dann und dann, wie war das noch heute, habe ich angefangen zu modeln und war dann irgendwie bei Strenes, bin dann in diese Firma rein und die haben mich dann nach Deutschland geholt und dann war ich ein Jahr in Nördlingen, das ist am Arsch der Welt. Das ist Richtung Augsburg, Donauwörth, Nördlingen. Ich bin nur wirklich von Purkersdorf nach Nördlingen. Das war eine Katastrophe. Und dann habe ich dann ein Jahr gearbeitet und bin damals schon jedes Wochenende 700 Kilometer nach Hause gefahren. 700 Kilometer? Ja. Wahnsinn. Und wenn du meine Mama fragst, meine Eltern sind wahnsinnig geworden, weil ich bin um zwei in der Früh am Montag einfach zurück nach Nördlingen gefahren. Und das habe ich durchgezogen. Und dann war ProSieben, das hat ein bisschen gedauert und die haben mich dann angerufen und haben dann irgendwann gesagt, Sie nehmen mich. So, und dann war es eigentlich geschehen. Habe ich zu meinen Eltern gesagt, das war es, habe meinen Koffer gepackt und bin nach München. Und habe zuerst, ach, in einer Ferienwohnung gewohnt. Ich habe überhaupt nicht gecheckt, wie geht das mit Wohnungen und so, weil meine Eltern immer gesagt haben, das musst du alles selber zusammenchecken. Also meine Eltern haben mich weder finanziell unterstützt, noch irgendwas anderes gesagt, wenn du das willst, dann musst du es selber machen. Und dann habe ich das auch geschafft. Und ich habe einmal sogar, ich habe gar keine Wohnung gemietet, sondern ein Büro. Ich dachte mir, das geht auch. Und dann sind meine Eltern gekommen und sagen, du hast ja lauter Steckdosen an der Seite gesucht. Wo wohnst du bitte? Habe ich gesagt, naja, das war günstig. Naja, also auf jeden Fall war das so der Start bei ProSieben und dann war ich fast 15 Jahre in Deutschland. Also ich war dann einfach nicht mehr da. Ich war dann 10 Jahre bei ProSieben, also am Anfang Stylingassistentin, dann Chefstylistin und da habe ich halt den Stefan Raab, die ganzen Talkformate, Arabella. Alles gemacht, stylentechnisch, dann habe ich 20 Leute gehabt unter mir, also ich war echt 10 Jahre und mich kennt heute noch jeder bei ProSieben, weil so viele Österreicher waren da nicht und dann habe ich Volontariats gemacht und habe dann Redaktion gemacht, also ich habe dann gesagt, Styling, das ist mir zu wenig, ich will was lernen, Journalist muss man so und dann habe ich zwei Volontariate in der Zeit noch dort gemacht und habe dann richtig in der Redaktion für TAF gearbeitet, dann habe ich viel Casting gemacht, Details, Biggest Loser, Hochzeit auf den ersten Blick, Topmodel, also alle ProSiebenSat.1-Formate habe ich dann durchgecastet auch und auch als Redakteurin gearbeitet. Also das war dann, ich bin so ein richtiger Fernsehmensch, aber ich bin nicht nur die Moderante, sondern ich kann auch weitere gemacht, logischerweise. Das habe ich dann eigentlich sehr viel gemacht. Genau, und dann habe ich meine Kinder bekommen, in Deutschland auch. Du hast ja zwei Kinder, ne? Bayerisch, genau, die Rosi und den Anton, die Rosi ist jetzt 13, der Anton 10, die sind aber in Bayern auf die Welt gekommen, also Also ich bin eigentlich Deutsche, also Münchner und dann war ich dort verheiratet, auch lange, habe ein Haus gebaut am See in Bayern. Also ich war so richtig bayerisch dann schon und dann ist es aber auseinandergegangen, habe ich mich scheiden lassen und dann nach 15 Jahren in München habe ich dann meine Kinder eingebacken und habe gesagt, so jetzt gehen wir zurück nach Burkestorf. Und das war ein Kultursport. Was haben die dazu gesagt? Na ja, die haben doch nicht begeistert. Nein, doch. Die waren noch so klein, die waren drei und sechs. Und dann habe ich mir gedacht, was mache ich? Bleibe ich jetzt in München mit zwei Kindern ohne Eltern? Meine Eltern leben hier und alle sind ja hier. Meine Eltern waren nur in München. Das war für die auch ein Wahnsinn. Die sind immer nach München gefahren. Die waren auch immer da. Da muss ich schon sagen, die haben ein eigenes Gästezimmer bei uns im Haus gehabt. und so. Dann bin ich, das weiß ich noch, im Juli und im September ist die Schule losgegangen. Im Juli bin ich einfach mit meinen Kindern hierher und ich kannte ja auch niemanden mehr. Irgendwie waren ja alle weg und alle waren irgendwie, also da ist mir dann doch 15 Jahre schon lang, wenn du weg bist. Ja, da verändert sich schon einiges in 15 Jahren. Ja, ja. Da habe ich bei meinen Eltern in Gabels gewohnt und habe die Manuela Dungler-Straße angerufen, meine erste Anlaufperson und habe gesagt, wer ich bin und dann hat sie gesagt, ja, Sie hilft mir, also es war echt super, hat dann Kindergartenplätze für die Kinder gecheckt und dann war die Sprechstunde beim Schlögl. Ja, diese Montag 17 Uhr oder was das war, ja, oder keine Ahnung, oder weiß ich nicht, Freitag oder ich weiß es nicht mehr. Dienstag, glaube ich, oder so. Oder Dienstag. Und dann habe ich mir gedacht, was ist denn das? Da muss man zum Bürgermeister gehen, reden, wo bin ich hier gelanget, ja. Und dann war ich dort, das werde ich nie vergessen, Dann war ich dort und hatte eine silberne kurze Jacke an. Es war im Sommer. Hot Pants, mein normales Outfit. Sportschuhe und bin da rein. Und der Karl hat mich angeschaut, als ob ich von einem anderen Planeten komme. Das weiß ich noch. Und hat per Sie mit mir gesagt, wer ich bin und was ich überhaupt will. Und da habe ich gesagt, ich bin eigentlich Burkasdorferin. und ich will einen Schulplatz, einen Hortplatz, einen Kindergartenplatz, eine Wohnung wäre geil und ich will jetzt neu anfangen. Das ganze Paket mit deinem Wort. Ja, und das war ich nie vergessen. Er hat zu mir gesagt, ich soll jetzt gehen, es ist irgendwie zu viel, er kann mich nicht helfen. Und dann bin ich zu meinen Eltern und sage, ich vergieße es, ich gehe wieder zurück nach München, ich habe da keine Chance. Und zwei Stunden später hat er mich angerufen, lautet mein Handy und ich denke mir, was will der jetzt von mir? Ich soll nochmal kommen. Und dann bin ich nochmal gekommen und habe mir gedacht, er war nämlich nicht freundlich zu mir am Anfang und dann war er aber wirklich freundlich. Und plötzlich hat er mir innerhalb von einem Tag alles geregelt. Ich hatte den Schulplatz, den Hortplatz, den Kindergartenplatz. Ich hatte eine Wohnung, also ganz zentral. Er hat mir auch nur eine Wohnung gegeben. Also ich wusste auch nicht, dass der Bürgermeister die Wohnungen verteilt im Purkersdorf. Aber die war perfekt. Da wohne ich bis heute noch. Und genau, da bin ich eingezogen. Dann hat er sich noch eingeladen nach einem Monat. Da habe ich gesagt, er will jetzt mal kommen. Und ich so, jetzt kommt der Bürgermeister noch zu uns. Was mache ich jetzt? Zu den Kindern, ihr müsst jetzt voll brav sein. Und das weiß ich noch. Dann habe ich Frühstück und so gekauft, Weckerl, Wurst, Käse. Und zum Glück hatte ich noch eine Flasche Sekt im Kühlschrank, weil er wollte nur den Sekt haben, nichts zum Essen. Und dann war das Eis eigentlich gebrochen. Und ich bin ihm bis heute noch dankbar, weil das war der beste Start, den ich haben konnte. Und ich habe mich halt dann doch gleich willkommen gefühlt. Und so ist das dann eigentlich nicht gekommen. Das war im Jahr, wann bist du da wieder zurückgekommen? 2016. Ich habe dich ja kennengelernt, wie haben wir miteinander gemacht, 2017, Stadterhebungsfeier. Da hast du ja moderiert. Ja, das war, ich meine, ich kannte ja niemanden, weder politisch noch irgendwas. Ich war ja komplett neu für mich. Aber das hat der Karl eigentlich dann gemacht. Und das hat mir echt geholfen und ich habe mich echt gefreut. Und alle haben gesagt, wer ist denn die jetzt? Wo kommt denn die jetzt plötzlich her? Also das war mir natürlich schon bewusst. Aber es war wirklich, also es war für mich die beste Hilfe. Und dann ist das eigentlich so peu à peu gekommen. Das Einzige, was war, ich hatte immer noch meinen Job in Deutschland. Das heißt, ich bin eigentlich, ich bin ja hergekommen, wohne im Burgesdorf und arbeite aber in München. Und das war aber am Anfang schon schwierig, weil ich echt nur die ganze Zeit hin und her gefahren bin, weil ich halt überlegt habe, was mache ich? Jetzt, aber irgendwie, das ist bis heute nicht anders und es geht. Also manche sagen, es ist irre und verrückt, aber mir macht das nichts, weil ich es gewohnt bin. Du bist ja überhaupt eine Person und entschuldige jetzt den Ausdruck, wenn ich das sage, weil es ist der Ausdruck, den auch andere über dich sagen, du bist ja de facto eine Person, eine Frau mit Feuer im Arsch. Ja, das ist ein Kompliment. Weil ja, zwei Kinder, Job in München, um zwei in der Früh loszischen. Und wie gesagt, wie ist es denn eigentlich dir jetzt dazugekommen? Du bist ja jetzt auch beim ORF im Morgenfernsehen, da sehen wir dich auch sehr. Wie ist es denn da dazugekommen? Naja, ich muss dazu sagen, ich bin jetzt seit fünf Jahren bei Guten Morgen Österreich, aber in der Corona-Zeit ist das glaube ich erst ein bisschen bekannter geworden dann. Was keiner weiß ist, dass ich davor drei Jahre bei Servus TV im Frühstücksfernsehen war, also bei Servus am Morgen in Salzburg. Da bin ich von München immer nach Salzburg gefahren. Also ich mache das eigentlich schon sehr lange und davor war ich bei TAF und bei SEM, bei ProSieben und habe die ganzen Modebeiträge gemacht. Für mich war das jetzt nicht neu und ich weiß gar nicht, wie das war. Doch, ich weiß es. Ich bin ja beim Homeshopping. Mein Hauptjob ist ja Homeshopping. Das ist ja meine Superbase. Das mache ich seit acht Jahren mittlerweile. Das ist auf welchem Kanal? HSE heißt das. Ich habe es auch tätowiert. Hier steht Homeshopping Europe. Ich habe es am Hals sogar stehen. Du bist mit Haut und Hand im Sender verfallen. Wenn ich was liebe, hier steht HSE und auf der anderen Seite habe ich eine Schnitzelsammel detuiert, weil ich eine Schnitzelsammel liebe. Also ich habe mir, ja, ich mache das halt dann einfach. Meine Kinder waren entsetzt, weil sie gesagt haben, warum steht da nicht unser Name? Da habe ich gesagt, ja, aber da steht halt mein Arbeitgeber und mein Lieblingsessen. Und am Hals, wenn man sieht es sich schon. Ist ja wurscht. Da muss ich jetzt ganz kurz einhaken, damit alle Hörerinnen und Hörer hat das auch mitbekommen. Natürlich wird auf der Blogseite auf hallo-Purkersdorf.blog, könnt ihr dann unter Martinas Reuter Beitrag natürlich all ihre Internetadressen, Facebook-Accounts und so weiter, die werden da drinnen alle stehen. Ihr könnt ihr dort überall folgen. Ich folge dir als Freund. Du Armer, du Armer. Ich kenne deine Schnitzel-Semmel-Stories. Ja, genau. Wenn das die Presse schon so zerreißt, dann muss ich natürlich eins draufholen. Und dann habe ich mir aufgrund des großen Erfolges mir die Schützl-Semmel-Tatoo nennen lassen. Also ich bin ja, schau, ich bin selber Journalistin und ich weiß auch, was Presse bedeutet. Also ob gut oder schlecht, ich bin ein Fan, dass über wen gesprochen wird. Und man kann es natürlich schon ein bisschen steuern auch. Also ich bin ein Vermarktungsgenie, weil alles, was ich in der Zeitung lese, ist meistens von mir geschrieben. Also ich habe sehr guten Kontakt zu allen Journalisten und wenn ich solche Schlagzeilen lese, Seite und schmunzlig, weil ich die schon in gewisser Weise irgendwie selber gesagt habe. Also das muss ich schon dazu sagen, weil ich bin nicht diejenige, die dann sagt, oh Gott und ich bin furchtbar und die Presse und so. Ich bin da anders. Ich sage vielen Dank, dass ich es wert bin, der Presse, dass sie über mich schreiben. Also ich sehe das ein bisschen anders. Nein, aber wegen ORF, naja, das mache ich schon, wie gesagt, fünf Jahre und ich bin am Anfang immer mitgefahren in den Bundesländern, die uns in der Nähe sind. Niederösterreich, Burgenland, Wien, logischerweise, dann ist plötzlich Salzburg dazugekommen. Und dadurch ich eh so viel unterwegs bin und ich in der Früh das sehr gern mag, ich bin ein Mensch, wenn mein Wecker klingelt, ob zwei oder drei oder vier, ich freue mich auf den Tag, ich bin migrantig, ich trinke meinen Kaffee und denke mir, hey geil, welche Leute treffe ich heute und es gibt Tage, da schlafe ich auch nur drei Stunden, aber. Egal, ich kann am nächsten Tag dann schlafen, also mir ist das wirklich, mir macht das nichts und ich habe auch viel Energie, aber und ich muss dazu sagen, ich trinke keinen Alkohol und rauche nicht und nehme auch keine Drogen, ich bin einfach so, ich weiß auch nicht, Also wenn ich sowas machen würde, schwächt mich das eher. Also wenn ich jetzt weggehe und trinke zum Beispiel, das würde mich so schwächen, dass ich drei Tage nicht arbeiten kann. Deswegen mache ich das nicht. Und vielleicht siehst du mich, ich gehe halt wahnsinnig viel laufen. Ich renne immer durch Purkersdorf. Und das ist so mein... Ja, meine kreative Zeit eigentlich. Ich mache das jetzt nicht wegen super Figur oder was, sondern eher, um es ein bisschen runterzukommen. Also umso mehr ich laufe, umso besser geht es mir eigentlich. Und ORF, dann irgendwann haben sie gesagt, ob ich nicht irgendwie jede Woche will, sage ich ja. Und das mache ich jetzt auch schon seit vier Jahren irgendwie. Und ich bin festes Bestandteil dort. Und es ist immer ein Risiko, weil sie wissen nie, was ich anhabe. Das wollte ich auch sagen. Mode, Styling, da gibt es ja klarerweise viele Stylisten am Markt oder Stylistinnen am Markt, aber du bist doch hervorgestochen, ich darf es einmal so nennen, mit ziemlich ausgefallenen Outfits. Wie bist du denn dazu gekommen bzw. Du stehst auch zu diesen Outfits? Natürlich und weißt du, wer das macht? Eine Burghausdorferin, nämlich die Mary und ich. Also ich war gerade bei ihr und ich habe gerade die Anprobe gehabt für nächsten Mittwoch. Die Sie heißt Mary Wepper, sie wohnt im Speichberg und sie hat eine Schneiderei in Witzing. Ich habe die kennengelernt, weil ihr Sohn mit meiner Tochter in der Volksschule war. Und irgendwann habe ich sie so angeschaut und hat sie mir erzählt, was sie macht. Und dann habe ich irgendwann gesagt, ob sie für mich Sachen nähen kann, weil ich habe keine Zeit, nähen kann ich selber. Mittlerweile sind wir so ein eingespieltes Team, dass wir im Sommer unsere erste große Modenschau gemacht haben mit 35 Outfits, mit lauter Promi-Damen. Und wir sind beide so irre genug. Wir lieben Kutzblumen, wir machen aus Plastikpflanzen Röcke, wir machen aus Schaumstoff vom Baumarkt Kaiserschmarrnkleider. Was war denn bisher für dich, was war denn bisher dein verrücktestes Outfit? Das geilste war immer noch der Tannenbaumrock. Das war nämlich das erste, was ich anhatte und das wusste niemand im ORF und die vertrauen mir ja wirklich extrem, weil ich bin auch noch Medienprofi. Ich weiß ja, es gibt hunderttausend Style-Experten und ich schätze sie alle, aber ich finde sie alle langweilig, weil, Die einen sagen, zieh grün an, du bist ein warmer Typ, die anderen sagen, zieh blau an, das macht dich jünger. Es gibt unterschiedliche Varianten, das kann ich auch alles, weil ich habe zehn Jahre lang die ganzen deutschen Promis angezogen, die auch nicht leicht sind. Das musst du auch dazu sagen. eigentlich. Ich meine, jeder ist dann irgendwie schwierig. Und ich habe mir einfach gedacht, ich liebe Jorge González von Let's Dance zum Beispiel. Ich finde, der hat auch immer geile Kostüme an. Und warum kann man das nicht als Style-Expertin machen? Weil alle sehen mich, ich weiß, ich bin 1,83 groß, ich habe dunkle, lange Haare, ich weiß, ich schaue, im Fernsehen eh immer gut aus. Ich finde nichts zu schade, weil im Prinzip mache ich mich ja zum Dodel und nicht jemand anderem. Und das liebe ich halt. Und der Tannenbaumrock, die waren sprachlos Das ganze Team wusste nicht mehr, was ich sagen soll. Und es ist eigentlich jedes Mal, wenn ich da aufkreuze, letztens war ich in so einem aufblasbaren Brezelkleid, dann hatten wir so Donuts. Also nächsten Mittwoch, beziehungsweise immer am Mittwoch, ich kann gar nicht sagen nächsten Mittwoch, weil immer am Mittwoch kommen geile Outfits. Also jetzt das nächste wird sein ein Kleid, ich schaue aus wie ein Laubhaufen. Richtig geil. Herbstlich passend für den Herbst. Genau, genau. Und das überlegen wir einfach. und die Mary, das ist wirklich riesig. Ich war gerade bei ihr, noch kurz anprobieren, weil wir arbeiten jetzt schon an einem Halloween-Outfit und ich sehe die immer umso peinlicher, umso besser. Und schau, ich liebe das, wenn ich die Leute in der Früh, wenn die lachen, wenn die mich sehen, wenn die kurz Guten Morgen Österreich nur schauen, was ich anhabe. Es gibt ja wirklich Leute, die nur noch schauen, was ich anhabe. Apropos lachen, jeder und jeder, der das gerne sehen will, auf deiner Facebook-Seite, immer, wenn du am Mittwoch oder was bist, wir sehen dich ja auch immer tanzen auf deiner auf Facebook-Seite vorher mit dem Team. Ja, ja, ich weiß. Das darf sich irgendwie so geben. Ja, in auch coolen Einstellungen, sagen wir so. Nicht schlecht, oder? Und sie ist ja dann irgendwann langweilig auch. Und irgendwie das Team, ich glaube, die lieben das, wenn ich komme, weil erstens mal, ich habe ja zwei Assistentinnen und ich habe mittlerweile ein richtig großes Team, die für mich arbeiten. Ich arbeite ja auch sehr eng mit Ramon Rigoni zusammen, der ist ja auch mein, Buddy seit acht Jahren mittlerweile und ich bin auf Instagram sehr aktiv. Für alle, die ihn nicht kennen, der Ramon hat eine Filmfirma, ist in Purkersdorf ansässig und macht auch für dich die ganzen Videos und so. Alles, alles. Jedes Bewegtbild seit acht Jahren, was online ist, macht der Ramon. Und ganz wichtig möchte ich hier noch einfügen, für alle, die jetzt das Lied Purkersdorf, ich habe die gern kennen und für alle, die das Video zum Lied Purkersdorf, ich habe ob die gerne kennen. Dieses Video ist aus der Feder von Ramon. Genau, richtig. Ja, und den Ramon kenne ich ja auch schon seit... Seit dem Kindergartenalter oder sowas. Und dann haben sie uns auch wieder gefunden. Der Ramon ist auch der einzige Freund von mir, der meinen Wohnungsschlüssel hat. Weil wir wohnen, also der ist wie mein bester Freund, mein Bruder. Wir verstehen uns ungut. Der wohnt ja nicht so weit von mir weg. Ich habe ja auch zwei Meerschweinchen und der muss immer meine Meerschweinchen füttern. Also der Ramon offiziell, wir haben, wir sind kein Paar oder irgendwas und das werden wir auch nie sein, weil wir viel zu gut befreundet sind. Aber er geht geht in meiner Wohnung ein und aus und füttert die Meerschweinchen, wenn ich nicht da bin. Also der ist immer mein Notnagel, wenn irgendwer den Schlüssel vergisst. Herr Rigoni hat meinen Schlüssel. Ja, aber das ist ja wichtig, dass man gute Freunde hat, auf die man sich verleisen kann. Ja, also weil das ist so Purkersdorf, das gehört halt zu mir. Ich habe ja noch einen Bruder, ich weiß gar nicht, ob du meinen Bruder kennst. Nein. Der ist ja nur ein Jahr älter als ich. Genau, das wissen nämlich wenige. Und mein Bruder ist mein Nachbar, der wohnt genau neben mir. Und das habe ich auch über den Herrn Schlögl angeschrieben. Und der hatte auch einen Schlüssel oder der hat ja keinen Schlüssel? Der hat keinen Schlüssel, mein Bruder. Nein, weil mein Bruder nicht so oft da ist. Aber wir sind ja voll die Familiengang bei unserem Haus. Also es ist wirklich so. Und das wissen weniger. Aber ja genau, mein Bruder, der ist zwar nie weggegangen, der hat in der Zeitung in Marbach gewohnt, aber er ist jetzt hier und wir sind ja älter. Und ja, also bei dem gibt es ja nicht mehr was zu essen, weil ich bin ja, ich koche ja nicht so gut. Also ich kann wirklich viel, aber kochen kann ich jetzt nicht so gut und mein Bruder kann viel besser kochen als ich und deswegen gehe ich immer rüber, wenn es was zu essen gibt. Also so läuft es bei uns ab. Aber nochmal zurück zum ORF mit meinen Kostümen. Genau, da entstehen diese komischen Tänze. Mittlerweile ist das Kult. Ich hoffe, dass sie mich jetzt ähnlich zu Dancing Stars bringen. Also ich habe jetzt eher eine Anfrage. Wir werden mal schauen, ob das was wird oder nicht. Aber wir haben halt immer einen wahnsinnigen Spaß. Und mittlerweile ist es so, ich habe meinen einen Mittwoch, das ist fix. Und da zeige ich auch viel aus Österreich, Modeneuheiten, viel Verrücktes, viel Lustiges. Und das macht, glaube ich, das ist der Unterschied zu anderen Modeexperten. Ich schätze sie alle, ich finde, jeder ist gut in seinem Job, aber ich finde, in unserer Welt, in dieser Modewelt, musst du dich halt irgendwie. Du musst einzigartig sein, dass die Leute dich mögen. Und ich bin ja auch einer, die sehr offen auch mit Figur umgeht und mit Weiblichkeit und so, das ist ja meine Spezialität. und da habe ich natürlich viele Frauen, die ich direkt anspreche. Also ich bin eigentlich mehr eine Modepsychologin mittlerweile als eine Modeexpertin, weil, Um was geht es am Ende des Tages? Wenn ich einer Frau sage, probiere mal das aus und mach mal so, mach die Haare so, ich mache viel Beauty-mäßig auch, dann fühlen die sich halt nachher viel besser. Ich glaube, ich weiß nicht, ob ich richtig liege, aber ich glaube, du polarisierst schon stark, oder? Ja, ist aber so gekommen, weil ich Dinge ausspreche, die andere sich nicht aussprechen trauen. Ich habe natürlich auch viele, die mich nicht mögen, ist ja logisch. Aber das finde ich ja eigentlich eine sehr hohe Wertschätzung. Ja, wenn wer auch auf Facebook, ich lese alles selber, ich habe auch kein Management, ich mache alles selber, also jeden Kommentar sehe ich schon und dann, wenn da wer schreibt, die halte ich jetzt überhaupt nicht mehr aus, dann denke ich mir eigentlich, vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, das zu schreiben, weil das ist ja auch eine Art Wertschätzung, wenn wer sowas schreibt. Also ich kann damit sehr gut umgehen und ich bin lang genug in dieser Welt, um sowas zu wissen. Ja, und beim ORF, es kommt gut an. Die Leute, egal wo, schmunzeln einfach nur, wenn sie mich sehen. Manche sagen auch, die ist übertrieben oder die halte ich nicht aus, aber eigentlich habe ich schon gutes Feedback. Und jetzt ganz neu habe ich ja jeden Freitag eine Vor- und Nachher-Show in Gutmann, Österreich. Haben wir auch schon und das wird auch alles in Purkersdorf gedreht zum Beispiel, weil der ORF dann zu mir gesagt hat, kriegst die Sendezeit, mach was draus, die vertrauen mir da und wir drehen das in Purkersdorf beim Ramon. Also da habe ich, ich meine, ich muss nur zwei Minuten rüber gehen und dann kommen die Kinder. Ich versuche es halt so einfach für mich zu machen. Und da kommen immer Kandidaten. Also wir suchen übrigens auch Umstyling-Kandidaten. Kann ich gleich einen Aufruf machen. Aha, welchen Frauen, Männer, welchen Alters? Noch lieber Männer, weil es ist egal. Also wer hat, wer Lust hat, mal ein neues Styling zu bekommen von mir, der darf mich gerne anschreiben über Instagram oder sowas. Wir drehen einmal im Monat vier Folgen im Podcast. Wir machen es so, ich nehme deine Adresse, gebe es auf die Blogseite. Dazu als Info, also jeder, der jetzt Lust hat, sich umstylen zu lassen von der Martina, auf der Blogseite stehen dann die Kontaktadressen und ruft sie an oder schreibt ihr. Und ja, sie wird euch mit Sicherheit antworten. Super. Vielleicht bist du der Nächste. Gerne. Lass mich gerne hin und her und umstylen. Du hast ja auch ein Buch geschrieben jetzt erst. Ja, und du glaubst gar nicht, ich habe 12.000 Bücher schon verkauft. Was sagst du dazu bitte? Das ist wirklich super cool. Das ist wirklich viel. Wie ist denn zu deinem Buch gekommen? Sag nicht, das war der langweilige und du hast zu viel Zeit gehabt. Nein, aber ich bin ja schon so, was fehlt mir noch auf meiner Liste? Buch habe ich mir eingebildet, naja, es kommt daran, dass ich an meinen Modetipps vom ORF zeige oder ausspreche. Das war immer so schnell und dann haben immer alle geschrieben, wo kann ich das nachlesen? Und irgendwann habe ich mir gedacht, okay, ich muss jetzt ein Buch schreiben. Und hatte nur die Idee. Also Idee, Buch, alle Modetipps in ein Buch. Okay, aber ich hatte keine Ahnung, wie man das macht. Wie macht man bitte ein Buch? Mit einem Verlag, einen Vertrieb etc. Ich kann sehr gut Konzepte schreiben. Ich bin das Konzept-Johnny. Ich schreibe alles in Konzepte. Also jeder, der mit mir arbeitet, kriegt einmal ein Konzept. Damit wir eine Linie haben. Dann habe ich ein Konzept geschrieben. Die Inhalte waren klar. Da war aber noch keine Zeile vom Buch geschrieben. Und Und dann habe ich mir gedacht, ich schreibe jetzt mal alle Verlage an, die es so gibt in Wien. Weil ich will einen Verlag, ich will jetzt keinen Eigenverlag, ich brauche was Gescheites. Haben natürlich wieder alle nicht zurückgeschrieben, außer einer. Und das Witzige ist, der Verlag, wo ich bin, heißt Überreuter. Ich meine, wie geil ist dieses Namensspiel, ja? Das steht wirklich, das musst du dir anschauen. Martina Reuter bei Überreuter. Schau, siehst du das, Überreuter? Wie arg ist das? Gut, und die haben mich angeschrieben, ja, sie wollen sich das gerne anhören, aber eigentlich haben sie keinen Modeverlag, weil sie schreiben nur Tom Turbo, Thomas Breziner Bücher. Da habe ich gedacht, Moment, ist gleich erfolgreich, ist gleich, da muss ich hin. Gut, Termin gemacht, keine Ahnung, im 9. Bezirk in Wien, Alper, die sind Verlagsleute, ich habe keine Ahnung. Ich weiß noch, es war Sommer und ich hatte einen Leo-Gleiter mit einem Ausschnitt bis zum Bauchnabel, mir war danach, nach, solche roten Lippen, solche Haare und bin da einfach hin. Und da waren drei Verlagsfrauen, die waren so spießig, ich habe mir gedacht, um Gottes Willen, also und die sind da gesessen, die haben keine Miene verzogen und ich habe 45 Minuten präsentiert, wer ich bin, was ich mache, was meine, bla bla bla. Und die haben nichts gesagt und ich habe mir gedacht, okay, was ist das für peinliches Meeting jetzt gewesen. Nach 45 Minuten hat die eine gespießigste, also Verlagschefin, nur einen Satz zu mir gesagt einen einzigen und zwar wie trägt man shapewear wie macht sie das bei diesem satz wusste ich ich habe sie ich habe sofort ich bin sofort in die beratung gegangen habe ich gesagt ja sie müssen das so und dann ziehen sie das von unten an und dann kann man den bauch ein bisschen im busen und dann klar und sagt gut zwei stunden später war klar ich mache ein buch mit der haben sie den vertrag geschickt habe ich das mit anwalt prüfen lassen da bin ich ich ja schon so, das muss ja alles passen, bin zum Anwalt gegangen, okay. Und dann haben sie gesagt, jetzt schreiben sie mal, sie brauchen zwei Zeitungen. Und ich habe mir gedacht, um Gottes Willen, wie mache ich das, schreiben und hin und her. Dann habe ich wieder mein Konzept geschrieben, habe ein Kapitel geschrieben und es hat irgendwie zwei Monate gedauert. Da habe ich mir gedacht, das schaffe ich niemals in dieser Zeit, weil ich hätte irgendwie noch drei Monate, dann hätte ich fertig sein müssen. War in der Schule bei der Manuela Dundler-Straße wieder Kinder abgegeben und redet, weil die Manuela ist echt eine Frau und redet mit ihr und sagt, ich brauche irgendwie wie in der mir das tippt. Ich brauche eine Sekretärin. Sagt sie, die Manuela, das macht meine Mutter. Sag ich, wie deine Mutter? Ja, die Helga. Die Helga aus Gablitz. Die war früher Sekretärin und die hat Zeit. Gut, dann habe ich sie angerufen. Also die Helga ist mittlerweile meine Geschäftsfreundin, weil die Helga auch mittlerweile mein zweites Buch schon fertig geschrieben hat. Du schreibst ja zweites Buch. Ja, es ist auch schon fertig. Und ich habe dieses ganze Buch aufgesprochen in Sprachnachrichten. Das heißt, die Helga hat einen Monat lang von mir jeden Tag Sprachnachrichten bekommen. Und ich kann Gott sei Dank sprechen wie schreiben. Und die hat das dann einfach abgetippt. Also die hat das so abgetippt. Und ich war innerhalb von einem Monat fertig mit dem Buch. Habe das dem Verlag geschickt, der gesagt hat, machen Sie das bitte, das gibt es jetzt nicht oder da hin und her. Naja, lange Rede, kurzer Sinn, das Buch war fertig, das ist im Februar rausgekommen, also jetzt acht Monate, über 12.000 Stück verkauft, weil ich ja sehr schlau bin. Ich mache das nicht nur bei Amazon, also ich vertriebe Dahlia überall, sondern ich verkaufe es übers Homeshopping. Du kannst es in Deutschland übers Homeshopping kaufen. Und das sind natürlich ganz andere Stückzahlen. Ja klar, da vergeht das. Und lesen kannst du selber, sondern ich erzähle halt über unser Leben beim Fernsehen und was so passiert, auch beim Homeshopping. Das ist echt sehr witzig. Also ich freue mich, wenn alle kommen und die Mary, meine Schneiderin, wird auch da sein und wir werden eine Überraschung machen. Es wird keine Modenschau, aber es wird noch was viel Besseres werden. Also es wird ein Erlebnisabend werden. Also bitte auf den ganzen Homepages von Martina und auch von der Stadtbibliothek schauen, wann der Termin genau stattfindet. Er ist nämlich noch Noch nicht fixiert, deswegen können wir leider noch nicht genau sagen, aber so Ende November, Dezember herum. Und es wird sicher ein cooler Termin. Genau, also da freue ich mich schon sehr drauf. Und vor allem ist es mein Heimspiel dann, endlich in Purkersdorf auch mal was zu machen. Genau, aber das Buch war echt ein richtig großer Erfolg. Und ja, ich bin wahnsinnig stolz drauf, weil es geht wirklich gut. Und die Frauen lieben dieses Buch, weil da alle Geheimnisse drinstehen, die wir beim Fernsehen machen. Wie schummelt man? Wie kann man ein paar Kilos wegzaubern? waren mit Mode, welche, Stylings machen gute Laune, welche Farben machen glücklich, also eher solche Tipps als wem, aber hast was, weil ich finde, das ist Geschmackssache, ja, ich kann als Stylistin nicht sagen, du musst nur warme Farben anziehen, wenn du warme Farben hast, brauche ich das nicht, ja, also ich mache das ein bisschen anders. Genau, und aufgrund des großen Erfolges, weil ich mir dachte, im Sommer, mir ist eh so fad, schreibe ich ein zweites Buch mit meiner Helga aus Gablitz. Und die Helga hat das, wir haben das, glaube ich, in drei Wochen fertig gehabt. Und das ist auch schon ganz fertig und das erscheint im Jänner. Und das wird ein Styling-Buch nur für kurvige Frauen sein. Also Frauen mit Übergewicht. Okay. Ja, meine Spezialität, was macht man, wie zieht man sich an? Ich sage jetzt nicht Übergewicht, aber wirklich mit Fülle. Und das wird sicher auch sehr gut laufen. Und natürlich bei meinem Verlag, also wir haben eine super Zusammenarbeit und mittlerweile lieben wir uns. Und meine spießige Verlagschefin ist mega modern geworden. Also ich darf das sagen, das weiß sie auch, falls sie das jetzt hört, weil wir echt befreundet sind. Aber sie hat noch nie so eine verrückte Buchautorin und vor allem so eine ehrgeizige gehabt. Wie gesagt, sie darf jetzt hören, dass dort alle spießig waren. Sie darf es jetzt hören. Ja, sicher, sicher. sicher. Ach, ich liebe sie. Die Birgit Frankam. Ich habe jetzt beschlossen, ich schreibe jedes Jahr ein Buch. Ich bin jetzt voll auf den Geschmack gekommen. Ja, das ist geil, ein Buch schreiben. Das ist geil. Das ist voll cool. Wenn wir bei dir als Person auch sind und Purkersdorf, mich würde natürlich interessieren, was ist deine Bindung zu Purkersdorf? Wir haben schon gehört, du bist hier geboren, also aufgewachsen, geboren, aber was bedeutet für dich Purkersdorf? Was ist das für dich im Herzen? Naja, für mich ist das richtig Heimat, weil ich habe immer wieder überlegt, wieder wegzuziehen und nach München zu ziehen und ob ich nicht ganz nach München gehen soll oder blablabla. Aber Brückester ist für mich so das richtige Runterkommen. Ich würde auch nicht nach Wien ziehen wollen oder so. und ich mag das schon, dass ich alle kenne, also ich glaube, dass mich noch mehr kennen, als ich kenne, aber ich mag das, ich wohne halt gleich beim Spar zum Beispiel, ich gehe fünfmal am Tag zum Spar, wenn ich da bin, weil der Robert Zöchinger, mit dem war ich in der Volksschule, also das ist auch irgendwie so. Witzig, ja, und wir reden dann immer, also es ist für mich wahnsinnig vertraut, ich mag das, ja, und das ist halt für mich so richtige Energietanken, wenn ich nach Hause komme, ja, also ich bin in meiner Wohnung, ich bin ja über den Dächern von Purkersdorf. Manchmal fühle ich mich ja eigentlich wie die richtige Bürgermeisterin, weil ich halte ja Reden auf meiner Dachterrasse. Ach so? Es hört mich halt keiner. Spricht das dem Volk von da oben? Ja, ja, ich stehe da oben. Und es war aber schon mal, also die Polizei, die kennen mich ja, also in Zeiten von Partys und so, die haben auch schon mal mit diesem Flutlicht dann rausgestrahlt zu mir, weil die Musik zu laut war. Und das Lustige war, da waren nämlich ein paar Lehrerinnen von der Volksschule auch da, wir haben halt einfach Party gemacht und dann habe ich die Glocke nicht gehört und dann haben die mit Flutlichtern darauf und ich dachte schon, hey geil, ich bin jetzt entdeckt worden, wir haben richtig, wir haben das gefeiert, dass die uns beleuchtet haben, aber es war dann eigentlich ein bisschen besser. Es war ein anderer Grund. Ja, es war ein anderer, aber sie kennen mich ja alle, also ich kenne natürlich den Helmut und den Blecki und ich sehe das auch immer, wenn junge, knackige, neue Polizisten da sind, das beobachte ich ja immer. Da muss ich öfters den Mist runterbringen und zum Postkasten gehen, weil dann sehe ich die ja immer. Aber die kennen mich ja auch. Das mag ich halt, weil das so... Witzig einfach ist, dass du alle kennst. Ich finde das schon cool, weil ich bin sonst in München, ich habe ja auch in München eine kleine Wohnung, das muss ich dazu sagen, also wir haben ja dort auch eine Base und die Kinder sind ja auch ganz oft mit in München, weil der Vater der Kinder lebt in München und deswegen, wir fahren ganz oft nach München, aber ich finde, Purkersdorf ist einfach, also ich werde nie hier wegziehen, das ist so meine, ja, das ist so ganz zu Hause zu sein hier, ja. Purkersdorf ist direkt an der Großstadt Wien, gleichzeitig fertig hast, aber eine Base, die sehr, ja nennen wir es dörflich ist, wenn du die Leute kennst und so und das ist eine unheimlich schöne Sache. Ich mag das. Das ist auch genau der Grund vom Podcast Hallo Purkersdorf, also diese Bindung aufrecht zu halten und die Leute noch besser kennenzulernen in dieser Base sozusagen. Genau, genau und da mache ich das, ich gehe trainieren zu Anita, ich weiß nicht, ob du die überhaupt kennst, ich mache EMS, ich bin ja die, die am ärgsten EMS macht, oh Gott, die Anita, ich liebe sie, das ist nicht nur Trainerin, sondern die weiß ja alles von mir. Da bin ich ja dreimal die Woche und dann gehe ich zum Andi und der Kopi-Andi, der trainiert nämlich auch dort. Andi Norbotny. Ja, genau. Dann steht der am Crosstrainer und ich trainiere. Ach Gott, was wir uns immer sehen. Also das Thema hat dann so Leute, die man immer wieder trifft, die ich sonst nicht treffen würde, glaube ich. Gibt es irgendwas in Purkersdorf, wo du sagst, das würdest du dir wünschen, dass das für die Zukunft, Das ist ein bisschen Purkersdorf in der Zukunft. Was würdest du dir wünschen von Purkersdorf? Gibt es irgendwas? Mir fehlt in Purkersdorf ein cooles Café, wo auch die Kinder hingehen können und so. Das fehlt mir ehrlich gesagt ein bisschen, weil ins Stadtcafé gehe ich jetzt nicht. Ich gehe da auch nicht. Das am Hauptplatz ist auch nicht so, weiß ich nicht. Von Brunnen, ich hätte gern so ein, das finde ich fehlt noch. Das Eisschäft, da sitzt auch keiner drinnen. Ich merke das von den Kindern, auch irgendein so ein lässiges Kaffeehaus würde Würden wir noch nehmen, da würde ich dann sitzen. Na bitte, also wer es immer aufmachen will oder in der Politik, macht ein lässiges Kaffee aus Auffang. Ja, einfach sowas. Aber ganz ehrlich, nein, ich mag das Verlettel auch. Da bin ich ab und zu, oh Gott, ich überlege gerade, dadurch, dass ich so viel unterwegs bin, ich gehe nicht weg. Also ich bin ja eine, die nie weggeht. Du siehst mich nie am Abend, weil ich entweder, ich bin selbstständig, schreibe ich irgendwelche Texte oder bereite mich auf einen Job vor oder muss früh ins Bett, weil ich um drei weg war. Von dem, was wir von dir gehört haben, kann ja nicht rasend viel Zeit mehr übrig bleiben. Apropos Zeit, gibt es irgendetwas, wir haben jetzt schon gehört, dein neues Buch kommt im Jänner raus. Hast du noch irgendwelche Sachen in der Pipeline oder in der Überlegung, die du vielleicht schon verrätst? Naja, ich habe auch eine Modekollektion, das habe ich aber eh schon länger jetzt, die ich in Deutschland verkaufe, die echt super läuft, auch für kurvige Frauen. Da kommen wenn man auch immer findet, das wächst und wächst, das ist enorm, also es ist wirklich gut. Naja, ich habe ja noch, bei mir ist es so langweilig, es ist ein neuer Job, ich moderiere ja das Frühstücksfernsehen in Berlin bei Sardinien, da haben sie mich ja jetzt entdeckt und da habe ich schon Sendung gehabt und fahre jetzt auch wieder, also es ist immer am Sonntag. Wie viele Stunden hat dein Tag? Da bin ich jetzt auch. Also meiner hat 24, wie viel hat deiner? Meiner auch, aber meine Zeit ist gut eingeplant. Und ich überziehe nie was. Also weißt du, wenn ich jetzt mir ein Zeitfenster nehme von zwei Stunden, dann ist dann auch Schluss. Aber ich mache schon viel. Und ich glaube, ich würde auch mehr mit Berlin jetzt noch, weil das ist natürlich schon geil. Also es hat mir schon gefallen, wo ich mir denke, oh Gott, da bin ich jetzt als Purkersdorferin und hock da in Berlin und mache das Frühstücksfeiern. Es war schon ein Ritterschlag. Das glaube ich, ja. Und das wird sicher noch mehr werden. Jetzt habe ich in zwei Wochen wieder Sendung. Man ist ja dann am Anfang, das weiß ich, das schaut immer so cool aus, aber am Anfang machst du eigentlich die depperten Schichten, wie zwischen Weihnachten und Silvester, wo halt keiner arbeiten will. Und da arbeite ich eigentlich immer. Aber das macht mir nichts. Dann mache ich das halt anders. Und dann fliege ich zurück und bin da und gehe mit den Kindern, keine Ahnung, Fußball spielen, Tennis spielen, als ob nichts gewesen wäre. Martina, ich finde das wahnsinnig cool. Wahrscheinlich werden es jetzt auch unsere Hörerinnen und Hörer gemerkt haben. Du hast ja auch richtig gesagt, es ist eine Auszeichnung für dich. Du bist wirklich eine Person mit Feuer im Ahr. Ja, anders geht es nicht. Aber das war immer schon so, glaube ich. Mit Disziplin und ich sage immer, ich brauche keinen Urlaub, weil mein Job ist Urlaub. Ich empfinde meinen Beruf nicht da als anstrengend. Ich mag eigentlich gar nicht auf Urlaub gehen. Also ich gehe nie länger als eine Woche auf Urlaub, weil da habe ich immer das Gefühl, ich verpasse was, weil ich einfach gerne arbeite. Gibt es noch irgendetwas, was du den Hörerinnen und Hörern von Hallo Purkersdorf noch gern mit auf den Weg geben würdest? Oder irgendeine Empfehlung oder sonst was? Nein, also ich freue mich immer, wenn ich die Purkersdorfer sehe und ich freue mich immer, wenn ich sie gut angezogen sehe. Also ein bisschen mehr Farbe könnte Purkersdorf haben, vor allem bei den Damen. Und ein paar kenne ich schon, die wirklich sich immer gut anziehen, da freue ich mich immer. Super. Liebe Martina, ich sage ganz, ganz herzlichen Dank für das Interview. Du bist wirklich ein Wirbelwind auch im Interview. Man sieht, was du alles so auf die Beine bringst. Ich kann dir nur sagen, ich wünsche dir wirklich alles, alles Gute für die Zukunft, damit du alles unter einen Rund bringst. und vor allem, dass du gesund bleibst. Ich freue mich auf dein neues Buch, sage dir ganz herzlichen Dank, dir und deinen Kindern und deinen Verwandten und allen alles Gute. Und euch lieben Hörerinnen und Hörern sage ich wie immer Danke fürs Zuhören. Ich hoffe, ihr tut das auch beim nächsten Mal. Ciao, bis zur nächsten Episode. Dies war eine weitere Episode des Podcasts Hallo Purkersdorf. Den Blog zum Podcast erreicht ihr unter hallo-purkersdorf.blog Produktion und inhaltliche Verantwortung Michael Köck.

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