Hallo Purkersdorf

Der Talk über Menschen und Themen

To Kill The Hitman

Rohes, gemeinschaftliches, geiles, Adrenalin

23.09.2026 39 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Folge besucht der Moderator die junge, 2024 gegründete Rock-/Metalband „To Kill The Hitman"(kurz 2KTH) in ihrem Proberaum.
Vorgestellt werden die vier Bandmitglieder: Jakob Schwarz (Bandleader/Gitarrist), Judith Schwarz (Schlagzeug), Katalin „Kato" Szepesi (Gesang) und Kathi Reingruber (Bass). 

Im Gespräch geht es unter anderem um:
Den Bandnamen, inspiriert von „To Kill a Mockingbird" – bewusst als einprägsamer, widersprüchlicher Titel gewählt.
Den Musikstil: eine Mischung aus Alternative Rock und Nu-Metal, mit Einflüssen wie Type O Negative und Maggie Lindemann, dabei bewusst eigenständig.

Das Bandgefüge: mehrere Geschwister spielen zusammen, ein harmonisches Miteinander mit kreativer Reibung.
Die Wurzeln in Purkersdorf, wo auch geprobt und teilweise aufgenommen wird (u. a. im Tennisclub Purkersdorf).
Zukunftspläne: Konzerte in Wien, eine mögliche Vinyl-Veröffentlichung sowie eigenständige Aufnahmen ohne Plattenlabel.

Die Band beschreibt sich selbst abschließend als „rohes, gemeinschaftliches, geiles, Adrenalin".

HALLO PURKERSDORF
Der Talk über Menschen und Themen in und um Purkersdorf


Die Folge stellt die Band **To Kill The Hitman** aus Purkersdorf vor. Im Gespräch sind Bandleader und Gitarrist **Jakob "MJ" Schwarz**, Schlagzeugerin **Judith Schwarz**, Sängerin **Katalin "Kato" Szepesi** und Bassistin **Kathi Reingruber**. Die Band wurde 2024 gegründet und hat ihren Proberaum in der Region.

Der Bandname wurde bewusst so gewählt, dass er auffällt und einzigartig ist. Jakob erklärt, dass ihn die Formulierung „To Kill“ inspiriert habe und der Name durch den Gegensatz zum Wort „Hitman“ einen widersprüchlichen, punkigen Eindruck erzeugen soll. Die Band wollte damit einen Namen, der sich von anderen abhebt und leicht auffindbar ist.

Musikalisch ordnet sich die Gruppe als **Alternative Rock** ein. Die Mitglieder bringen unterschiedliche Einflüsse mit, von Metal und Punk bis zu ruhigeren Rock- und Pop-Acts. Gemeinsam sei ihnen die Vorliebe für verzerrte Gitarren und eingängige Melodien. Judith betont den Kontrast zwischen ihrer eher zarten Stimme und dem lauten Band-Sound.

Ein Schwerpunkt des Gesprächs ist die Entstehung der Songs. Die Band beginnt meist mit einem Thema oder einer Geschichte, bevor Lyrics und Musik ausgearbeitet werden. Jakob und Katalin schreiben viel gemeinsam, die Songs werden dann als Band weiterentwickelt. Als wichtige Inspirationsorte nennen sie unter anderem den Tennisclub Purkersdorf, wo auch Szenen ihres Musikvideos entstanden.

Die Band spricht außerdem über Auftritte, Nervosität und die Arbeit an neuen Songs. Sie planen weitere Konzerte und eine neue Single. Streaming ist für sie wichtig, gleichzeitig wünschen sie sich später auch Veröffentlichungen auf CD oder Vinyl. Ziel der Band ist es, mit ihrer Musik viele Menschen zu erreichen und zusammenzubringen.

Links:
https://www.instagram.com/tokillthehitman/
https://www.youtube.com/watch?v=8KBNHnVsIBg


Info
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Transkript

Michael Köck
00:00:06
Herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer von Hallo Purkersdorf, der Talk über Menschen und Themen in und um Purkersdorf. Und heute freut es mich ganz besonders, euch eine junge, erfolgreiche und aufstrebende Band in Purkersdorf vorzustellen. Und zwar ist das die Band To Kill The Hitman. Und ich sitze hier bei Ihnen im Proberaum und mir gegenüber sitzt der Bandleader, der Jakob und Gitarrist.
Jakob Schwarz
00:00:36
Servus, hi.
Michael Köck
00:00:37
Servus, Jakob. Dann habe ich die Schlagzeugerin, die Judith Schwarz. Servus, Judith. Hallo. Dann habe ich die Sängerin, die KatalinSzepesi. Servus, Kato.
Judith Schwarz
00:00:50
Hi.
Michael Köck
00:00:53
Und dann haben wir auch noch die Bassgitarristin Kathi Reingruber. Servus Kathi. Hallo. Ja, jetzt haben wir alle vorgestellt und ich freue mich ganz besonders, sozusagen endlich einen Sound-Riff, den ich schon lange bei mir habe, auch verwenden zu können bei dieser Gruppe. Achtung, er kommt. Und ist absolut passend für die Gruppe.
Jakob Schwarz
00:01:16
Ja, so hört sich unsere Musik ungefähr an.
Michael Köck
00:01:18
Ja, genau.
Judith Schwarz
00:01:20
Ich lieb's.
Michael Köck
00:01:22
Okay, ja, Hits to Kill Man. Wie kommt man auf den Titel? Was sagt uns der oder was wollt ihr uns mit dem Titel sagen?
Jakob Schwarz
00:01:31
Okay, also so wie jede Band in diesem Meer an Bands, den es heutzutage gibt, versucht man halt irgendwie einen Namen zu finden, der einen so ein bisschen raussticht. und man so ein bisschen auffällt und den es halt noch nicht gibt, vor allem wenn man einen googelt oder so. Und ich fand halt von To Kill the Mockingbird, von dem Buch, dieses To Kill, extrem cool. Und dann ist mir das Hitman irgendwie so ganz natürlich, irgendwie in so einem Brainstorming, eingefallen. Und ich war so, okay, To Kill, der Hitman, hört sich einerseits extrem cool an, es ist unique, also es hat noch niemand den Namen. Es ist auch irgendwie so ein Gegenspruch. Also es ist auch so ein bisschen punkig, weil ein Hitman, ein Auftragsmörder ist dafür da, dass er einen umbringt. Und den Auftragsmörder zu töten, zu kill the Hitman, ist eben ein Gegenspruch. Du bringst die Person um, die dafür da ist, dass sie dich umbringt. Ich Ich mag einfach den Vibe davon, ich mag, wie sich das anhört und ich mag, dass es so unique ist. Und dass vor allem diesen Style von Namen, dieses To Kill, diesen Vorsatz, den hat eigentlich noch fast keine Band. Gibt es nur so ein paar andere und deshalb, weiß nicht, dachte, so können wir uns ganz schnell mal irgendwie von anderen Bands irgendwie unterscheiden.
Michael Köck
00:02:44
Euch gibt es ja, oder ihr wurdet gegründet 2024. Heute, wo wir das aufnehmen, stehen wir einen Tag vor eurem Auftritt in der Bühne in Purkersdorf.
Judith Schwarz
00:02:53
Das ist richtig.
Michael Köck
00:02:55
Sprich, ich halte euch ein wenig ab von der Generalprobe.
Jakob Schwarz
00:03:00
Wir haben uns den ganzen Tag Zeit genommen zu proben, also es passt super.
Michael Köck
00:03:03
Aber gehen wir gleich darauf ein, weil du sagst natürlich auch die Aussage, the kill the hit man muss ja auch mit der Musik passen. Was macht ihr für Musik?
Jakob Schwarz
00:03:13
Also wir machen Alternative Rock. Ich glaube, so kann man es am besten zusammenfassen. Wir haben halt alle ganz verschiedene Einflüsse, die wir halt mitnehmen. Wir kommen nicht alle aus dem selben Musik-Genre, was wir halt hören. Ich weiß nicht, Kathi ist ein bisschen mehr bei so Sachen wie Korn, New Metal, so bei diesen Sachen. Type O Negative, diese alternative Schiene. Kato.
Judith Schwarz
00:03:35
Ja, also ich bin ganz großer The Neighborhood-Fan zum Beispiel. Nessa Barrett, Maggie Lindemann zum Beispiel, ich lieb's.
Jakob Schwarz
00:03:42
Also eher quasi ruhigere Rock-Acts.
Judith Schwarz
00:03:44
Genau, ja.
Jakob Schwarz
00:03:45
Und Judith.
Kathalin Szepesi
00:03:47
Ich höre eigentlich alles.
Judith Schwarz
00:03:50
Auch gut, ja.
Jakob Schwarz
00:03:51
Auch gut, ja. Aber bei mir halt ein bisschen Metal und Punk, aber ich glaube, was uns alle vereint, ist diese Liebe zu so verzerrten Gitarren und eingängigen Melodien, dass man quasi, man kann abgehen, man kann Headbangen, man kann die Musik richtig fühlen und gleichzeitig hast du eine Melodie, die einem im Kopf bleibt und die dich hoffentlich vielleicht sogar dein ganzes Leben irgendwie begleitet, in die man sich immer zurückerinnert.
Judith Schwarz
00:04:13
Genau, und ich finde halt auch, genau wie in unserem Namen, haben wir halt auch, in unserer Musik ein bisschen so diese Widersprüche, weil ich habe eine relativ zarte und eher leisere Stimme sozusagen, würde ich behaupten sogar. Und das mit den lauten, verzerrten Gitarren, dem lauten Schlagzeug und dem lauten Bass, finde ich, bildet einen ganz guten Kontrast, den ich einfach richtig geil finde.
Michael Köck
00:04:35
Apropos zu deiner Stimme, ich habe mir natürlich euer Video, also sozusagen das Einstiegsvideo jetzt auch auf YouTube angesehen. Ja, und für euch, liebe Hörerinnen und Hörer von Hallo Purkersdorf, natürlich die ganzen Adressen, Infos und so weiter, wie auch das Video, könnt ihr auf hallo-Purkersdorf.blog natürlich nachlesen sehen und euch auch ansehen. Aber zurück zum Video, sehr viele, sehr viele Poster unter dem Video haben geschrieben, hey, geile Stimme.
Judith Schwarz
00:05:06
Ja, danke an der Stelle, Dankeschön.
Jakob Schwarz
00:05:08
Das hören wir öfter, ja.
Judith Schwarz
00:05:10
Ja, schön zu hören auf jeden Fall.
Jakob Schwarz
00:05:11
Aber wahrscheinlich auch, weil du sagst, weil es so ein Kontrast ist, ne? Die Leute, wenn sie Rockmusik hören, sind nicht immer so eine melodische und vor allem leise und zarte Stimme gewöhnt und dann überrascht es einen immer ein bisschen, vor allem wenn man es live hört, wenn die Kato jetzt nicht anfängt zu schreien, sondern eher... wirklich schon fast leise und nah am Mikrofon, fast wie Billie Eilish schon fast aufnimmt und singt.
Judith Schwarz
00:05:32
Wir wollen ja nicht andere, also das machen, was andere machen, sondern halt unser eigenes Ding.
Michael Köck
00:05:36
Voll, ja, cool. Absolut. Jakob, du und Judith, ihr seid Geschwister. Hier erstens schon mal schon die große Frage. Toll, wie kommen Geschwister so aus in einer Band?
Kathalin Szepesi
00:05:48
Also ich muss sagen...
Jakob Schwarz
00:05:49
Meistens gut.
Kathalin Szepesi
00:05:52
Ja, wir hatten schon immer eine ziemlich starke Bindung zueinander, muss ich sagen.
Michael Köck
00:05:54
Auf jeden Fall.
Kathalin Szepesi
00:05:55
Und das Ganze ist ja auch ganz spontan entstanden, dass ich da jetzt der Band joine. Aber ich finde, das funktioniert eigentlich ziemlich, ziemlich gut.
Jakob Schwarz
00:06:03
Und es ist auch nicht so abwegig, weil Judith hat schon immer viel mit meiner Freundesgruppe gemacht. Wir haben viel zusammen gechillt, immer feiern gemeinsam. Vier Jahre jünger, man könnte eigentlich denken, okay, das ist vielleicht schon fast eine andere Generation, ein bisschen drunter.
Michael Köck
00:06:18
Das sind ja praktisch Welten, ne? Ja, Welten.
Jakob Schwarz
00:06:23
Es ist irgendwie natürlich, es ist gar nicht so komisch, wie man jetzt vielleicht vermuten könnte.
Michael Köck
00:06:31
Okay, und ihr beide natürlich, ihr kommt aus Purkersdorf, seid die Sohn und Tochter von allen Dingen kennen von Blacky Schwarz. Kein Unbekannter in Purkersdorf. Ja, und dann haben wir noch die Kato.
Judith Schwarz
00:06:46
Genau, Kato.
Michael Köck
00:06:47
Du bist aus Rekawinkel.
Judith Schwarz
00:06:49
Genau, aus Rekawinkel. Vielen Dank.
Michael Köck
00:06:51
Und die Kathi, die ist aus Wien. Ja. Ja, liebe Hörerinnen und Hörer, wie das immer so ist, die Kathi, die ihr am wenigsten hört, das ist die Bassistin. Die Bassisten sind an sich, dass sie leider immer im Hintergrund sind, oder?
Kathalin Szepesi
00:07:07
Es ist ein hartes Leben, ja. Ich fühle mich underappreciated und so. Nein, ist okay. Ich bin in Ordnung damit. Ich bin es nicht so viel gewohnt zu reden, weil auf der Bühne habe ich auch nie ein Mikrofon.
Michael Köck
00:07:21
Ja, weil die Bassisten eben nicht anerkannt werden. So ist es.
Jakob Schwarz
00:07:25
Aber du hast doch einen, du weißt nicht, du musst die Band ein bisschen zusammenhalten, beim Rhythmus, du musst dich drauf Ja,
Kathalin Szepesi
00:07:29
Außerdem nennen wir, ich weiß nicht, die Kirche beim Namen, das Kind beim Namen. Ich kann nicht singen, deswegen habe ich keinen Grund. Und deswegen halte ich meinen Maul da immer.
Judith Schwarz
00:07:40
Aber Charme dafür umso mehr.
Kathalin Szepesi
00:07:42
Genau. Man kann nicht alles haben, man muss sich ein bisschen mit dem, was man hat, zufrieden werden.
Jakob Schwarz
00:07:47
Aber die Kathi ist Rock'n'Roll in Person, Auch wenn sie sieht sofort, das heißt, für was sie nichts sagt, das strahlt sie aus.
Michael Köck
00:07:57
Wenn ihr Podcast draußen ist, ist euer Konzert schon in Purkersdorf vorbei, aber wir nehmen es ja heute auf, ihr habt morgen euren großen Auftritt, wie fühlt ihr euch heute?
Kathalin Szepesi
00:08:07
Nervös. Ich muss aber auch sagen, die anderen sind schon so ab dem Punkt, wo klar ist, wir spielen in so drei, vier Monaten ein Konzert, dann sind schon alle so urnervös. Ich gar nicht und dann so 15 Minuten bevor wir auf die Bühne gehen, kriege ich die ganze Nervosität, die die seit Monaten haben, so in einem auf einmal.
Jakob Schwarz
00:08:24
Das ist so true.
Kathalin Szepesi
00:08:26
Und dann raste ich ein bisschen aus und gehe ein bisschen verrückt und dann geht's eigentlich. Also noch geht's mir eigentlich ganz gut.
Judith Schwarz
00:08:32
Ja, also ich glaube, spätestens wenn wir alle auf der Bühne stehen, sind wir eh alle in unserem Element. Also dann sind wir alle so in der Zone, wie man so schön sagen darf. Da kriegt man eigentlich gar nichts mehr mit, außer das Spielen und das Milizieren.
Kathalin Szepesi
00:08:48
Also man macht sich davor so viele Gedanken, was schief gehen könnte und sobald der erste Ton eigentlich gespielt ist, ist eigentlich alles vergessen.
Jakob Schwarz
00:08:54
Dann hat man eh voll viel Spaß. Aber so wie Kathi sagt, ich mache mir immer schon Monate davor Gedanken und richtig Stress und dann richtig Kathi fragt, du, bist du eigentlich nervös? Und eine Woche davor so, nee, gar nicht. Ich habe gar nicht mal gecheckt, was das in der Woche ist. Aber dann, ich glaube, bei uns allen kickt es dann so, der halbe Stunde davor ist schon
Kathalin Szepesi
00:09:13
Die größte Aufregung. Dann renne ich rum wie so ein kopfloses Hühnchen. Dann kann man mich halt wirklich vergessen.
Jakob Schwarz
00:09:17
Wirklich, ja. Aber ich glaube, dadurch, dass es in Pokerstoff ist, ich sage ganz gerne, es ist ein Heimspiel, Weil man kennt die meisten Leute und wir sind hier aufgewachsen, wir haben unser Studio hier, ja wir, Judith und ich, wir haben unser Studio hier und dadurch ist es einfach so eine bekannte Umgebung und es ist um einiges langsamer und um einiges ruhigere Atmosphäre, auch irgendwie jetzt alles außerhalb, nicht das Konzert, unser Konzert ist nicht ruhig, aber alles rundherum ist um einiges langsamer. ruhiger und langsamer als so in Wien am Gürtel, das ist halt nochmal was ganz anderes.
Kathalin Szepesi
00:09:51
Ja, jetzt ist halt ein bisschen entspannter, würde ich sagen.
Jakob Schwarz
00:09:53
Ja, voll.
Michael Köck
00:09:54
Klar habt ihr auch einen starken Bezug oder überhaupt einen Bezug auch zu Purkersdorf hin, weil eure Gründung ist ja hier in Purkersdorf passiert.
Jakob Schwarz
00:10:02
Genau, ja voll. Einerseits natürlich, wir sind hier aufgewachsen, unser ganzes Leben lang schon hier gelebt. Ich wohne mittlerweile in Wien, aber ich bin auch an dem Punkt, wo ich sage, ich will in den nächsten Jahren eigentlich wieder nach Purkersdorf zurückziehen, weil ich mag es einfach man ist schnell in Wien du hast eine gute Zugverbindung, Busverbindung ist alles super, aber du hast das Grüne und ich gehe so gern aus dem Haus und hab es einfach grün und ich glaube das ist das, was ich an Pokerstoff so mag vor allem, es sind natürlich nicht nur die Menschen mit denen ich jetzt auch mittlerweile alle gut befreundet bin und halt die meisten Leute kenne sondern ich bin im Grünen und ich mag das einfach, es ist ruhig und ich kann raus gehen in den Wald und da fühle ich mich eigentlich auch richtig wohl Gibt
Michael Köck
00:10:42
Es irgendwelche Punkte in Burkastorf, wo ihr sagt, also Orte, die haben euch in dem Song inspiriert oder dort wart sind, habt ihr es geschrieben oder was habt ihr gedacht oder wer ist denn auch sozusagen der Songwriter von euch?
Jakob Schwarz
00:10:55
Also primär ich. Ich schreibe sie meistens mit Kato gemeinsam.
Judith Schwarz
00:10:59
Ja, also MJ und ich, wir setzen uns halt bei ihm zu Hause zusammen und schreiben die Songs. Und also ich mache halt die Vocals größtenteils. Genau, er macht halt die Gitarre, alles andere. Ich meine, es ändert sich eh mit der Zeit. Also langsam macht die Kati auch ihre Basslines. Bisschen, so ein Stiege schieben. Ja, ein bisschen was. Es geht auf jeden Fall voran. Also die Judith arbeitet da auch super mit. Es ist ein Teamwork.
Jakob Schwarz
00:11:33
Also das Fundament legen meistens wir beide und dann arbeiten wir es als Band gemeinsam aus. Neat, also die Single, die jetzt schon draußen ist, die haben wir bei mir in der Wohnung in Wien geschrieben. Aber ich glaube, den Ort, den wir in Pokerstore am meisten mit dem Song verbinden, ist der Tennisclub Pokerstore. Weil da haben wir das Musikvideo, also den Partyteil vom Musikvideo, der wird aufgenommen im Tennisclub Purkersdorf. Also da nochmal Shoutout an den ganzen Vorstand, an unseren Papa und Blacky und halt an das ganze restliche Team auch, dass die uns dort kurz vor Saisonbeginn haben wir dort das Musikvideo aufgenommen, eine Party-Szene gemacht mit all unseren Freunden und das hat super funktioniert. Und ich glaube, das werden, also immer wenn ich dran vorbeigehe, denke ich dran, wie wir da diese, wir haben da auch geprobt eine Zeit lang, weil wir keinen Proberaum hatten. Und deshalb der Tennisclub Purkersdorf, zweites Zuhause.
Michael Köck
00:12:23
Also kann man da sagen, unbedingt das Video auf YouTube ansehen.
Jakob Schwarz
00:12:26
Auf jeden Fall.
Michael Köck
00:12:27
Dann sieht man genau die Szenen, die im Tennisclub Purkersdorf abgenommen hat.
Jakob Schwarz
00:12:33
Ab der Höchstung von Musikvideos, dann spielt es dann im Tennisclub.
Michael Köck
00:12:37
In euren Texten, wenn ihr jetzt einen Song schreibt, geht es ihr einen bestimmten Weg, dass ihr irgendwas mitteilen wollt oder sagt ihr einfach Beeinflussung von Gefühl?
Judith Schwarz
00:12:49
Genau, das ist eigentlich eine ganz lustige Geschichte. MJ und ich setzen uns immer am Anfang hin und wir überlegen uns erst einmal eine Geschichte. und was soll denn das Thema von dem Tag sein? Und dann, ich weiß nicht, einem von uns fällt dann halt irgendein Thema ein schlussendlich und dann haben wir halt einen guten Startpunkt, wo wir halt die Lyrics schreiben können.
Jakob Schwarz
00:13:09
Also eigentlich ist das Thema das allererste, was wir so festsetzen wollen, bevor wir einen Song schreiben, weil auch wenn ich Gitarrenparts schreibe, ist der Vibe halt extrem wichtig. Also es ist extrem wichtig, natürlich, welche Akkorde spiele ich, was für einen Mut, was für ein Gefühl soll der Song irgendwie rüberbringen. Und da ist halt ganz wichtig zu wissen, okay, um was geht es in dem Song? Das heißt, bevor wir irgendwas machen, haben wir ein Thema, meistens irgendwie in einem persönlichen Bezug, dann kommen erst alle anderen Sachen. Also wir setzen uns schon hin und überlegen uns was im Vorhinein, um was es gehen soll.
Michael Köck
00:13:40
Welche Künstler inspirieren euch? Also wo ihr sagt, das ist die Richtung, das gibt mir wahnsinnig viel, das inspiriert mich auch sozusagen im eigenen Schaffen.
Jakob Schwarz
00:13:50
Also ich glaube, wir haben ja vorhin schon gesagt, eine Katze in der Neighborhood und so, aber ich glaube, wir haben alle so einen breiten Musikgeschmack und ich höre ja wirklich, ich glaube, wir alle hören wirklich fast den ganzen Tag Musik, es läuft die ganze Zeit Musik im Hintergrund und da nimmt man ja ganz viele Einflüsse mit. Bei mir sind es natürlich die ganzen großen Metal-Bands, mit denen ich aufgewachsen bin. Black Sabbath, Metallica, Deftones natürlich ein bisschen alternativer. Um jetzt die großen Namen zu nennen, das wären so die Bands, die mich persönlich so spielen. Aber ich glaube, es ist bei uns allen irgendwie so das Produkt aus dem, mit dem wir aufgewachsen sind und was wir so im Alltag jeden Tag eigentlich hören.
Kathalin Szepesi
00:14:31
Ja, ich muss sagen, ich halte mich sehr an die Schlagzeugerin von The Warning, das ist die POW. Das ist die erste, die ich mir eigentlich so selber wirklich angeschaut habe, aktiv, wie sie spielt, wie sie sich bewegt während dem Schlagzeugspielen. Und mir war es auch einfach ganz wichtig, dass es eine Frau ist, weil einfach in der ganzen Szene vom Schlagzeugspielen hauptsächlich die Männer dominieren. Und ich finde, da müssen wieder ein paar mehr Frauen dazu. Deswegen halte ich mich da sehr an sie.
Judith Schwarz
00:14:54
Genau, also bei mir wäre es definitiv Maggie Lindemann. Also das ist halt auch eine sehr, sehr starke Frau. Also ich war es nie gewöhnt sehr im Lampenlicht zu stehen, jetzt habe ich es geschafft. Nein, aber ich war ein Jahr lang im Chor, im Schulchor damals und mehr war es auch nicht. Das heißt, diese ganze Band-Sache, das war für mich ein Riesensprung ins Ungewisse. Und das war aber wirklich das Beste, was ich jemals gemacht habe. Maggie Lindemann ist unter anderem eine Person, wo ich einfach mir viel nicht abschauen kann, aber überhaupt, wenn man es halt selber noch nicht getan hat, ist das schon wichtig auch, wie präsentiere ich mich auch on stage.
Kathalin Szepesi
00:15:37
Also bei mir, ich habe schon so Einflüsse, aber das ist nicht so, als würde mein Spielen so klingen wie die, weil auf dem Skill-Level und auf dem Wissensstand bin ich einfach noch nicht und auf der Übung auch nicht. Aber was ich sehr gerne mag, sind so die Basszöne von Korn und von Alice in Chains. Das sind so meine großen, so würde ich ganz gerne mal spielen können. Und sonst halt, wie der MJ schon gesagt hat, ich höre, also auch mein Musikgeschmack ist sehr breit gefächert, aber ich höre vorwiegend dann doch eher New Metal und halt sehr viel Deftones und Korn und Slippert. Das ist so ein bisschen so meine Schiene. Und deswegen mag ich es auch ganz gerne, wenn wir ein bisschen härtere Songs spielen. auch wenn ich es vielleicht, wenn ich sie dann aktiv spielen muss, doch gar nicht mal so Fan davon bin, aber so in Theorie vom Klang her sind das so bis zu meiner Favoriten.
Michael Köck
00:16:23
Das Interessante auch bei euch ist, erstens einmal Jakob, wenn ich so sagen darf, du spielst eigentlich in einer Frauenband?
Kathalin Szepesi
00:16:28
Ja. Korrekt. Wir haben auch was gesagt.
Jakob Schwarz
00:16:33
Wir sind in der Überzahl. Nein, es ist aber, ich finde das richtig cool, vor allem, weil es gibt gerade auch so eine neue Welle an neuen Rockbands, die halt zum großen Teil halt female fronted sind, also das dass sie eine Frauen-Sängerin zumindest haben, wo dann zum großen Teil aus Frauen bestehen. The Warning eben ganz groß oder Maggie Lindemann im Rock ja auch riesig. Und ich finde das einfach wahnsinnig cool. Ich finde vor allem auch weibliche Stimmen, Kathos Stimme, eben dieses weibliche Stimme, zarte Stimme, verzerrte Gitarren. Diese Kombination ist so verdammt cool. Also wie cool das mitmachen und wirklich starke Emotionen hervorrufen. Das finde ich richtig nice. Und ich finde generell vor allem am Schlagzeug mehr Frauen, weil nochmal eine ganz andere Energie.
Michael Köck
00:17:16
Das ist bei euch, finde ich, besonders interessant. Wenn man so sagen darf, der Widerspruch, Rock oder Metal, eigentlich Frauenband und du bist auch dabei. Ich bin auch dabei. Aber auch eben zarte Stimmen in den Songs. Also das sind eigentlich in sich stetige Widersprüche, aber Widerspruch klingt so schlecht. Das ist ein Gegensatz. Paradox. Genau, sehr gut. Gegensatz ist ein guter Ausdruck dafür.
Jakob Schwarz
00:17:48
Das führt uns dann halt zurück zum Namen wieder.
Michael Köck
00:17:51
Ihr habt ja schon ein paar Auftritte gehabt.
Jakob Schwarz
00:17:54
Ja.
Michael Köck
00:17:55
Ihr habt mir schon erzählt, ihr habt auch einiges in Planung. Wir dürfen da ein bisschen spoilern. Es gibt ja ein paar Kontaktaufnahmen mit Radiosendern. Es gibt ein paar Kontaktaufnahmen. Es wird noch Konzerte in Wien geben dieses Jahr. Wir können leider jetzt noch keine fixen Daten nehmen, wenn alles noch nicht gebacken ist.
Jakob Schwarz
00:18:16
Also gebacken ist es schon, es ist noch nicht offiziell.
Judith Schwarz
00:18:19
Genau, also veröffentlicht muss es noch werden, aber schon. Ihr könnt euch auf Sachen freuen.
Jakob Schwarz
00:18:25
Ihr könnt euch aber auch nicht nur auf neue Konzerte freuen, weil wir bringen jetzt auch bald dann unsere nächste Single raus. Die haben wir jetzt vor kurzem fertig aufgenommen. Auf das freuen wir uns schon sehr. Also April war jetzt die erste Single und jetzt haben wir dann doch schon einige Songs im Repertoire und da muss jetzt endlich mal wieder einer rauskommen und jetzt haben wir ihn fertig aufgenommen. Ich muss sie nur noch mastern, also es liegt eigentlich an mir.
Judith Schwarz
00:18:49
Schneller MJ, oder? Wir können es nicht mehr erwarten hier.
Jakob Schwarz
00:18:54
Aber sobald das fertig ist, kann man eigentlich wieder was rausbringen. Darauf freue ich mich schon sehr.
Michael Köck
00:18:59
Das würde mich interessieren. Natürlich gerade, speziell jetzt in eurer Generation, wenn ich jetzt sage, Vinyl, CD oder Streamen?
Judith Schwarz
00:19:07
Was?
Jakob Schwarz
00:19:08
Leider Streamen. Ich bin großer Physical Media Fan. Also ich mag physische Medien, alles. Ich sammle CDs, ich sammle Vinyl, bis in Blu-Ray. Aber ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn die erste EP oder das erste Album, das wir dann rausbringen, auch auf CD und Vinyl kommt. einfach für mich persönlich auch,
Kathalin Szepesi
00:19:28
Weil ich mich da freue. Ja, ich will auch eine Platte haben.
Jakob Schwarz
00:19:31
Ich glaube, es gibt schon einen Trend, vor allem in unserer Bubble, dass man sich Vinyls oder CDs kauft, aber ich glaube, die breite Zuhörerschaft streamt. Und jetzt ist Streaming auch definitiv das Wichtigste, auf das wir uns fokussieren, aber hoffentlich dann, sobald Album auch irgendwann mal kommt. Steht in den Sternen, aber soll passieren.
Michael Köck
00:19:52
Eines ist durch Streaming finde ich schon verloren gegangen, es ist dieser haptische Eindruck. Also wenn man Wenn man Vinyl in der Hand hat, auch das Kaber, das riecht nach etwas. groß, das Cover-Foto, weil die Bands haben sich ja klarerweise immer was überlegt, warum dieses Cover-Foto. Da ist ja nicht irgendwas drauf, sondern soll einen ja was sagen. Das geht auch mit dem Streaming ein wenig verloren.
Judith Schwarz
00:20:15
Genau, das ist wie bei einem guten Buch. Man kennt es, das riecht so gut, das hat man einfach gerne in der Hand. Das ist einfach so.
Kathalin Szepesi
00:20:23
Ich besitze auch gerne einfach Sachen, ich habe gerne materialistische Dinge.
Jakob Schwarz
00:20:26
Ja, das ist ein wahnsinnig wichtiger Punkt.
Michael Köck
00:20:27
Eben, weil du ja sagst, ganz wichtig, liebe Hörerinnen und Hörer, wenn die Band jetzt dann ein Single rausbringt und irgendwann ein Vinyl-Single rausbringt, kaufen, weil ganz wichtig, streamen gehört einem nicht, das darf man nur tun. Aber eine Platte gehört einem, die kann keiner mehr wegnehmen.
Jakob Schwarz
00:20:50
Was ich auch sagen muss, vor allem bei Alben, wenn du streamst, hörst du dir meistens so eine Single an oder zwei Singles aus dem Album vielleicht. Aber wenn du so ein Album von ganz von vorne bis nach hinten durchhörst auf einer Vinyl, weil Vinyl ist auch ein bisschen schwerer zu skippen, als einfach auf Skipp zu drücken, dann respektierst du die einzelnen Songs, die dazwischen sind. Auch so kleine Lücken für LaFeele mehr als Streaming.
Michael Köck
00:21:12
Gehen wir ein bisschen auf eure Pläne ein. Was habt ihr so für Pläne? Wohin soll es gehen?
Judith Schwarz
00:21:19
Magst du? Also ganz, ganz groß auf jeden Fall.
Michael Köck
00:21:21
Ja klar, wer nicht nach den Sternen greift.
Judith Schwarz
00:21:25
Genau, also ich finde halt überhaupt, wenn man halt einfach in so einer Branche ist wie Musik. Ja, da muss man halt einfach, auch wenn theoretisch niemand anders an einen glaubt, man muss halt einfach an sich selber glauben. Man muss eigentlich ganz die Lulu im Kopf sein und das ist wirklich das Größte schon. in sich haben und schon zu wissen, okay, das wird was. Leute, das wird was. Und ich glaube, das haben wir auch.
Jakob Schwarz
00:21:47
Absolut. Also wir wollen auf jeden Fall Menschen auf der ganzen Welt erreichen, weil das ist ja auch genau das, was Rockmusik ist. Wir wollen Leute zusammenbringen, egal wo, egal woher sie kommen. Wir wollen einfach, dass alle gemeinsam tanzen können zu unserer Musik und so viele Leute wie möglich einfach damit erreichen und den so vielen Leuten wie möglich Emotionen auslösen. die ihnen was bedeuten, dass ihnen die Musik auch was bedeutet. Also einfach ein schönes Gefühl zu wissen, okay, jemand hört deine Musik und fühlt was dabei und verbindet das mit etwas. Das ist, glaube ich, so das größte Ziel.
Kathalin Szepesi
00:22:21
Und deswegen war es für uns auch sehr wichtig, dass wir nicht nur unsere Musik, sondern auch unseren Content auf Social Media alles auf Englisch machen, dass wir halt mehr Leute erreichen können.
Jakob Schwarz
00:22:30
Ja, absolut.
Kathalin Szepesi
00:22:31
Weil das war, ich bilde mir einen ganz am Anfang von der Band, war ein bisschen in die Überlegung, okay, machen wir die Songs auf Deutsch oder nicht? Und das war so eigentlich so klares Nein, weil so, da erreichen wir so viel weniger Leute. Absolut, ja. Nicht, dass du jetzt nur Musik anhören kannst, die du auch verstehst, aber so, es ist halt leichter, international zu gehen, wenn du halt auf Englisch kommunizierst.
Michael Köck
00:22:52
Absolut. Aber ihr habt ja eh einen wahnsinnigen Speed drauf, weil wenn du jetzt so sprichst, ganz am Anfang von der Band, das war 2024.
Jakob Schwarz
00:23:02
Ich glaube nicht mal das. Ich glaube 2024 war so die Idee vielleicht mal da. deshalb sagen wir, wir haben uns 224 gegründet, weil da war so die erste Idee zumindest in meinem Kopf da, dass ich die Band gründen will.
Kathalin Szepesi
00:23:13
Ich bin schon 224 dazugekommen.
Judith Schwarz
00:23:16
Ja, aber Judith und ich ja Ende Sommer 224.
Kathalin Szepesi
00:23:19
Ich war vor den beiden da.
Jakob Schwarz
00:23:20
Judith und du und Kato, ihr seid dann 225 erst dazugekommen. Man muss auch dazu sagen, großes Shoutout, wir haben ja zu fünft eigentlich angefangen. Wir waren ja bis 20. Mai, glaube ich, waren wir noch zu fünft. Unser ehemaliger Lead-Gitarrist, der Tobi, ganz, ganz liebe Grüße. Der fokussiert sich auf sein Medizinstudium und hilft damit dann ganz vielen Leuten in Zukunft.
Kathalin Szepesi
00:23:45
Deswegen haben wir ihm noch nicht ganz so übel genommen.
Michael Köck
00:23:49
Seine gute Ausrede.
Jakob Schwarz
00:23:50
Seine gute Ausrede
Kathalin Szepesi
00:23:52
Haben wir akzeptiert.
Jakob Schwarz
00:23:55
Er hat auch unseren Sound maßgeblich geschneidert mit seinem Gitarre-Spiel.
Kathalin Szepesi
00:23:59
Der Typ ist ein Wahnsinn.
Jakob Schwarz
00:24:01
Wirklich, also ganz, ganz liebe Grüße gehen raus. Und mit ihm war die Idee eigentlich, dass wir eine Band gründen. Also Tobi und ich waren halt so, okay, wir spielen beide Gitarre, dass eine Band gründen. Und dann haben wir die Katja irgendwie überzeugt,
Kathalin Szepesi
00:24:15
Dass sie mit Bass anfängt. Das war absolut, wir haben uns beim Feiern getroffen. Dann haben wir halt irgendwie über so Musik geredet. Und dann kommt der MJ so, ja, du, was hältst du von so einer Bassgitarre? Weil ich wollte in meiner Band immer eine weibliche Buassisten haben. Das war ein Freitag. kommenden Montag bin ich so klangfarbe gefahren und habe mir einen Bass gekauft und seitdem bin ich in dieser Band. Davor noch nie ein Musikinstrument gespielt. Noch nie.
Jakob Schwarz
00:24:36
Wirklich?
Kathalin Szepesi
00:24:37
Ich kann auch keine Noten lesen.
Michael Köck
00:24:38
Das ist...
Kathalin Szepesi
00:24:42
Ich habe auch nicht aktiv vor, dass ich jemanden will lernen.
Jakob Schwarz
00:24:44
Das ist mir relativ egal.
Kathalin Szepesi
00:24:46
Nein.
Jakob Schwarz
00:24:48
Aber deshalb, ganz liebe Grüße an Tobi. Mit ihm habe ich die Band gegründet und da ist die Idee quasi geboren. Und eigentlich, also theoretisch so in der Kombination, in der wir jetzt sind, eigentlich erst seit Mai und wenn man mit Tobi damals noch, halt seit letztem Jahr erst.
Michael Köck
00:25:05
Es ist ja richtig und gut, dass es sozusagen nach den Sternen greift. Selbstvertrauen ist das Wichtigste. Vor allem, wenn man die ganzen Bands, also wenn man die Lebensgeschichten dann der großen Band sich ansieht, sieht man, wie viele Tiefschläge da drinnen liegen, bevor es irgend noch weitergegangen ist. Also das Wichtigste ist wirklich daran glauben und daran arbeiten. Apropos daran glauben. Vorhin war ja gerade jetzt die Jasmin Schlögl, die Bürgermeisterin, da, um euch zu gratulieren. Und ich muss ja natürlich dann sagen, wenn ihr durchstartet und so etwas werdet, dann muss sie schauen, dass sie neben der Mozart-Statue eine Platz findet.
Judith Schwarz
00:25:51
Das ist garantiert, Mensch.
Jakob Schwarz
00:25:55
Ja, kann noch ein bisschen dauern. Gott, das wäre witzig.
Kathalin Szepesi
00:26:00
Das wäre richtig lustig.
Jakob Schwarz
00:26:01
Das wäre wirklich, wirklich witzig.
Michael Köck
00:26:04
Ja, gehen wir auch auf Veröffentlichung ein. Ich habe gesagt, ihr wollt natürlich irgendwann auch Vinyl, eine Platte pressen. Aber wie ist das jetzt für junge Rap-Bands heutzutage überhaupt, in der Szene durchzukommen? Weil Streaming, man kann zwar selbst streamen, aber doch auch ein hartes Brot. Wie sieht das aus mit Radiosender, wie sieht das aus mit Verlagen und so weiter?
Jakob Schwarz
00:26:26
Also an Verlag hätten wir jetzt eher nicht gedacht. Wir machen schon wirklich alles selber. auch weil ich gern einfach alles in der Hand hab und ich hab auch durch meine Ausbildung, ich hab Marketing gelernt, da einfach die nötigen Tools und das nötige Know-how hab, dass ich's halt machen kann selber. Und auch wenn ich das Know-how nicht hab, dann heutzutage googelst du einmal, liest dich in Reddit oder so durch in irgendwelchen Foren und dann weißt du auch, also weißt du so ungefähr, was so der Gameplan ist. Als Verlag haben wir nicht gedacht, da schauen wir mal, soweit es geht, alles selber machen. Radiosender natürlich super wichtig. War jetzt beim ersten Single Release, das war eher noch so ein bisschen so ein Test auch so irgendwie für uns, mal eine Single rauszubringen. Und da haben wir ein paar Sachen ausprobiert. Aber beim nächsten Single Release sind hoffentlich Radiosender ein Teil von der Strategie. Also vor allem 88 Saves höre ich persönlich sehr gerne. Aber das wäre ja der absolute Traum, wenn ich da mal mit unserer Band irgendwie bin.
Judith Schwarz
00:27:27
Ja, das wäre schon geil.
Michael Köck
00:27:30
Das würde mich jetzt natürlich auch interessieren, weil ich glaube, ihr seid alle so ziemlich im ziemlich gleichen Altersrange.
Jakob Schwarz
00:27:37
Fast. Außer Jude. Jude, das ist so ein bisschen jünger, aber sonst ja.
Michael Köck
00:27:42
Weil ihr sprecht von Radiosendern und sagt, hey cool, wir würden gerne auf 88.6 gespielt werden. Wie sieht es denn überhaupt aus mit dem Radiokonsum? Hört ihr Radio?
Kathalin Szepesi
00:27:50
Ich persönlich gar nicht. Ich auch nicht.
Judith Schwarz
00:27:52
Ja doch, also im Auto immer.
Kathalin Szepesi
00:27:59
Also… Ja gut, ich hab keinen Führer schon. Aber daran arbeiten wir,
Judith Schwarz
00:28:04
Gell? Daran arbeiten wir, Kathi.
Michael Köck
00:28:05
Noch so eine Sache,
Kathalin Szepesi
00:28:07
Über die ich ungern rede.
Judith Schwarz
00:28:10
Ja, voll. Also MJ, wie sieht es bei dir aus? Ich glaube, du hörst am meisten Radio. Ich höre sehr gerne Radio.
Jakob Schwarz
00:28:15
Ich habe ein Radio Wecker. Das heißt, ich wache sowieso jeden Tag mit 88.6
Kathalin Szepesi
00:28:18
Auf. Also, ich habe auch keinen Wecker.
Jakob Schwarz
00:28:20
Natürlich, so Lichtwecker, die sind voll geil. Aber ja, 88.6, eine Zeit lang habe ich mal so ein bisschen geschaut, was es so für unbekanntere Metal-Radiosender gibt, weil natürlich 88.6 spielt die großen Sachen, die ich, so wie ich gesagt habe, Black Sabbath und sowas feiere ich. Aber ich höre natürlich auch ganz gerne so ganz kleine Metalcore-Bands, die gerade erst angefangen haben. Und da brauchst du halt einen nischeren Radiosender. Da gibt es ein paar, keine Ahnung, da weiß ich jetzt die Namen nicht mehr, aber da kann man sich mal reinlesen. Habe ich auch eine Zeit lang gehört. Aber 88.6 eigentlich primär, ja.
Michael Köck
00:28:51
Aber ist sozusagen auch in eurer Altersrange Radio noch eine Nummer?
Judith Schwarz
00:28:56
Doch, schon, auf jeden Fall.
Michael Köck
00:28:58
Weil ich immer das Gefühl hatte oder habe, für die Generation Streaming sozusagen alles.
Jakob Schwarz
00:29:05
Natürlich, Streaming ist King für die meisten. Aber persönlich, also wie gesagt, jetzt die klassischen Radiosender, die man sonst so, vor allem im Alltag, ganz oft hört, wenn man irgendwo geht, dann halt Ö3, Corona-Hilter oder sowas, bla bla bla, die höre ich eher weniger und ich glaube, die hören noch wenige von unserer Generation. Außer halt so im Auto vielleicht. Aber so aktiv entscheidend dazu, dass sie 88 Sex hören, zum Beispiel meine Freundin und ich, eigentlich schon.
Kathalin Szepesi
00:29:32
Ja, meine Mutter auch. Meine Mutter hört nur 18.6.
Jakob Schwarz
00:29:35
Aber deine Mutter ist nicht mehr ganz die Generation, glaube ich. Das stimmt.
Kathalin Szepesi
00:29:37
Sorry, Mama.
Jakob Schwarz
00:29:40
Nee, nee, nee, voll unsere Generation.
Kathalin Szepesi
00:29:42
Junge wie meine Frau.
Jakob Schwarz
00:29:43
Auf jeden Fall.
Michael Köck
00:29:44
Ihr habt ja hier einen total coolen Proberaum. Ja, liebe Hörerinnen und Hörer von Hallo Burkersdorf, natürlich werde ich auch diesen Proberaum hier fotografieren, damit ihr euch ein bisschen hier eingrooven könnt, wie das hier so aussieht. Absolut, ja. Aber es ist natürlich genau der Proberaum, wie man es sich für seine Band natürlich auch vorstellt.
Jakob Schwarz
00:30:04
Das war das Ziel.
Kathalin Szepesi
00:30:06
Ja, ich habe hart gearbeitet.
Jakob Schwarz
00:30:07
Kathi ist hier unsere Interieurdesignerin. Sie hat die meisten Sachen hier ausgesucht. die Couch, die wir mit der Feuerwehr Purkersdorf geholt haben. Schaut uns an die Feuerwehr Purkersdorf.
Kathalin Szepesi
00:30:16
Ja, diese Couch ist mein Herzstück. Ich liebe diese Couch. Ich habe schon gesagt, falls wir jemals einen neuen Proberaum haben oder diese Couch nicht mehr brauchen, kauf ich sie der Band ab. Ich weiß nicht, wo ich sie in meiner Wohnung hinstellen sollte. Sie hat absolut keinen Platz dort, aber ich liebe diese Couch.
Jakob Schwarz
00:30:32
Wenn Leute herkommen, ist die Couch das Highlight. Meine coolen Gitarren, die interessiert niemanden. Die wollen alle nur auf die Couch.
Kathalin Szepesi
00:30:39
Es ist eine wunderbare Couch.
Jakob Schwarz
00:30:40
Und Riesenfernseher darf man eh alles was man braucht. Wer braucht schon Gitarren und so ein Mischpult.
Judith Schwarz
00:30:45
Naja, kannst du es uns übel nehmen?
Jakob Schwarz
00:30:47
Nee, kann ich nicht. Ich lieb sie auch.
Michael Köck
00:30:52
Ihr wirkt mir ja, was sehr gut ist, sehr harmonisch. Gibt es manchmal auch Zoff unter euch?
Jakob Schwarz
00:30:59
Ich glaube, die meisten Sachen können wir ziemlich friedlich regeln. Falls irgendwelche musikalischen Sachen sind, dann bringt man was ein und entweder man einigt sich dann darauf oder die Mehrheit sagt nein.
Judith Schwarz
00:31:11
Aber das ist ja kein Zoff. Das ist ja was ganz normales.
Kathalin Szepesi
00:31:14
Das ist generell auch nicht so viel Einsache. Also ich glaube, wir haben noch nie ernsthaft wegen irgendwas gestritten oder so.
Jakob Schwarz
00:31:19
Dafür, dass wir so viel Zeit miteinander verbringen,
Kathalin Szepesi
00:31:20
Echt krass. Manchmal gehen wir uns natürlich schon am Sack, wenn wir uns, ich weiß nicht, dann plötzlich dreimal die Woche sehen und der MJ und ich wohnen recht nah beieinander und wir haben den gleichen Freundeskreis und dann sehe ich den Typen teilweise wirklich viermal hintereinander.
Jakob Schwarz
00:31:33
Jeden Tag ist es krass.
Kathalin Szepesi
00:31:35
Und so irgendwann reicht es mir dann auch, aber das hat halt erstens nicht wirklich was mit der Band zu tun und zweitens, das sind so kleine Kleinen.
Jakob Schwarz
00:31:39
Ja, nur mit mir.
Kathalin Szepesi
00:31:40
Ja, genau. Du bist das Problem.
Judith Schwarz
00:31:43
Mensch, aber wir sind halt wie eine kleine Familie. Also was kann man sich eigentlich mehr wünschen?
Kathalin Szepesi
00:31:47
Manchmal mehr oder weniger freiwillig,
Michael Köck
00:31:48
Darüber kann man sich auch nicht mehr.
Kathalin Szepesi
00:31:49
Aber...
Jakob Schwarz
00:31:50
Aber ich glaube, es ist allen voran schön, dass wir uns so oft sehen und dass wir uns so oft sehen, wie so eine kleine Familie sind. Wir verstehen uns alle echt gut. Und das ist auch echt schön, weil genauso soll es sein. Und wenn wir dann irgendwann mal durch Amerika touren mit unserem kleinen Bus, dann hoffentlich soll es auch so bleiben. Wird nicht allzu viel. Also ich glaube nicht, dass wir uns irgendwann...
Judith Schwarz
00:32:12
Ja, und es gibt einen halt auch einen gewissen Halt.
Kathalin Szepesi
00:32:15
Ja, aber Stabilität und so.
Judith Schwarz
00:32:17
Ja, also wir sind letztens im Auto gesessen und ich habe den, ich habe, Judith war leider nicht da. Aber wir sind im Auto gesessen am Weg zur Probe und ich habe zu Kathi und MJ gesagt, Schatzleute, ist doch irgendwie schön, dass wir uns so oft sehen. Absolut. Irgendwie so, ich habe euch doch irgendwie schon lieb.
Kathalin Szepesi
00:32:36
Nein, auf gar keinen Fall. Ich finde das richtig schrecklich. Nein, ich finde es toll. Ich muss auch sagen, das sind doch unsere Band-Activities, die wir außerhalb von den Proben machen, auch ein großer Teil davon. Das stimmt. Also wir gehen immer oft, letzten Mal haben wir am Feuerwehrfest.
Jakob Schwarz
00:32:48
Feuerwehrfest, Prespo.
Kathalin Szepesi
00:32:49
Vorgestern war wir vom Geburtstag. Wir haben halt doch irgendwie eben halt alle zumindest teilweise einen überschneidenden Freundeskreis und deswegen ist es recht leicht, sich auch außerhalb der Band mal zu sehen.
Jakob Schwarz
00:33:02
Absolut, es ist halt wie so ein Job, weil wenn alles rundherum zusammenbricht, weißt du trotzdem, okay, du kommst einmal in der Woche her und wir proben und ich seh diese Leute. Und es gibt einem, so wie die Katho sagt, halt halt.
Michael Köck
00:33:13
Ja, weil du gesagt hast Job. Jetzt komme ich kurz noch darauf zu sprechen. Was macht ihr momentan? Bevor die Weltkarriere beginnt, was macht ihr so momentan noch?
Jakob Schwarz
00:33:25
Also ich mache Marketing und Finanzbildung.
Kathalin Szepesi
00:33:29
Also ich mache gerade eine Ausbildung, bin in meinem letzten Jahr zur Tierpflegerin. Das mache ich an der Wettmet Uni Wien und hoffe, dass ich das auch bald geschafft habe.
Judith Schwarz
00:33:39
Genau, also ich studiere, ja, also es überrascht die meisten tatsächlich, wenn ich das sage, aber ich studiere Lehramt auf Geschichte, Ethik und Kunst tatsächlich.
Kathalin Szepesi
00:33:50
Ja. Und was noch lustiger ist, ich fange jetzt im Oktober an mit Lehramt in Geschichte.
Judith Schwarz
00:33:53
Sie tritt in meinen Fußstapfen, ich bin so stolz.
Kathalin Szepesi
00:33:56
Ja, ja, und halt nebenbei noch kriege ich viel mehr Job, weil die Wohnung zahlt sich leider nicht von selber. Was wirklich hart ist, aber ja.
Michael Köck
00:34:04
Ja, aber wie gesagt, wenn dann die Weltkarriere beginnt, könnt ihr das hinter euch lassen.
Kathalin Szepesi
00:34:09
Oh ja, absolut.
Michael Köck
00:34:11
Ich sage es jetzt schon, bitte vergesst dann nicht eure Wurzeln, vergesst nicht Purkersdorf.
Jakob Schwarz
00:34:16
Absolut nicht.
Michael Köck
00:34:17
Weil wir könnten dann am Hauptplatz großes Open Air machen. Jedenfalls.
Jakob Schwarz
00:34:22
Und ich muss trotzdem noch sagen, ganz liebe Grüße an alle meine Kollegen, Kolleginnen aus der Arbeit. Ich habe die alle sehr, sehr lieb und die unterstützen mich auch sehr. Ein Kollege wohnt auch in Gablitz, also nur dass das gesagt ist.
Kathalin Szepesi
00:34:32
Falls. Falls, damit die wissen, warum sie dann zurückgelassen werden.
Jakob Schwarz
00:34:38
Auch diese Menschen werde ich nie vergessen, weil ich habe die alle in mein Herz geschlossen. Sehr tolles Team, das ich da habe.
Michael Köck
00:34:43
Einen Song, der euch gefällt, gibt es einen Song, wo ihr sagt, den hättet's gerne ihr geschrieben. Also der passt so zu euch, also den hättet's gerne ihr geschrieben.
Jakob Schwarz
00:34:53
Ich glaube, wir sind uns alle sicher, weil jedes Mal, also zumindest Kato, Judith und ich, ich weiß nicht, wie es um Kathi steht, aber ich glaube, wir sind uns alle sicher, dass wir gerne, und ich spreche es zu 100% falsch aus, von den Backseat-Lovers. Kill by Girl. Kill by Girl. Das ist einer der... Call by ist falsch. Kill by Girl, glaube ich. Call by ist falsch. Kill by, wahrscheinlich.
Kathalin Szepesi
00:35:13
Wir haben den eine Zeit lang so als Cover geprobt.
Jakob Schwarz
00:35:17
Extrem schwerer Song.
Kathalin Szepesi
00:35:17
Ja, da hapert es leider an mir. Das ist noch nicht ganz in meinem Können dabei. Das ist so irgendwie der Song von so unseren Anfangstagen.
Jakob Schwarz
00:35:26
Und es ist mit Abstand einer der schönsten Songs, die jemals geschrieben wurden von einer Indie-Rock-Band. Also Backseat-Lovers, Kill by Girl. Wer den nicht kennt,
Kathalin Szepesi
00:35:33
Hört euch den an. Hört ihn euch an.
Judith Schwarz
00:35:34
Absolut. Sofort. Also wir sind verliebt, ja.
Jakob Schwarz
00:35:37
Absolut. Sonst, ich glaube... Das ganze Repertoire von Howl oder Black Sabbath hätte jeder gern geschrieben. Ich glaube, da ist nicht jeder eines.
Michael Köck
00:35:47
Zum Schluss noch eine kurze Frage, die ich euch bitte, so gut es geht aus dem Bauch heraus zu beantworten. Und zwar, to kill the hits man in drei Worten beschreiben.
Kathalin Szepesi
00:36:00
Das ist wie in der Schule immer,
Judith Schwarz
00:36:01
Wenn man sich am ersten Tag mit drei Worten beschreibt. Ganz hart.
Jakob Schwarz
00:36:05
Will ich jeder ein Wort sagen?
Michael Köck
00:36:08
Das sind vier. Lass mal auch gelten. Vier sind auch okay.
Jakob Schwarz
00:36:12
Das sagt jeder ein Wort.
Judith Schwarz
00:36:13
Wer, du sagst mein Wort.
Jakob Schwarz
00:36:15
Weiß ich nicht, ich hab ein paar im Kopf. Ich kann sogar was letztes sagen.
Kathalin Szepesi
00:36:18
Ja, sagst du mal so ein ganz obskures, damit du nicht uns die Worte wegnäckst.
Jakob Schwarz
00:36:21
Ein ganz obskures?
Kathalin Szepesi
00:36:21
Sonst muss ich anfangen.
Jakob Schwarz
00:36:23
Also obskure habe ich nicht im Kopf. Ich würde sagen roh.
Kathalin Szepesi
00:36:27
Okay, ich hätte da jetzt mit Gemeinschaft wäre ich damit hingegangen. Ich wollte Familie sagen, scheiße würde. Das Ziel von unserem ganzen Ding hier ist ja auch eigentlich Leute zusammenzubringen und deswegen finde ich ist Gemeinschaft ein ziemlich gutes Wort.
Jakob Schwarz
00:36:39
Mit roh hätte ich jetzt eher den Sound.
Michael Köck
00:36:43
Also keine rohe Gemeinschaft.
Jakob Schwarz
00:36:44
Aber einen sehr rohen Sound.
Judith Schwarz
00:36:49
Also ich, puh, das ist halt auch so eine schwere Frage. Ja, weil wir lassen es, es geht ja gar nicht, uns in vier Worten zu beschreiben. Aber wenn ich jetzt irgendetwas sagen müsste.
Michael Köck
00:37:01
Etwas, was du fühlst bei The Kill The Hitman.
Judith Schwarz
00:37:04
Mensch, geil.
Jakob Schwarz
00:37:07
Es sind zwei.
Judith Schwarz
00:37:08
Geil.
Kathalin Szepesi
00:37:11
Adrenalin.
Jakob Schwarz
00:37:13
Oh ja, absolut.
Michael Köck
00:37:14
Okay, wir haben rohes, gemeinsames, geiles Adrenalin.
Jakob Schwarz
00:37:21
Das ist eigentlich eine perfekte Bestellung. Kann das unsere neue Spotify-Bio sein, bitte? Oh mein Gott. Rohes, gemeinschaftliches, geiles Adrenalin. Besser wird es nicht.
Michael Köck
00:37:34
Ja, super. Ich danke euch ganz herzlich, dass ich heute noch vor eurer Generalprobe bei euch hier sein durfte und euch noch ein bisschen Zeit weggenommen habe.
Jakob Schwarz
00:37:43
Alles gut, wir sagen auch Danke.
Kathalin Szepesi
00:37:45
Es hat uns sehr gefreut,
Jakob Schwarz
00:37:46
Wirklich. Auf jeden Fall, es hat Spaß gemacht.
Michael Köck
00:37:47
Auf jeden Fall, nicht nur für morgen, für euer Konzert alles Gute, natürlich für einen weiteren Weg. Geht ihn wirklich her, lasst euch nicht von niemandem beeinflussen, wenn es euer Ding ist, macht das Ding. Ja, ich sage Danke.
Kathalin Szepesi
00:38:02
Vielen Dank. Vielen Dank.
Michael Köck
00:38:03
Und euch, liebe Hörerinnen und Hörer von Hallo Burkersdorf, sage ich wie immer, danke fürs Zuhören und ciao, bis zur nächsten Episode.
Jakob Schwarz
00:38:12
Ciao.