Hallo Purkersdorf

Der Talk über Menschen und Themen

Trauerbegleitung Michaela Geier

Lass dir helfen!

05.03.2025 35 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Podcast-Episode begleiten wir Michaela Geier auf ihrem bewegenden Weg von der Bankenwelt in Wien zur einfühlsamen Trauerbegleiterin in Purkersdorf. Michaela erzählt von ihren prägenden Kindheitserfahrungen, ihrer beruflichen Entwicklung und ihrem persönlichen Wandel hin zu einem erfüllten Familienleben. Sie beschreibt die Herausforderungen der Trauerarbeit, insbesondere im Kontext schwerer Erkrankungen wie Demenz, und hebt hervor, wie wichtig es ist, der Trauer Raum zu geben und Unterstützung anzunehmen. Die Episode bietet Einblicke in Michaelas vielfältiges Angebot, das von Einzelgesprächen bis hin zu Trauergruppen reicht, und inspiriert dazu, in schwierigen Zeiten Trost und Hoffnung zu finden.

HALLO PURKERSDORF
Der Talk über Menschen und Themen in und um Purkersdorf



Als Kind erlebte Michaela Geier ihre erste Trauer, als sich ihre Eltern scheiden ließen — ein einschneidendes Erlebnis, das sie prägte. Heute ist Michaela nicht nur eine erfolgreiche Unternehmensberaterin und Coach, sondern auch eine einfühlsame Trauerbegleiterin in Purkersdorf.

In unserer neuesten Podcast-Folge nehmen wir Sie mit auf ihre Reise von der Bankenwelt in Wien zu ihrer Arbeit mit Trauernden. Michaela teilt ihre persönliche Entwicklung von anfänglicher Skepsis gegenüber Ehe und Kindern zu einem erfüllten Familienleben und ihrer Mission, Menschen in schwierigen Zeiten beizustehen.

Gemeinsam beleuchten wir die Herausforderungen, die mit dem Wissen um den bevorstehenden Verlust eines geliebten Menschen einhergehen, besonders im Kontext schwerer Erkrankungen wie Demenz. Michaela stellt ihr vielfältiges Angebot vor, das von Einzelgesprächen bis hin zu Trauergruppen reicht und hebt hervor, dass es wichtig ist, der Trauer Raum zu geben.

Wir sprechen über den gesellschaftlichen Druck, schnell zur Normalität zurückzukehren und warum es essenziell ist, Unterstützung anzunehmen. Lassen Sie sich inspirieren, nicht nur durch die Angebote in Purkersdorf, sondern auch durch Michaelas persönliche Erfahrungen und Erkenntnisse, die Trost und Hoffnung spenden können.

Links
Homepage: www.ccmg.at
Mail: michaela.geier@ccmg.at
Phone: +43 699 100 51 913



Blog Beiträge zu allen Episoden kannst du unter  hallo-purkersdorf.blog nachlesen.

Info
Dieser Podcast wird privat betrieben und steht allen politischen Richtungen sowie Organisationen neutral gegenüber.

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Transkript

Music. Herzlich Willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer von Hallo Purkersdorf, der Talk über Menschen und Themen in und um Purkersdorf. Ja, und heute mit einem speziellen Thema, das uns aber de facto alle betrifft und dem wir alle nicht entkommen. Es geht nämlich um das Thema Tod und es geht um das Thema Trauer. Und diesbezüglich wollen wir uns heute beschäftigen mit einer Trauerbegleitung, mit einer professionellen Trauerbegleitung. Und ich bin hier eingeladen bei der Michaela Geier. Servus Michaela. Servus Michael. Ja, und du bietest so eine Trauerbegleitung, eine Trauerarbeit hier im Purkersdorf an. Genau. Ja. Allerdings möchte ich noch sagen, bevor wir in dieses Thema einsteigen, würde ich dich als Person gerne ein wenig vorstellen, damit wir mal wissen, mit wem wir es hier zu tun haben. Ja, ein bisschen zu deiner Person von der Kindheit, so die Vita, wie war es so? Wie war es so? Na ja, schon länger. Ja, ich bin jetzt schon 58 Jahre alt, komme aus Wien, aber habe auch sehr lange in Wien gelebt. Purkersdorf ist erst 2004 auf den Plan gekommen. Meine Mutter war Textilverkäuferin und hat dann eine Personalverrechnung gemacht. Mein Vater war Gartengestalter. Ich habe einen Bruder, der ist eineinhalb Jahre jünger als ich. Ja, wir hatten damals schon eine Katze, die habe ich auch heute wieder. Die ist jetzt schon über 19 Jahre alt und begleitet die Familie. Selbst bin ich jetzt seit 2000 verheiratet. Ich wollte nie heiraten und keine Kinder, weil meine Eltern sich scheiden ließen. Das fand ich damals nicht so prickeln. Das war das erste wahrhafte Trauererlebnis in meinem Leben, das so wirklich einschneidend war, weil auf einmal ein Part gefehlt hat. Das Leben macht Dinge anders als man mahnt. dann kam mein Mann und ich habe mir gedacht, ja, heiraten Kinder ist super, das ist mein Prinz, ja. Das heißt, wir haben eine Tochter, die Johanna, die ist jetzt 24. Ja, und. Das Leben war ein sehr spannendes über Bankversicherung zum Selbstständigwerden als Unternehmensberaterin, Trainerin und Coach 2007. Das wollte ich gerade sagen, du bietest ja eine große Palette an. Das hat sich irgendwie so ergeben. Ich habe eben über einen Freund, der hat mir vorgeschlagen, ach, mach doch mit mir eine Coaching-Ausbildung. Und ich war damals am Burnout dahin schrammend und hatte eine sehr tolle Supervisorin und der Holde es erzählt und die hat dann gesagt aha, das klingt spannend und wieso machst du es nicht? Und ich habe dann Gründe runtergeraten sie hat wieder gefragt, aha, und wieso machst du es nicht? Und nachdem sie mich dann das fünfte Mal das gleiche gefragt hat habe ich mir gedacht, okay, also das ist jetzt mein Hausgebung, ich denke jetzt drüber nach und dann habe ich meine Mutter gefragt ob sie auf die Tochter aufpassen würde, meinen Mann gefragt, ob das okay für ihn wäre, wenn ich oftmals am Wochenende nicht da bin. Der hat gesagt, sicher, das kriegen wir schon hin. Ja, und so habe ich meine Coaching-Ausbildung gemacht. Das war so der Start in die Selbstständigkeit. Und ja, dann habe ich mit Coaching im Beruflichen begonnen. Und da hast du zuerst eben Einzelcoachings gemacht und für Führungskräfte-Coachings. Genau, also wirklich nur im Business-Kontext. mit dem Unternehmergewerbeschein. Das zweite Thema, die Lebens- und Sozialberatung, ist erst dazugekommen, wie ich festgestellt habe, dass die Leute, die im Beruflichen mit mir gut arbeiten, dann auch mit privaten Themen kommen. Und ich bin ja manchmal sehr ordentlich. Die habe ich dann brav weiterverwiesen und gesagt, das darf ich nicht machen. Dann hat die ja gesagt, wieso nicht? Dann habe ich mir gedacht, nein, sollte ich darüber nachdenken. Ja, und dann gab es diese Lebens- und Sozialberaterausbildung ja schon in einem teiluniversitären Modus mit zweieinhalb Jahren. Die habe ich dann auch gemacht. Und dann durftest du. Und dann durfte ich. Mit Brief und Siegel, da hatte ich dann die Erlaubnis. Ja, wichtig ist, liebe Hörerinnen und Hörer, wir sitzen hier in der Linzer Straße 19, also da ist dein Büro, hier könnt ihr die Coachings machen, also auf all diesen Bereichen. Deine Adressen, Homepage und alles und so weiter, möchte ich auch wie immer vorher schon sagen, werden natürlich in den Shownotes verlinkt. Und auf www.hallo-Purkersdorf.blog könnt ihr alle Bilder und alle Links dazu dann natürlich auch sehen, damit ihr euch über die Michaela Geier auch näher informieren könnt, was sie alles anbietet. Genau, perfekt. Du bist eben hier an der Linzer Straße mit deinem Büro. Du hast ja gesagt, wie sieht es aus, deine Beziehung zu Purkersdorf. Du bist seit 2004 hier. Wir sind seit 2004 da, ja. Ja, am Anfang sehr zögerlich. Das klingt jetzt komisch. Nein, also wir haben uns in unsere Wohnung, in der wir bis jetzt leben, verliebt. Aber unsere Tochter war in Wien im Kindergarten und wollte dort nicht weg. Das war am Eck vom Büro meines Mannes, also ist die dort geblieben. Und für uns hat die Anknüpfung zu Purkersdorf dann eigentlich begonnen mit der Volksschule von der Johanna. Ansonsten habe ich sehr viel Wien-Anschluss mit meiner Tätigkeit, weil ich da eben in Grotspuls war. Und ich habe Ende letztes Jahres beschlossen, ich muss mich hier auch sichtbarer machen, weil ich eben weiß, dass gar nicht so viele Leute wissen, dass ich da bin, weil ich es nie so an die ganz große Glocke gehängt habe, weil ich eh gut ausgelastet war und das Thema rein auf Coaching bezogen war. Ja, Coachpuls. Das Thema Trauerbegleitung, eben, ich habe festgestellt, in Purkersdorf haben wir da ein bisschen eine Wüste, unter Anführungszeichen, weil wir einfach... Zu nahe zu Wien sind. Rotes Kreuz Thulen, die ja das mobile Hospizteam hier anbieten, sind natürlich relativ weit weg. Ich habe gesehen, du arbeitest auch mit Dr. Lefnaytsch in Purkersdorf zusammen, oder? Ja, der Sascha ist mein direkter Nachbar. Und wenn es Themen gibt, sende ich natürlich meine Klienten hin, weil ich einfach glaube, ich habe zwei Schwerpunkte. Einerseits die Trauerbegleitung, andererseits aber auch Burnout Prävention, Stressmanagement. Und da greift es zu kurz, wenn Klientinnen oder Klienten mit mir nur über die seelischen und emotionalen Befindlichkeiten reden. Börner ist ja viel größer, das hat ja ganz viele Symptome, aber dafür keinen ICD-10-Code, also es ist keine Erkrankung in dem Sinn, sondern da braucht es halt dann möglicherweise auch eine Bewegung durch Checken im Hinblick auf Blutdruck, solche Sachen. Und da ist dann natürlich der Sascha, weil ich ihn gut kenne, für mich Anlaufstelle und Verweisstelle, weil ich weiß, dass er da auch sehr pragmatisch dran geht. Gehen wir jetzt in dein Hauptthema hinein, in die Trauerbegleitung. Wie bist du auf dieses Thema überhaupt gekommen, dass du sagst, du bietest das an oder du magst die Ausbildung in diese Richtung? Nicht freiwillig. Meine Mama ist ganz unerwartet, an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Das hat man Ende 2009 herausgefunden. Das konnte operativ nicht mehr entfernt werden. Und man hat ihr dann angeboten, sie könnte, weil sie noch so jung war, sie war damals 65, in eine Studie hineinkommen, die zwar den Krebs nicht heilen könnte, aber zumindest lebensverlängernd wirken. Und wie du es dir vorstellen kannst, meine Eltern haben sich eben scheiden lassen. Meine Mama hat uns erzogen, ich zehn war, mein Bruder acht. Die war eine sehr coole Mama in allen Facetten. Das hat mich schwer getroffen und ich wusste nicht, wie ich damit umgehen soll. Die Johanna war verzweifelt. Mein Mann, der sich mit meiner Mama super gut verstanden hat, war vor den Kopf gestoßen. Mein Bruder am Boden zerstört, die Schwiegerin auch. Es war einfach Chaos in der Familie, dieses Todesurteil zu hören, denn das ist es, wenn man dir sagt, du hast Bauchspeicheldrüsenkrebs. Und ein Kollege hat mir dann erzählt, dass es eben diese Lebenssterbe- und Trauerbegleitungskurse gibt von der Caritas. Ich habe meinen dann in Absprache mit meiner Mama, weil ich ja gesagt habe, du Mama, ich weiß nicht, wie ich tun soll, ich stehe da wie die Kuh vom Tor, ich fühle mich nur hilflos, ohnmächtig, verzweifelt, bütend, also die ganze Palette, die man da so hat. Ich könnte mir vorstellen, dass das hilft, was hältst du davon? Und sie hat gemeint, ja, wenn es uns irgendwie hilft, wenn du das Gefühl hast, es bringt was, dann mach das. Und ich will aber auch, dass wir immer darüber reden. Und das waren, ich weiß es jetzt nicht genau, ich glaube, 10 oder 15 Wochenenden, so Freitag, Samstag, Freitag, Samstag, Sonntag. Und das war eine ganz tolle Ausbildung. Die hat mir komplett die Angst vor dem Reden über Tod, über Trauer, über Sterben genommen und sie hat es möglich gemacht, mit meiner Mama alles zu besprechen. Und das habe ich als unglaubliche Erleichterung empfunden, Weil als sie dann tatsächlich verstorben ist, 13 Monate später, 2011. War nichts offen zwischen uns. Das war ganz wichtig. Und wir haben gewusst, was hätte sie gerne? Wie soll das Begräbnis aussehen? Wie stellt sie sich was vor? Dass es auch zulässig ist, dass jeder in der Familie da ganz anders mit diesem Thema umgeht. Also von Verleugnung bis zu, ich bin so jemand, ich muss immer dann was tun, das hilft mir. Haben wir alles gehabt. Und es war so erleichternd, in diesem Lehrgang zu lernen und zu verstehen, dass es nicht die Form des Trauerns gibt, sondern es gibt Trauer um einen geliebten Menschen. Punkt. Und die ist individuell und zwar so individuell, wie wir Menschen sind. Da komme ich gleich zu einem Punkt, zu einer Frage. Weil wenn du sagst, du hast diese Ausbildung in dieser Zeit gemacht und das haben dir natürlich auch die Gespräche und speziell das geholfen, dass du jetzt mit deiner Mutter noch alles besprechen konntest, damit nichts mehr offen ist. Wann macht es Sinn, sich eine Trauerbegleitung zu suchen? Also es klingt jetzt vielleicht seltsam, also die Frage des Zeitpunkts, macht es sozusagen Sinn, in so einer Situation, wo ein Tod ins Haus steht, dass man vorher schon diese Trauerbegleitung beginnt? Ja, ich glaube schon. Ich halte es immer dann für angebracht, wenn man das Gefühl hat, das soziale Netz, das man hat, also die Familie oder gute Freunde, Partner, Partnerin, ist zu wenig oder man kann nicht alles rauslassen. Denn die Gefühle, die da aufbrechen, sind ja mitunter sehr widerstretend. Mitunter auch vermeintlich nicht passend. Man hat ja auch Gedankengänge die man möglicherweise in der Familie gar nicht so äußern möchte und ein. Lebenssterbe- und Trauerbegleiter da gibt es Ehrenamtliche da gibt es Menschen wie mich, die das ganz professionell machen, Lebens- und Sozialpiraterinnen die haben. Da geht es nicht um Wertung. Da geht es einfach nur um einen Raum bieten und diesen Raum halten. Und das nimmt sehr viel Druck raus, macht es erträglicher. Es ist immer schrecklich, wenn man weiß, dass jemand, der einem irgendeiner Form wichtig ist, sterben wird oder gerade gestorben ist. Weil du jetzt den Zeitraum davor angesprochen hast, weil es um eine schwere Erkrankung geht zum Beispiel. Demenz ist auch so ein Thema. Aber ja, da kann das ganz viel Druck rausnehmen, viel Verständnis schaffen, auch für die betroffene Person, weil die verhält sich ja dann auch anders. Die muss ja auch damit umgehen, das Todesurteil ausgesprochen bekommen zu haben. Und wenn einem das gesagt wird, reagieren die Menschen ja auch unterschiedlich. Es gibt ja welche, die tun dann so, als hätte man ihnen nicht gesagt, dass sie sterben werden. Was für die Angehörigen wiederum ganz schwer zu ertragen ist. Das ist ja die Frage, wie gehe ich jetzt damit um? Lasse ich das zu? Akzeptiere ich das, dass das für die betroffene Persönlichkeit der einzige Weg ist, mit dieser wahnsinnig herausfordernden Situation umzugehen? Verurteile ich es? Weshalb verurteile ich es? Was könnte ich anders machen? Das kann ich nur mit jemandem besprechen, der nicht im System drinnen ist. Ja, ist klar. Ja, ich stelle mir auch die Frage, wann ist der richtige Zeitpunkt des Einstiegs und wie komme ich überhaupt zur Trauerbegleitung? Weil, wie bei allen, gibt es natürlich auch Einstiegshürden. Weil, wenn ich mir auf dem Punkt bin, dass ich sage, ich suche mir externe, professionelle Betreuung, dann ist natürlich der nächste Punkt, ich muss mal schauen, wo, wie. Wie komme ich dann bei diesem wahnsinnig emotionalen und schwierigen Thema, wie komme ich mit dir in Kontakt? Oder ist es dann Einzelcoaching, ist es in Gruppen, wie läuft das ab? Also ich habe mir aber auch den Kopf zerbrochen, wie kann man es möglichst niederschwellig anbieten, damit es leicht wird, es überhaupt anzugehen. Ich habe ganz am Anfang gesagt, im Purkersdorf gibt es, nicht wirklich was. Natürlich bietet die Kirche, egal welche jetzt, Trost und Unterstützung im spirituellen Bereich an. Es gibt auch das mobile Hospiz-Team, das schon kommt, wenn jemand schwer erkrankt ist. Die Gruppe, um die Tina Greiner, ist da reizend und die sind ganz toll. Die bieten natürlich auch Leben, Sterbe, Trauer, Begleitung an. Vorderrangig einmal natürlich für die betroffene Person, aber auch für Angehörige. Was ich mache, ist die unter Anführungszeichen professionelle Seite. Ich habe einerseits im Angebot das Einzelgespräch, dass du wirklich nur dann kommst, wenn du sagst, da habe ich jetzt ein Thema, das kann ich jetzt in der Familie mit niemandem besprechen, weil das wäre entsetzlich, wenn ich sage, was ich jetzt empfinde oder denke. Ja, dann findet man mich, wenn man Trauerbegleitung googelt, Trauerbegleitung Purkersdorf, Unterstützung Trauer, also all das. Mein Flyer liegt in der Zwischenzeit an vielen Orten in Purkersdorf auf, also ich war umtriebig. Und ich bemühe mich auch, alle sozialen Stellen, also vereimpflegende Angehörige, die Andrea Alda, die weiß auch, dass es mich gibt, auch in Gablitz wissen sie es. Ich bemühe mich wirklich überall vorzusprechen, mich vorzustellen, Freier zu hinterlassen. Das Einzelgespräch ist aber dann schon der sehr mutige Schritt. Die einfachste Variante, mich einmal kennenzulernen, ist, es wird ab März in Purkersdorf einmal im Monat, und zwar am ersten Donnerstag im Monat von 39 bis 11.30 Uhr, ein Trauerfrühstück geben. Das findet in der Salettlnohr statt. Da sind keine Kosten damit verbunden, außer das, was man zum Frühstück konsumiert. Ich meine, ich freue mich über eine Spende, wenn mir jemanden spenden möchte. Es wird nicht nur einfach ein Zusammensitz und Frühstücken sein, sondern wir werden dann auch über ein Thema reden. Da geht es einmal ein bisschen darum, vielleicht einmal mitzubekommen, dass man nicht ganz allein ist. Man ist nicht der Einzige, der trauert. Dass es auch nicht den Zeitpunkt gibt, du hast vorher gesagt, komme ich schon vorher, komme ich währenddessen, komme ich nachher. In der Zwischenzeit weiß man, dass viele Menschen erst ungefähr nach einem Jahr Trauerbegleitung suchen, weil dann habe ich jetzt mal ein Jahr funktioniert, ich habe jeden Termin anders durchmachen müssen. Und dann stellt man fest, es tut nicht weniger weh, die Wunde ist nicht kleiner geworden, die ist immer noch da. Dann glauben viele, dass das nicht sein darf. Ja, das ist interessant, weil du da sagst, ich habe das ja auch erlebt, wie meine Mutter verstorben ist. Da habe ich auch gemerkt, dass du zumindest in der ersten Zeit, du funktionierst. Mhm. Ganz im Gegenteil, das Funktionieren hilft dir sogar irgendwie die Trauer, ich nenne es einmal so, vorn draußen zu lassen. Aber du weißt, da steht, wer vor der Tür, das ist sehr unangenehm. Und wenn dieses Funktionieren vorbei ist, also die wichtigsten Dinge alle erledigt sind, dann bricht derjenige die Tür auf, dann kommt er rein. Genau. Man ist ja in der Zwischenzeit schon ein bisschen abgekommen von den Trauermodellen und zu sagen, jetzt habe ich die Phase 1 und die Phase 2, 3, 4, 5, ob ich jetzt Kübler-Rost nehme oder nur vier Phasen nach Verena Kast. Was du daran sprichst, ist auch schon wissenschaftlich bestätigt. Das ist dieses Durale-Prozessmodell, das sagt, ich habe einerseits die verlustorientierte Komponente und die aufgabenorientierte Komponente. Also ich muss, so wie du sagst, Dinge erledigen. Ich muss schauen, dass das Begräbnis stattfindet. Ich muss alle informieren. Ich muss Dinge abmelden. Also alles, was da so dran hängt. Und ich habe den Verlust, der mich dann immer wieder einholt. Ich kann aber nur in einer dieser beiden Pole sein. Und wenn ich jetzt in diesen Ich muss mich jetzt organisieren und neu erfinden, das gehört ja zum Funktionieren wieder dazu, dann habe ich keine Möglichkeit zu trauern. Und manchmal empfinden Menschen das auch als falsch, dass sie da jetzt so gut funktionieren, weil sie nicht trauern, was nicht stimmt, sondern es ist einfach, ich kann nur so viel trauern, wie ich aushalte. Und das Funktionieren auf der anderen Seite ermöglicht es mir, wieder ein bisschen durchzuatmen, dass ich auch überhaupt wieder trauen kann. Und Ziel muss es ja sein, nicht loszulassen, weil ich kann nicht loslassen. Je mehr ich einen Menschen geliebt habe, den ich verloren habe, desto größer ist die Wunde, desto größer ist der Schmerz, desto größer ist das Loch, das er hinterlässt in meinem Herzen, in meiner Gedankenwelt, in meinem Sein. Sondern vielmehr für den Verstorbenen einen neuen Platz zu finden, wie er trotzdem dazugehört. Wie in meinem weiteren Leben, welchen Platz ich in meinem weiteren Leben habe. Genau. Das Einzige, was man als Trauerbegleiter und Trauerbegleiterin tun kann, ist Dasein mit aushalten, nicht werten, nicht beurteilen, Raum geben. Sehr interessant finde ich ja das von dir angesprochene Trauerfrühstück, weil es immer ganz ein wichtiger Punkt ist zu wissen, ich bin mit diesem Thema nicht allein auf dieser Welt. Das nimmt Druck raus. Es gibt wahnsinnig viele Menschen, die momentan das Gleiche in einer anderen Form durchleben wie ich selbst. Und noch einmal, wann startet es hier mit dem Trauerfrühstück? Wir starten nächste Woche, also am 6. März, um 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr. Da ist dieser Little Nunch nur für alle, die kommen, im Rahmen des Trauerfrühstücks geöffnet, geöffnet, nicht für sonstige externe Gäste. Da bin ich dem Rahm sehr dankbar, dass er da mit mir an einem Strang zieht. Er hat die Idee toll gefunden und gesagt sofort, ja, ich mache da mit. Ich habe das auch darum so gemacht, weil ich glaube, du kannst nur mit jemandem zusammenarbeiten, den du ein bisschen kennengelernt hast. Und dich jemandem öffnen in einer Situation, in der man extrem verletzt ist, erfordert sowieso schon viel Mut. Und das Trauerfrühstück bietet die Möglichkeit, die Michageier, also mich ein bisschen kennenzulernen, ohne sich verpflichten zu müssen. Da kann man dann einfach wieder gehen und sagen, ich war jetzt beim Trauerfrühstück, ich habe da jetzt mitgeredet oder ich habe nur zugehört, ganz wie es einem wichtig ist und taugend aus. Das wollte ich eben wissen. Also das ist jetzt nicht so, dass du dort jetzt irgendwas vorträgst oder sonst was, sondern ein paar Tipps wahrscheinlich. Also Tipps kann man in diesem Fall, das ist, glaube ich, der absolut falsche Ausdruck dafür, sondern ein paar regulative oder Hilfestellungen gibst. Aber der wichtigste Punkt ist, dass sich Menschen mit gleicher Problematik einmal treffen und je nachdem, wie sie wollen, austauschen. Genau. Einfach weil alle, die kommen, ja vom anderen oder von der anderen wissen, die sind auch in trauer das heißt egal ob ich da jetzt nichts sagen kann weil ich nicht kann ob ich. Plötzlich im Tränen ausbreche, weil man gerade danach ist oder weil ich aufstehen muss und gehen muss, muss ich mich nie rechtfertigen, weil jeder, der da ist, es das einfach versteht. Und man fängt nicht bei Null an. In der Trauer sind wir natürlich so, dass das bei uns gefühlsmäßig rausbricht. Ich würde es einmal vorsichtig so nennen, die Gesellschaft, in der wir leben, ist ja nicht so darauf vorbereitet, dass wir hochemotional in unserem Leben agieren. Das heißt, immer wenn wir solche Phasen durchleben, haben wir automatisch immer den Gedanken, was denken denn die anderen? Ja, genau. Mein Gott, wie schrecklich, oder? Ich weine jetzt, verrinnt die Wimperntusche. Ich weine jetzt, ich bin ein Mann, darf das sein? Ich bin jetzt einfach traurig und die lachen alle und ich mag nicht lachen, darf das sein? Ja, all diese Dinge. Ich glaube, das Wichtige ist, einen Rahmen zu haben, und das kann zum Beispiel dieses Trauerfrühstück bieten, wo das sein darf. Wo das nicht einmal ein Thema ist. Wo es einfach ist. Punkt. Und ich glaube, wenn es mir gelingt, in der Trauerbegleitung es für Menschen greifbar zu machen, dass ihre Trauer so wie sie ist, die richtige Trauer ist, weil es ihre ist, dann hat das schon viel gebracht. Dann ist es das, worauf es ankommt. Begleiten. Dasein. In deinem Flyer sehe ich auch den Punkt Trauergruppe. Ja. Eine fixe Gruppe von trauernden Menschen trifft sich alle 14 Tage. Gibt es die schon? Nein. Nein, die gibt es leider noch nicht. Was aber logisch ist, weil ja noch niemand, weiß, dass es jetzt die Möglichkeit dafür gibt. Ich möchte gerne eine geschlossene Trauergruppe gründen, wenn sich da zumindest vier Interessierte melden. Geschlossen darum, wenn diese Trauergruppe startet, gibt es zehn fixe Termine mit einem. Themenrahmen drumherum und die Menschen, die kommen, lernen sich kennen, Sie lernen sich vertrauen, was ganz wichtig ist in dieser sehr fragilen Lebenssituation. Und da kann man nicht einfach dazukommen oder wieder wegbrechen, weil da geht es auch nicht darum, dass dann jedes Mal jemand Neuer dabei ist. Da geht es ja auch vom Vertrauen untereinander. Genau. Und vielleicht auch all along miteinander einfach eine Zeit verbringen zu können, die man der Trauer widmet, ganz bewusst, weil man es ansonsten im Alltag verdrängt, um eben zu entsprechen, zu funktionieren, dass alles passt. Wo man aber dann traurig sein darf, wo man dann zornig sein darf, wo man dann einfach man selbst sein darf in der Trauer um einen verstorbenen Menschen. Und darum geschlossen. Und die Idee dahinter ist, dass durch das Vertrauen, das dann entsteht, weil man ja um die Befindlichkeit der anderen Personen weiß, vielleicht über diesen zehn Terminehorizont hinaus auch die eine oder andere Freundschaft entstehen könnte. Oder zumindest Interessensgemeinschaft, dass man sagt, man geht gemeinsam am Friedhof oder man macht gemeinsam eine Spazierung oder man verbringt Weihnachten gemeinsam, weil zwei Menschen jetzt alleine sind. Bleiben wir auch beim Thema Trauer, was mich auch interessiert. Wie wichtig ist Trauer für uns Hinterbliebene, um sie auch zu durchleben? Es gibt immer mehr Menschen, die sagen, ich möchte nicht, dass auf meinem Begräbnis geweint wird. Es gibt immer mehr, die versuchen, ihr Begräbnis so vorzubereiten, dass sie sagen, ich möchte, dass da nette Musik gespielt wird. Bis dahin, manche haben gesagt, ich möchte, dass da ja, da darf niemand in schwarz kommen, darf niemand weinen und hin und her. Aber ich frage mich, wie schwierig ist denn das für die Hinterbliebenen? Weil ich kann ja Trauer nicht einfach abschalten. Ganz sicher nicht. Ich sehe es ein bisschen differenziert. Ich finde es fein. Wenn man weiß, wie die Person, die sterben wird oder die gerade gestorben ist, gerne gehabt hätte, dass das Grab aussieht oder ob man eingeäschert werden will, möchte man in Diamant werden, will man über See verstreut werden. Also was halt zulässig ist, je nach Land, ist das ein bisschen unterschiedlich. Ja, ich betrachte es als zulässig zu sagen, ich hätte gern, dass ihr alle bunt gekleidet seid und nicht in schwarz geht oder spielt es, ich weiß nicht, Because I'm Happy, weil das war mein Lieblingssong, die Trauer findet ja trotzdem statt. Also nur weil ich als angehende Verstorbene mir wünsche, wie das jetzt auszusehen hat, erleichtere ich den anderen den Ablauf. Also ich regle es quasi im Vorfeld. Dann arbeitet man das halt runter und erledigt das und man braucht nur funktionieren, ob man es jetzt toll findet oder nicht. Wo ich schon immer ein bisschen stutze und was auch im Rahmen dieser Lebensstärbetrauerbegleitung so ein spannendes Thema war, ist im Hinblick auf will jemand sich nur der Medizin vermachen, gibt es einen geheimen Platz wo jemand beerdigt wird in einem Andenkenwald. Menschen, die jemanden verlieren brauchen mitunter einen Ort zum Trauern. Also jeder braucht einen Ort zum Trauern. Der mag unterschiedlich sein. Aber da empfiehlt es sich schon noch, darüber nachzudenken, wenn man Partner hat oder Kinder hat, vielleicht auch zu fragen, was wäre denn euch wichtig? Weil die leben ja und die müssen mit meinem Tod leben und damit zurechtkommen. Und ich denke, man kann es planen, man kann sagen, ich hätte es gern so und so und sagen, das wäre toll, wenn ihr das macht, aber ob ihr mich jetzt einäschert oder begrabt oder an Diamanten, wurscht, wie ihr das braucht. Ja, es muss nur für die anderen möglich sein, noch zu trauern und einen Ort zu haben. Der Ort ist wichtig, wie immer der aussieht. Den kann ich nicht gleich ganz selbst definieren. Das funktioniert am Anfang noch nicht. Das dauert eben. Dieses vermeintliche Loslassen in Form von, ich brauche irgendeinen Platz, wo es nur mehr hält und wo es Bestandteil meines Lebens geworden ist, das ist wichtig. Ob jemand jetzt im Bund oder in Schwarz weint, weil er traurig ist, ist auch egal, glaube ich. Die Trauer, wann ist Trauer zu Ende? Das bestimmt klarerweise die Person selbst, wenn sie sich so weit fühlt, dass sie wieder, zwar den Menschen wird man und kann man und möchte man auch nicht vergessen, aber es stellt sich irgendwann ein stabileres Seelenleben ein, wo man an den geliebten Menschen zurückdenkt. Also ich habe vor ein paar Jahren einen sehr schönen Zeitungsartikel gelesen und da war eine Aussage, die Trauer dauert umso länger, je größer die Liebe war. Das finde ich jetzt sehr schön. Dem kann ich sehr, sehr viel abgewinnen. Ich glaube auch, dass das so ist. Also deswegen ist es schwierig zu sagen, nach dem Trauer ist alles gut. Nein, ich würde es ja nicht in einen Zeitrahmen einpassen. Genau, sondern ich glaube auch, du hast das eh schon beschrieben, ja, dann, wenn ich das Gefühl habe, die Verstorbene, der Verstorbene hat einen Platz in meinem Leben. Und das ist jetzt gut. Also ich kann heutzutage über meine Mama reden, ohne gleich in Tränen auszubrechen, mit sehr viel Liebe, mit sehr viel Dankbarkeit, weil, dass ich heute da sie zu mit ihr reden kann, da hat sich verdammt viel dazu beigetragen. Also das ist auch, das ist für mich sehr schön. Und dieses Erinnern können ist auch wichtig. Wie lange dauert Trauer? Ich denke, wenn sehr viel vor dem Tod war, was man gemeinsam hatte, dann ist nicht mehr so viel nachher. Aber wenn jetzt zum Beispiel Kinder sterben, dann hast du halt sehr kurz davor, sehr viel danach. Und dann ist Trauer dann, glaube ich, in einem richtigen Niveau, wenn der Name des Kindes ausgesprochen werden kann. Dass es Teil der Familie und Teil des Lebens ist, wenn es einfach diesen Platz gibt, der sich gut anfühlt. Du hast ja schon angesprochen, du wirst jetzt machen Trauerfrühstück. Daraus soll sich ergeben auch eine Trauergruppe. Genau. Das sind sozusagen Zukunftspläne in diesem Bereich. Gibt es noch irgendwas, wo du sagst, das bietest du an oder das würdest du dir wünschen, dass man das mehr in Anspruch nimmt oder dass er sich dorthin entwickelt? Naja, ich wünsche mir natürlich, dass das Angebot der Trauerbegleitung, egal ob die Menschen in eine geschlossene Trauergruppe zum Trauerfrühstück oder in die Einzeltrauerbegleitung kommen, einfach angenommen wird. Weil ich denke, es ist schon hilfreich für Seelenheil, sich mit jemandem auszutauschen, der komplett wertfrei unterwegs ist. Und das trifft zum Beispiel auf meine Person zu, weil ich bin eben nicht im Familiensystem drinnen und habe da keine Eigeninteressen, keine Eigenbedürfnisse, keine Eigenerwartungen. Kannst du das am Meterebene auch betrachten. Genau. Es braucht sicher nicht jeder Trauerbegleitung. Wenn du ein gutes Netz hast und eben dein Freundesfamilienkreis sich aus unterschiedlichen Persönlichkeiten zusammensetzt, wirst du wahrscheinlich alle Bedürfnisse abgedeckt bekommen. Thema ist natürlich, und das hast du schon angesprochen, dass in der Gesellschaft irgendwann heißt, jetzt ist dann gut, da sind wir jetzt beim Trauerjahr. Früher hat man das ja noch zelebriert, auch das ist heute schon verpönt. Man sagt, okay, jetzt ist das Begräbnis vorbei. Hier spuckt man wieder in die Hände und es wird gearbeitet. Und die Erwartung im Umfeld ist, dass die trauernde Person irgendwann auch wieder lacht und glücklich und fröhlich ist. Aber für die ist nichts mehr so, wie es mal war. Und es wird auch nie wieder so sein. Es wird immer anders sein. Und sich da zu arrangieren, und ich glaube, das ist dann das, wo man dann zu mir kommt und sagt, du Micha, das läuft nicht rund. Was kann ich noch tun? Ja, ich glaube, abschließend kann ich sagen, immer wenn man sich als Mensch überfordert fühlt, dann sollte man sich nichts eingraben, sondern ganz im Gegenteil, dann sollte man hinausgehen und Hilfe suchen. Ja, bitte. Unbedingt. Und es gibt viel mehr Hilfe, als man glauben sollte. Es geht schneller und es tut nicht weh und es ist allen Ernstes mitunter eine große Erleichterung. Ja, dann sage ich dir ganz herzlichen Dank, dass wir heute über dieses ernste Thema, aber enorm wichtige Themen reden konnten und du diese Hilfe anbietest. Euch, liebe Hörerinnen und Hörer von Hallo Purkersdorf, kann ich nur wie immer sagen, alle Infos sind in den Shownotes und auf hallo-Purkersdorf.blog. Michaela, danke für das Interview. Michael, danke, dass du da warst. Ja, und euch, liebe Hörerinnen und Hörer, sage ich wie immer, Danke fürs Zuhören und ciao, bis zur nächsten Episode.

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