Welpen, Haare, Herzblut
Zu Besuch bei den Retriever Züchtern Familie Schmoigl
10.06.2026 27 min
Zusammenfassung & Show Notes
Eva und Simeon Schmoigl erzählen über ihre Labrador-Retriever-Zucht in Purkersdorf: von verantwortungsvoller Welpenauswahl, Gesundheit, Sozialisierung und Hundesport bis zum emotionalen Abschied. Im Mittelpunkt stehen Leidenschaft, Herzblut und das Ziel, jedem Welpen ein gesundes, glückliches Leben zu ermöglichen.
HALLO PURKERSDORF
Der Talk über Menschen und Themen in und um Purkersdorf
Der Talk über Menschen und Themen in und um Purkersdorf
HALLO PURKERSDORF – „Welpen, Haare, Herzblut“
Zu Besuch bei den Retriever-Züchtern Familie Schmoigl
In dieser Episode von HALLO PURKERSDORF besucht Michael Köck die Familie Schmoigl in ihrem Garten in Purkersdorf. Eva und Simeon Schmoigl erzählen von ihrer großen Leidenschaft für Labrador Retriever, von verantwortungsvoller Zucht, Hundesport, Familienleben mit Hunden und davon, was Welpen in ihren ersten Lebenswochen wirklich brauchen.
Dabei geht es nicht nur um süße Welpen, sondern auch um viel Verantwortung: Wie findet man die passenden Besitzerinnen und Besitzer? Was macht einen guten Züchter aus? Warum ist ein Hund keine Impulsentscheidung? Und weshalb sind Ruhe, Sozialisierung und klare Führung gerade bei jungen Hunden so wichtig?
Themen dieser Folge
Wie alles begonnen hat
Eva und Simeon erzählen, wie sie über Hunde zusammengefunden haben und warum Labrador Retriever für sie zur Herzensrasse geworden sind.
Eva und Simeon erzählen, wie sie über Hunde zusammengefunden haben und warum Labrador Retriever für sie zur Herzensrasse geworden sind.
Retriever als Arbeitshunde
Simeon erklärt, was eine Arbeitslinie ausmacht, welche ursprüngliche Aufgabe Retriever haben und warum Apportieren mehr ist als nur „etwas zurückbringen“.
Simeon erklärt, was eine Arbeitslinie ausmacht, welche ursprüngliche Aufgabe Retriever haben und warum Apportieren mehr ist als nur „etwas zurückbringen“.
Verantwortungsvolle Hundezucht
Die Familie Schmoigl spricht über Gesundheitschecks, Auswahl der Zuchtpartner, Tierschutzvorgaben, Retriever-Club-Regeln und den Anspruch, wesensfeste und familienfreundliche Hunde zu züchten.
Die Familie Schmoigl spricht über Gesundheitschecks, Auswahl der Zuchtpartner, Tierschutzvorgaben, Retriever-Club-Regeln und den Anspruch, wesensfeste und familienfreundliche Hunde zu züchten.
Die Auswahl der Welpenbesitzer
Ein Hund soll gut ins Leben passen. Deshalb führen Eva und Simeon viele Gespräche mit Interessenten und achten darauf, ob Zeit, Lebenssituation, Unterstützung und Bauchgefühl stimmen.
Ein Hund soll gut ins Leben passen. Deshalb führen Eva und Simeon viele Gespräche mit Interessenten und achten darauf, ob Zeit, Lebenssituation, Unterstützung und Bauchgefühl stimmen.
Die ersten Wochen der Welpen
Von Alltagsgeräuschen über Besucherinnen und Besucher bis zu Autofahrten, anderen Hunden und ersten Gassi-Ritualen: Die Welpen bekommen schon früh wichtige Erfahrungen mit.
Von Alltagsgeräuschen über Besucherinnen und Besucher bis zu Autofahrten, anderen Hunden und ersten Gassi-Ritualen: Die Welpen bekommen schon früh wichtige Erfahrungen mit.
Ruhe lernen
Ein zentrales Thema der Folge: Welpen brauchen viel Schlaf und einen Platz, an dem sie wirklich abschalten können.
Ein zentrales Thema der Folge: Welpen brauchen viel Schlaf und einen Platz, an dem sie wirklich abschalten können.
Leben mit Retriever
Es geht um „Will to Please“, Futterliebe, Socken, Hundehaare, Staubsauger und die Frage, warum Labrador Retriever sowohl aktive Arbeitspartner als auch sehr gemütliche Couch-Potatoes sein können.
Es geht um „Will to Please“, Futterliebe, Socken, Hundehaare, Staubsauger und die Frage, warum Labrador Retriever sowohl aktive Arbeitspartner als auch sehr gemütliche Couch-Potatoes sein können.
Kapitelmarken
00:00 Begrüßung im Garten der Familie Schmoigl
01:06 Kennengelernt auf der Hundewiese
02:56 Labrador Retriever und Arbeitslinie
04:48 „Will to Please“ und Apportieren
05:45 Acht Welpen und die Auswahl der Besitzer
08:48 Warum man sich die Zuchtstätte ansehen sollte
09:36 Zuchtpartner aus Schottland
11:30 Tierschutz, Retriever-Club und Gesundheitskontrollen
13:52 Abgabe der Welpen nach acht Wochen
15:20 Der C-Wurf und die Namen der Welpen
17:41 Erste Sozialisierung und Gassitraining
18:50 Warum Welpen so viel Ruhe brauchen
21:04 Futterliebe, Hundehaare und Alltag mit Retrievern
24:57 Wünsche für die Zukunft der Zucht
01:06 Kennengelernt auf der Hundewiese
02:56 Labrador Retriever und Arbeitslinie
04:48 „Will to Please“ und Apportieren
05:45 Acht Welpen und die Auswahl der Besitzer
08:48 Warum man sich die Zuchtstätte ansehen sollte
09:36 Zuchtpartner aus Schottland
11:30 Tierschutz, Retriever-Club und Gesundheitskontrollen
13:52 Abgabe der Welpen nach acht Wochen
15:20 Der C-Wurf und die Namen der Welpen
17:41 Erste Sozialisierung und Gassitraining
18:50 Warum Welpen so viel Ruhe brauchen
21:04 Futterliebe, Hundehaare und Alltag mit Retrievern
24:57 Wünsche für die Zukunft der Zucht
Gäste
Eva und Simeon Schmoigl
Retriever-Züchter aus Purkersdorf mit viel Herzblut, Erfahrung und Leidenschaft für Labrador Retriever.
Retriever-Züchter aus Purkersdorf mit viel Herzblut, Erfahrung und Leidenschaft für Labrador Retriever.
Host
Michael Köck
HALLO PURKERSDORF – der Talk über Menschen und Themen in und um Purkersdorf.
HALLO PURKERSDORF – der Talk über Menschen und Themen in und um Purkersdorf.
Weiterführende Infos
Alle Informationen zur Episode, zur Familie Schmoigl und weitere Inhalte gibt es auf:
hallo-purkersdorf.blog
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#HalloPurkersdorf #Podcast #Purkersdorf #Welpen #Retriever #LabradorRetriever #Hundezucht #FamilieSchmoigl #Hundeliebe #Hundesport #NeueEpisode
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Transkript
Herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer von Hallo Purkersdorf,
der Talk über Menschen und Themen in und um Purkersdorf.
Ja, und heute sitze ich hier mitten im Garten der Familie Schmoigl.
Die sind nämlich beide Hundezüchter. Und ja, ich begrüße oder ich sage danke
für die Einladung. Servus Eva.
Hallo.
Und servus Simeon.
Hallo, grüß dich.
Ja, liebe Hörerinnen und Hörer, wie gesagt, wir sitzen hier im Garten.
Das heißt, wenn ihr Vogelgezwitscher hört oder ob man zu einem Zug,
dann ist das vollkommen normal.
Aber das Interessante, was ich auch nicht wusste, ihr seid Hundezüchter,
Retriever Hundezüchter. Und das auch natürlich sehr erfolgreich.
Ich weiß nicht, ob man das so sagen kann, aber wir haben uns auch nie die Frage
gestellt, glaube ich, ob wir jetzt erfolgreich oder nicht erfolgreich sind,
weil es für uns eine Leidenschaft ist und wir uns auch über die Hunde kennengelernt haben.
Das ist eigentlich ja beinahe die Basis unserer Beziehung.
Wir haben uns auf der Hundewiese kennengelernt. Ich habe damals den Hund von
meinem Vater geerbt, weil der leider einen Schlaganfall hatte und die Eva ist
dort mit einem Wäppen gewesen.
Und ja, die haben halt gespielt und dann haben halt mal die Besitzer gesucht und so.
Sehr gut. Okay, ja, aber das Interessante, wie gesagt, ihr habt hier mitten
im Purkersdorf, was ich nicht wusste, dass es im Purkersdorf Hundezüchter gibt,
ihr habt auch schon einige internationale Preise und so gemacht
mit den Hunden und da ist natürlich meine Frage, wie seid ihr überhaupt auf
dieses Thema gekommen, beziehungsweise wie seid ihr
am Hund gekommen, wie man so schön sagt.
Also, Nachdem ich mit Hunden aufgewachsen bin und der Simeon genauso,
haben wir gesagt, ohne Hund geht es nicht in unserem Leben, die gehören dazu.
Und wir wollten mit der letzten Hündin schon immer mal einen Entwurf haben,
hatten aber jetzt keine Papiere etc.
Und da sind wir gesagt, so, Labrador, er drüber ist der Herzenshund vom Simeon.
Dann werden wir das Projekt gemeinsam angehen. Die Kinder sind jetzt im Alter,
da kann man das jetzt schon machen, die unterstützen gut mit.
Und der Labrador ist ja per se ein Arbeitshund, das heißt, er braucht eine Aufgabe.
Und der Simeon hat sich dann wirklich reingetigert quasi in den Hundesport.
Mit seinem Fleiß und Preis und Ehrgeiz hat er dann schon viele Preise gewonnen mittlerweile.
Apropos Preise, was waren das für welche? Schauen wir gleich sozusagen hinein in die...
Also vorweg muss ich sagen, das ging ja alles nicht ohne die Eva.
Erst einmal sind die Preise nicht wichtig.
Das ist einmal das Allerwichtigste. Wenn du irgendwas machst,
weil du gerne irgendwas gewinnen möchtest oder weil dir irgendein Zettel oder
was auch immer wichtig ist, dann hör besser gleich auf, bevor du anfängst,
weil du verbringst, damit du wirklich gut bist, so viel Zeit mit dem Hund.
Dass es besser ist, du verbringst gern Zeit mit dem Hund und dann vielleicht gewinnst du irgendwas.
Das heißt, es muss aus dem Herzen kommen.
Wir waren irgendwann einmal in Dreiskirchen beim Heurigen und dort ist eine
Laborator Retriever Arbeitslinie in das Hund gelegt und ich habe gesagt,
das ist ein cooler Hund, der taugt mir.
Weil der war so richtig Null und Eins. Also der ist dort rumgelegt und dann
ist er kummerfreudig und,
der Besitzer hat mir auch erzählt, mit ihm arbeitete, das ist ein Jager gewesen
und das hat mir einfach imponiert, weil der einfach wirklich so,
den hast du mehr oder weniger ein- und ausschalten können. Also der hat sich
selber ein- und ausgeschalten.
Und dann, wir hatten aber damals eben schon beide einen Hund da und dann haben
wir gesagt, wenn es einmal soweit ist, dann schauen wir uns und uns einen Hund um.
Die Frage für mich jetzt, stellvertretend für alle, die sich jetzt nicht so
mit Hunden so genau auskennen, du hast jetzt auch in den Mund genommen Arbeitslinie, was heißt das?
Ja, also im Prinzip ist der Labrador Retriever gehört zu der Kategorie der Apportierhunde.
Also das heißt, der ist aus der Jagd heraus, hat er einen kleinen Auftrag,
nämlich das ist der Vertreter der Arbeitslinie, die nach dem Schuss arbeitet.
Also sprich, wenn irgendwo ein Wild, also in dem Fall Flug, Feder oder Hase,
Haarwild geschossen wird, dann ist der Retriever dafür zuständig,
dass er das abortiert, also zurückbringt.
Das ist so die ursprünglichste aller Aufgaben des Retrievers oder jeder Retrieverform gewesen.
Und dann gibt es ja immer unterschiedliche Retriever, Laborator,
Flatcoated, Golden und so weiter. Es gibt ja sechs Retrieveranzen.
Beim Apportierhunden, das was der Name eh schon sagt oder auch der Retriever
irgendwie so interpretiert ist, der bringt einem gern was.
Da hätte ich natürlich auch gleich eine Frage, wenn du sagst,
der bringt einem gerne etwas.
Aus deiner Erfahrung oder aus eurer Erfahrung, was war sozusagen das Lustigste,
was ein Retriever zurückgebracht hat?
Sie bringen Hundeschüsseln, sie bringen Schuhe.
Im Prinzip muss man sagen, das geht einher mit dem Will to Please von einem Retriever.
Der möchte einem ja gerne gefallen. Das heißt, indem er dir was bringt,
ist das ja mehr oder weniger wie ein Geschenk von ihm an dich.
Das heißt, wenn du ihm jetzt was wirfst oder wenn du die Situation herstellst,
dass der Hund einen Retrieve durchführen soll,
dann weiß er, was seine Aufgabe ist und er weiß im Prinzip auch,
dass er, wenn er es zurückbringt und wenn er es abgibt, dass er da was Tolles gemacht hat für ihn.
Das sollte sozusagen auch eigentlich jedes Mal beim Zurückbringen auch bestätigt werden.
Das heißt, selbst wenn er jetzt die schönen Ballschuhe bringt,
wo man sich denkt, oh oh, muss ich ihn eigentlich dafür loben.
Aber wenn du fragst, das Lustigste sind wahrscheinlich Simeon Socken,
die er da manchmal sucht, weil er legt sie wo hin und dann findet er sich das längere nicht.
Für mich legt er sie absichtlich irgendwo hin.
Aber auf die Zucht zu kommen, ihr habt im Moment acht Welpen.
Ja, und diese Welpen, dieser Wurf, sind jetzt schon vergeben an Besitzer?
Ja, schon seit einem halben Jahr mehr oder minder vergeben.
Wir haben viele Anfragen gehabt und es wird dann einfach genau ausgewählt.
Viele Gespräche finden statt, dass wir sagen, wir finden irgendwie die passende
Familie oder die passenden Besitzer.
Ihr habt sozusagen die Besitzer schon vor dem Wurf, ne?
Genau.
Und habt ihr als Züchter, habt ihr da vorher wie lange Kontakt mit denen,
beziehungsweise gibt es irgendwelche Kriterien, wo ihr sagt,
dem gebe ich an Welpen und dem nicht?
Also grundsätzlich wollen wir jeden potenziellen Hundekäufer mal eher erst den Hund ausreden.
Das ist einmal die Nummer eins Einstellung,
weil ein Hund nie eine Entscheidung aus einer Situation oder aus einer Impulsentscheidung
sein sollte, sondern wirklich gut überlegt und einfach auch langfristig geplant.
Also das heißt, gerade die Situation, junges Pärchen mit kleinen Kindern oder
so, das ist eher nicht so gescheit, weil der Hund braucht mindestens genauso,
oder manche Hunde oder manches Mal sogar, also einfach viel Zeit am Anfang.
Und wenn man dann aber eigentlich beschäftigt ist mit kleinen Kindern,
dann kommt der Hund im Prinzip, man wird einfach der Situation nicht gerecht im Normalfall.
Was anderes ist, wenn vorher schon Hunde da waren. Weil dann hast du ja,
wie das, dann hast du sozusagen vorher schon gefühlt.
Mit der Lebensablauf ist es mit Hunden.
Genau. Dann gibt es zwar schon auch Erinnerungen, wo es bei uns war,
natürlich die Kinder kommen dazu, da muss man natürlich schauen,
wie freut sich das mit dem Hund.
Aber das heißt, das ist einmal die erste Geschichte, dass wir niemanden versuchen,
einen Hund aufzudrängen, sondern eher mal abwägen einfach.
Man macht das Sinn im Lebensplan, den neuen Besitzer haben die genug Zeit,
haben sie einen Backup. Also es sind schon alles Kriterien, die vorweg irgendwie erfragen.
Zuerst mal telefonisch, dann mit einem persönlichen kennenlernen und ein bisschen
Bauchgefühl spielt natürlich schon noch eine Rolle.
Seid ihr mit diesen Besitzern dann auch weiterhin noch in losem Kontakt oder so?
Der Großteil definitiv ja. Also die treffen wir ein, zweimal im Jahr sogar.
Letztes Jahr hatten wir einen von unserem Wir haben auch ein Hundetreffen,
wo wir gemeinsam essen gegangen sind und spazieren.
Also natürlich auch nach dem jeweiligen Interesse der Hundekäufer.
Wir haben jetzt nicht mit allen Hundekäufern ein ganz inniges Verhältnis.
Wir freuen uns, wenn wir sehen, dass es unseren Hunden gut geht.
Uns ist auch sehr wichtig, dass die Hundekäufer oder die Welpenkäufer vorher zu uns kommen.
Einerseits würde ich mir schon wünschen, als Welpenkäufer die Zuchtstätte zu sehen.
Ich meine, du kaufst da jetzt ein Lebewesen. Das würde mich schon interessieren,
wie wächst das die ersten Wochen auf und was ist da die Idee und die Strategie
dahinter, wie man dem Hund das Leben schenkt oder wie der sozusagen den Start kriegt.
Es kann Ihnen, egal welchen Hund man sich versucht oder anschaffen möchte,
bitte schaut es euch die Hundezüchter vorher an.
Es ist ja die Erstsozialisierung.
Genau. Also wie gesagt, jeder hat eine andere Philosophie. Ich würde es jedem
Hundekäufer einfach, es ist
eine gute Idee, wenn man einfach ein Gefühl kriegt, was er noch erwartet.
Und hat sich bei uns bewährt.
Hat sich bei uns bewährt. Und was er vor allem ist, selbst wenn der keine Welpen
hat, weil wir haben ja eigentlich die meiste Zeit keine Welpen,
wir sind ja keine Tupo-Züchter oder wie auch immer. Also wir haben jetzt meistens keine Welpen zu Hause.
Du hast ja die meiste Zeit auch keinen Welpen zu Hause. Du hast ja eigentlich
nur ein halbes, dreiviertel Jahr einen Welpen.
Und dann hast du einen Junghund und dann hast du die längste Zeit eigentlich
einen Erwachsenen oder einen alten Hund.
Also das ist eigentlich eh viel gescheiter. Du schaust dir mal einen Hund an
wie ein Erwachsenes, weil ein Welp ist ja immer süß. Ja, klar.
Die sind immer lieber.
Genau. Also wichtig ist, wie ist er noch?
Wie gesagt, ihr habt jetzt acht Welpen momentan. Die sind ja nicht einfach nur
so zustande gekommen, sondern du warst in Schottland. Schottland,
das heißt der Vater dieser Welpen kommt aus Schottland.
Genau. Also die ursprüngliche Idee war, dass wir gemeinsam nach Schottland fahren,
ja, da hat sich dann leider bei der Eva beruflich was reingeschlichen, was...
Unverschiebbar war, deswegen bin ich dann mit meinem Bruder Stefan gefahren.
Wir suchen unsere Zuchtrüden im Prinzip immer nach der Persönlichkeit und dann
noch, also natürlich Gesundheit ist immer das Wichtigste, also die Gesundheitsergebnisse
der Zuchtpartner sind immer das Wichtigste, die eigenen Gesundheitsergebnisse, aber auch dann nachher,
wie der Hund in der Arbeit und auch im Leben performt, wenn man so will.
Wir wollen wesensfeste, aber auch familienfreundliche Hunde haben.
Also das heißt, Hunde, die im Familienverbund leben, sind eigentlich bei uns
das Ziel. Das Ziel, genau.
Und das möchte ich auch gerne bei einem Zuchtpartnern sehen.
Und in dem Fall, der Schottische Rüde, der war viermal bei der IGL,
also das ist die International Gundog League in UK und der hat dort einen zweiten,
einen dritten und einen vierten Platz gemacht.
Und wie kommt man da in Kontakt?
Ja, über die Hundeführer. Also der Hundeführer ist unter anderem ein Richter
und by the way habe ich ihn kennengelernt.
Und 2024 war er mit der Velvet beim Skinners World Cup, das ist die Hundeweltmeisterschaft
oder die Retriever-Weltmeisterschaft, wenn man so will. Da sind wir jetzt weiter
geworden in einem Team mit drei anderen. Da haben wir eben auch ein Frammer gesehen.
Und dann recherchierst du eine andere Tafel natürlich, wird mal geschaut,
wie einfach der Inzuchtkoeffizient ist, einfach um da einfach den Game Pool.
Ja, klar. Ihr habt ja momentan drei Weibchen, also drei Mütter.
Potenzielle Mütter. Potenzielle Mütter.
Also bei der Velvet. Wie heißen die? Die Velvet ist die Großmutter sozusagen.
Jersey Girls Velvet.
Die vom Sackberg. Und Blossom ist ein Sackberg, genau.
Ah, sehr gut.
Ja, und dann habe ich auch gelesen, gesund ist ja nur, dass jedes Weibchen maximal vier Würfe hat.
Also es gibt im Prinzip mittlerweile ein deutlich verschärftes Tierschutzgesetz
und das ist meines Erachtens auch gut.
Man versucht dadurch die Qualzucht zu minimieren. Wir Züchter vom Retriever-Club
gehen da, was das Tierschutzgesetz ist, auch noch haben deutlich strengere Vorschriften.
Also das heißt eben zum Beispiel, dass eine Hündin maximal vier Würfe hat,
der maximal einen Wurf pro Jahr,
frühester Zeitpunkt 18 Monate, spätester Zeitpunkt 8 Jahre und da entsprechend
die Zuchtstätte und auch der Wurf selbst von den Zuchtwarten begleitet wird.
Also das heißt, die kommen auch her und schauen, ob die Wölben auch ordentlich
gehalten werden und in welchem Zustand die sind bei der Abgabe.
Also das heißt, diese grundsätzlichen Kriterien sind vom Retriever-Club sehr
streng gehandelt. Und du kriegst dann auch einen Hund mit A-Papieren und der
hat auch entsprechend FCI, ÖKV, ÖAC-konform sozusagen gezüchtet wurde.
Also das sind die ganzen Organisationen.
Von der europäischen Dachorganisation runter bis sozusagen bis zur...
Und wenn man von diesen Dachorganisationen, also als Käufer eines Welpen,
die die Papiere hat, dann weiß man, das passt alles, ne?
Grunduntersuchungen wie Augen, Hüfte.
Also es gibt eben Gesundheitsuntersuchungen, die vorgeschrieben sind.
Jede Rasse hat so ein bisschen andere, hat ein bisschen einen anderen Pferdefuß, wenn man so will.
Bei den Retrievern, oder bei den Retrievern, hat es lange Zeit die Hüfte.
Ist sie mittlerweile eigentlich nicht mehr wirklich, weil man angefangen hat,
schon seit vor 20 Jahren, eben die Hüften wirklich durchgehend zu röntgenisieren
und eben sozusagen auch die in der Zucht vorzuschreiben.
Also man darf in Österreich im Standard nur mit A-, B- oder C-Hüften züchten
und A und B sind sozusagen das, was man maximal möchte. Also da wird.
Die Hüfte röntgenisiert und eingeteilt in eine Klassifizierung Eva,
was würdest du sagen, was ist so der Wesenszug der Red River?
Der Will to Please. Sie wollen, wie gesagt, immer Gefallen und immer Aufmerksamkeit.
Das heißt, die darf man ihnen nicht immer geben, sonst habe ich einen hyperaktiven Hund neben mir.
Und sie sind immer da für dich. Also das ist so, genau. Herzerfrischend.
Wie lange habt ihr die Welpen bei euch, bis sie zum Besitzer kommen?
Bis zur vollendeten achten Woche. Das heißt, wir haben jetzt noch zehn Tage
vor uns und dann geht es in die Abgabe.
Apropos Abgabe. Ich würde mal sagen, so wie ich das jetzt auch beobachtet habe
bei euch, die wachsen einen Jahr ins Herz.
Abgesehen, dass Welpen natürlich immer super süß sind.
Aber die wachsen einem ans Herz. Wie ist das für euch, wenn ihr die dann den Besitzern übergebt?
Ein trauriger Abend davor. Schon haben wir noch die Brennern fließen.
Und wir haben aber bis jetzt die Plätze immer super gut ausgesucht.
Und insofern freuen wir uns auch, wenn sie dann in einem neuen Rudel einfach
neu ins Leben starten können.
Muss man schon sagen,
das ist definitiv ein harter Tag. Aber auf der anderen Seite,
diese Welpenzeit ist so ein Privileg, weil niemand anders hat das als ein Züchter.
Diese Zeit ist ein ganz eigenes Geschenk, was man als Züchter erfahren darf,
wo man auch sehr viel mitgeben kann, wo man seinen eigenen Einfluss mitgeben kann.
Und dann muss man aber sagen, dann muss man das auch hergeben können.
Ansonsten bist du eine Hundemesse am Ende.
Und ihr macht die Übergabe, wenn ich das so nennen darf, an einem Tag.
Also alle acht an einem Tag.
Nein, es sind drei, vier, fünf Tage gestaffelt. Also es ist eine harte Woche.
Ja, natürlich auch ein bisschen abhängig, wann einfach die Familienzeit haben
muss auch passen für die neuen Besitzer.
Und die kriegen natürlich als Welpe, kriegen die schon Namen von euch oder nein?
Es ist ein C-Wurf, das heißt, die neuen Besitzer haben schon die Möglichkeit,
einen Namen mit C auszusuchen.
Dann gibt es immer noch die Option, dass ich sage, es ist der Charming,
was auch immer, vom Sackberg. Das ist quasi die Notlösung.
Charming Rudy. Ja, genau.
Zum Beispiel.
Das heißt, dass mit C-Wurf, dann haben die alle sozusagen das C integriert.
Genau, vorneweg.
Auch zum Wesenszug vom Retriever. Würde der Retriever ein Mensch sein?
Oder sagen wir mal so, würde der Retriever sprechen können?
Was wäre das Erste, was der Retriever sagt?
Ich glaube, was darf ich für dich tun, Papi?
Wo ist das Essen?
Das ist so der Zug hin zur Futterschüssel.
Was lernen eigentlich die Welpen? Was ist so das, was Sie als erstes lernen
sollten? Was sind so die ersten Sozialisierungen?
Also es startet sich ja schon bei uns zu Hause. Wir haben dann nach den ersten
drei, vier Wochen einiges an Besuchern, sei es als kleine Kinder,
sei es als eine ältere Dame gestern Abend mit Stöcken.
Also unterschiedliche Menschen, denen sie konfrontiert werden, groß bis klein.
Also, dass sie mal gegenstehende Menschen und so weiter kennenlernen und auch
merken, davon geht keine Gefahr aus.
Oder auch andere Hunderassen. Aber wir haben da auch einige andere Hunde,
die durch unseren Garten durchmarschieren und einfach einmal,
wo man sich von der Weide ein bisschen anschauen kann und im gesicherten Rahmen.
Wir fahren auch mit den Hunden einige Male mit dem Auto und fahren auch woanders
hin. Also zu mir jetzt in die Firma zum Beispiel, in die Firma Derkanal,
machen meistens einen Nachmittag, wo wir mal einen Hof verbringen,
wo auch meine Mitarbeiter dann die Hunde streicheln können.
Also die haben sozusagen von euch, wenn ihr die züchtet, so eine Grundsozialisierung
haben die schon mitbekommen. Also wenn ich die mit acht Wochen bekomme,
sind die schon mal, ich nenne es jetzt banal, und alltagstauglich. Ja.
Schaubsauger, ganz wichtig, kennen Sie auch schon. Also Mixer-Schaubsauger.
Grundsozialisierung, also alles, was in unserer Macht steht.
Wir fahren auch mit den Hunden meistens einmal am Pferdehof,
dass sie auch wirklich andere, nicht nur andere Rassen, sondern auch andere
Tiere sehen oder auch andere Gerüche zu kriegen.
Was mir am wichtigsten ist, man steckt ein Pferd ein bisschen, ist das Gassitraining.
Wir fangen jetzt schon, dass wir, wenn wir es rausholen aus dem Bereich,
dass wir einer sagen, Gassi, dass wir sozusagen diesen Befehl geben und die
meisten, also dann zufälligerweise auch müssen, machen das dann auch.
Und so kann man aus einem Ritual, was entsteht, sozusagen ein bisschen ein Kommando bilden.
Und wenn man den Hund nach Hause kriegt, eigentlich gleich weiterführt.
Also wir haben beim letzten Wurf fast alle gesagt, der Hund hat daheim nie einen gemacht.
Weil wenn du den früh genug nimmst und mit ihm zu seinem Löseplatz gehst und
dann tut er den entsprechenden...
Befehl, das Kommando gibst, dann macht er das sowieso, weil er es muss.
Und nachher, später, dann hilft er das aber, wenn du bei der Autobahn in Roststätte
stehst und sagst, jetzt würde man eigentlich gerne kurz Kassi machen,
dann mach das auch bitte jetzt, weil jetzt machen wir nicht 15,
20 Minuten lang spazieren gehen auf der Autobahn Station, das interessiert nämlich keinen.
Wichtig ist ja auch bei Hunden, speziell junge Hunde brauchen viel Schlaf.
Ja, definitiv, die schlafen wirklich halbe Stunde Spielzeit und der Rest mal zwei Stunden Powernap.
Und da ist schon wichtig, dass man ihnen auch die Ruhe gönnt und sie auch dann
wirklich in Frieden lässt. Also in dem Fall, sie haben ihren eigenen Hundeplatz,
wo sie sagen, sie können sich zurückziehen und man akzeptiert das.
Und dass sie einfach wieder die Eindrücke verarbeiten können.
Dieses Thema mit den Ruhezeiten. Wenn die jetzt, so wie wir es da unten sehen,
wenn die da im Welpenrudel sind, dann tun sie die gegenseitig aufstacheln.
Dann spielen die miteinander, so wie man es jetzt sieht, und dann fallen sie um und legen rum.
Wenn der Hund jetzt ins Erwachsenenrudel sozusagen wechselt,
wenn er zu den jeweiligen Welpenkäufern kommt, dann hat der ja nur noch die
Menschenansprache nach.
Und dann muss man wirklich sagen, du kannst ihn natürlich schon mit dem Hund
gemeinsam hinlegen und dann mit ihm kuscheln und so lange, bis er einschlaft.
Das kann man natürlich machen, ist derselbe Effekt.
Aber immer hat man nicht die Zeit. Deswegen ist es ganz wichtig,
dass der Hund da wirklich einen Platz hat, wo er zur Ruhe kommen kann.
Und wir sind halt und die schon verfechtert einfach des Zimmerkindles.
Man muss ja nicht einen Zimmerkindle nehmen, man kann ja auch ein Zimmer geben,
aber es ist wichtig, dass der Hund irgendwo zur Ruhe kommen kann,
wo er mal eine gewisse Zeit keine Ansprache, keine...
Die sind immer wie eingeschaltet wie ein Radio, muss man sich vorstellen.
Wie ein Alexa.
Der wartet darauf, dass irgendwas passiert. Und der kommt natürlich auch zu
dir und triggert dich, weil wenn der schaut, er irgendwie leer ab und dann kriegt
er wieder Aufmerksamkeit und dann macht er dies und jenes.
Aber es gibt eigentlich beinahe nicht die Möglichkeit, wo er sich selbst rausnehmen kann.
Das muss man ihm beibringen und dann hat man irgendwann einmal einen Hund,
der auch mal selbstständig irgendwo einfach sich hinlegt und einfach Ruhe gibt.
Und das finden wir sehr angenehm.
Ihr kommt ja dadurch, dass die künftigen Besitzer ja schon vor dem Wurf bei
euch, die angemeldet haben, ihr kommt ja nicht in die Lage, dass jetzt Menschen
kommen und sagen, der schaut nicht so leerbar, das ist genau meiner, oder?
Passiert, wir kommunizieren das aber vorweg schon, dass wir definitiv die Hunde
einfach acht Wochen sehen und ein bisschen so das Temperament schon kennen und
schauen, dass wir den richtigen Hund für den richtigen Platz finden.
Eva, du hast das vorhin eh auch angesprochen, also in Kurzform,
aber ich sage es einmal so, der Red River gilt ja ein wenig als Verfressen. Stimmt das?
Ja, man kann auch sagen Hausschweine.
Ja, definitiv.
Also, ja, es stimmt einfach. Nachdem ihr, ihr habt jetzt acht Welten,
drei Hunde, ich sage es einmal ganz offen und ehrlich auch, gibt es bei euch
irgendwo ein Leben ohne Hundehaare?
Nein. Wir leben damit, aber der Staubsauger ist unser treuer Freund,
ungefähr dreimal am Tag. Und die Freuden, die man nichtsdestotrotz der Haare hat, überwiegen.
Sind die Retriever, können die auch stur sein?
Naja, es kommt einmal darauf an. Es ist einfach auch ein Prägungsthema.
Wie weit lasse ich einen Hund seinen eigenen Willen durchsetzen?
Und ich bin wirklich der Meinung, es ist eine Balance-Geschichte.
Ein Hund muss auf der einen Seite verstehen lernen, in diesen und jenen Situationen
habe ich so und so zu funktionieren.
Und dann gibt es Situationen, da darf man es aussuchen, da darf ich einfach
nach eigenem Gutdünken agieren.
Und wenn man der Meinung ist, und das ist das, was wir auch versuchen im Vorfeld
mit unseren Hundekäufern abzustimmen.
Da gibt es im Prinzip kein ganz richtig und falsch, aber es gibt unter Umständen
nachher Probleme, wenn ein Hund zu sehr feel free ist, von klar auf,
dann darf man sich nicht wundern, dass wenn er dann nachher 35 oder 30 Kilo hat,
dass er dann vielleicht immer noch der Meinung ist, nur feel free ist Standard.
Und dann hat man unter Umständen auch diesen Problem voll, dass der Hund einfach
in die Leine reinreißt oder auf irgendwelche Leute zurennt.
Es ist eben die Balance, die wichtig ist und in unserem Fall oder in meinem
Fall, wenn man das aus der Hundesportszene auch noch betrachtet,
ich sage jetzt einmal, ab einem Jahr darf der Hund bei mir was machen,
dann wenn er vorher wirklich steady sein kann.
Also wenn der ruhig sein kann, am Fuß sein kann, wenn ich den absetzen kann,
wenn der einfach dort auch Ruhe geben kann, dann erst darf er eigentlich was machen.
Und dann ist auch das, was er machen darf, eine Art Bestätigung und auch eine
Art der Freude, die er erfahren darf, wenn er vorher ruhig sein kann.
Und beides, das ist eben diese Balance, wenn der einfach nur noch aufgewirbelt
ist und nur noch hyperaktiv rumturt,
dann hat er weder die Freude dessen, dass er nachher wirklich was gescheit macht,
nachher ist er wirklich happy mit dem, wenn er darauf warten muss.
Also das ist so ein bisschen self-fulfilling prophecy mäßig.
Also das ist schon, deswegen das Wichtigste ist wirklich, also wir tun jetzt
nicht die Papis zurechtweisen von klein weg, Aber.
Zu dem Punkt hin, wo Sie wirklich dann noch ein Retrieve oder diese Hundearbeit
machen dürfen, müssen Sie einfach lernen, dass Fußgehen ist ein Standard,
Sitzen ist ein Standard.
Einfach auch sich runternehmen und einfach auch beobachten ist wichtig.
Nicht nur immer gleich ins Tun kommen.
Gebt ja auch Tipps, Personen, wenn die sagen, wir wollen uns einmal mit euch
in Kontakt setzen, Wir wissen noch nicht genau, ob wir einen Hund wollen oder nicht.
Macht ihr das auch, gibt es ja da?
Haben wir auch gehabt. Wir haben einen Interessenten gehabt,
der hat gesagt, er weiß nicht genau, Golden Retriever oder Laboratort Retriever.
Mit ihm hatten wir dann zwei, dreimal telefoniert und er hat sich dann bedankt.
Er hat sich jetzt wirklich für den Golden Retriever entschieden,
weil er sucht einfach ein bisschen was Ruhigeres.
Und machen wir in einzelnen Fällen auch, ja.
Definitiv, ja.
Ja, liebe Hörerinnen und Hörer, also an dieser Stelle natürlich wieder der Hinweis,
wenn ihr jetzt mit den Züchtern, wenn ihr mit Familie Schmoigl
in Kontakt treten wollt, beziehungsweise wenn ihr ein Video auch sehen wollt,
wie die Welpen gerade bei der Mutter an den Zitzen saugen, was unheimlich süß ist,
dann wie immer alle Infos auf hallo-burkersdorf.blog.
Was wünscht ihr euch sozusagen für die Zukunft, für die Zucht?
Gesunde Hundewelpen, dass alles gut geht bei der Geburt. Gute Plätze für die Welpen.
In Wahrheit, ein glückliches Leben wünschen wir unseren Welpen.
Was auch immer das dann heißt, natürlich haben wir Arbeitsplätze sehr gerne
für die Jagd, als auch für den Hundesport, für jede Art von Hundesport oder
sehr viele Arten von Hundesport geeignet.
Aber im Prinzip, ja, sie sollen ein schönes Leben haben. Und wenn einer einen
Hundesport machen möchte damit, dann ist das super.
Aber sie sind auch sehr gute Couch-Potatoes. Also das können sie auch sehr gut.
Ja, lieber Eva, lieber Simeon, ich sage ganz herzlichen Dank für das Interview.
Vielen Dank für den Besuch.
Danke, Michael.
Ich wünsche euch natürlich und vor allem den künftigen Besitzern dieser acht
Welpen, dass sie wirklich ein schönes Leben mit den Hunden haben,
dass die Hunde gesund sind und gesund bleiben.
Und dass ihr weiterhin mit so viel Herz und Freude in der Zucht für den Hunden
weitermacht. Danke euch.
Danke dir.
Und euch, liebe Hörerinnen und Hörer von Hallo Purkersdorf, sage ich wie immer
Ciao und bis zur nächsten Episode.
Eva Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Eva Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Eva Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Eva Schmoigl
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Eva Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Eva Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Simeon Schmoigl
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Eva Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Eva Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Simeon Schmoigl
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Eva Schmoigl
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Eva Schmoigl
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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Simeon Schmoigl
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Michael Köck
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