Hallo Purkersdorf

Der Talk über Menschen und Themen

Welpen, Haare, Herzblut

Zu Besuch bei den Retriever Züchtern Familie Schmoigl

10.06.2026 27 min

Zusammenfassung & Show Notes

Eva und Simeon Schmoigl erzählen über ihre Labrador-Retriever-Zucht in Purkersdorf: von verantwortungsvoller Welpenauswahl, Gesundheit, Sozialisierung und Hundesport bis zum emotionalen Abschied. Im Mittelpunkt stehen Leidenschaft, Herzblut und das Ziel, jedem Welpen ein gesundes, glückliches Leben zu ermöglichen.

HALLO PURKERSDORF
Der Talk über Menschen und Themen in und um Purkersdorf


HALLO PURKERSDORF – „Welpen, Haare, Herzblut“
Zu Besuch bei den Retriever-Züchtern Familie Schmoigl

In dieser Episode von HALLO PURKERSDORF besucht Michael Köck die Familie Schmoigl in ihrem Garten in Purkersdorf. Eva und Simeon Schmoigl erzählen von ihrer großen Leidenschaft für Labrador Retriever, von verantwortungsvoller Zucht, Hundesport, Familienleben mit Hunden und davon, was Welpen in ihren ersten Lebenswochen wirklich brauchen.

Dabei geht es nicht nur um süße Welpen, sondern auch um viel Verantwortung: Wie findet man die passenden Besitzerinnen und Besitzer? Was macht einen guten Züchter aus? Warum ist ein Hund keine Impulsentscheidung? Und weshalb sind Ruhe, Sozialisierung und klare Führung gerade bei jungen Hunden so wichtig?

Themen dieser Folge
Wie alles begonnen hat
Eva und Simeon erzählen, wie sie über Hunde zusammengefunden haben und warum Labrador Retriever für sie zur Herzensrasse geworden sind.
Retriever als Arbeitshunde
Simeon erklärt, was eine Arbeitslinie ausmacht, welche ursprüngliche Aufgabe Retriever haben und warum Apportieren mehr ist als nur „etwas zurückbringen“.
Verantwortungsvolle Hundezucht
Die Familie Schmoigl spricht über Gesundheitschecks, Auswahl der Zuchtpartner, Tierschutzvorgaben, Retriever-Club-Regeln und den Anspruch, wesensfeste und familienfreundliche Hunde zu züchten.
Die Auswahl der Welpenbesitzer
Ein Hund soll gut ins Leben passen. Deshalb führen Eva und Simeon viele Gespräche mit Interessenten und achten darauf, ob Zeit, Lebenssituation, Unterstützung und Bauchgefühl stimmen.
Die ersten Wochen der Welpen
Von Alltagsgeräuschen über Besucherinnen und Besucher bis zu Autofahrten, anderen Hunden und ersten Gassi-Ritualen: Die Welpen bekommen schon früh wichtige Erfahrungen mit.
Ruhe lernen
Ein zentrales Thema der Folge: Welpen brauchen viel Schlaf und einen Platz, an dem sie wirklich abschalten können.
Leben mit Retriever
Es geht um „Will to Please“, Futterliebe, Socken, Hundehaare, Staubsauger und die Frage, warum Labrador Retriever sowohl aktive Arbeitspartner als auch sehr gemütliche Couch-Potatoes sein können.

Kapitelmarken
00:00 Begrüßung im Garten der Familie Schmoigl
01:06 Kennengelernt auf der Hundewiese
02:56 Labrador Retriever und Arbeitslinie
04:48 „Will to Please“ und Apportieren
05:45 Acht Welpen und die Auswahl der Besitzer
08:48 Warum man sich die Zuchtstätte ansehen sollte
09:36 Zuchtpartner aus Schottland
11:30 Tierschutz, Retriever-Club und Gesundheitskontrollen
13:52 Abgabe der Welpen nach acht Wochen
15:20 Der C-Wurf und die Namen der Welpen
17:41 Erste Sozialisierung und Gassitraining
18:50 Warum Welpen so viel Ruhe brauchen
21:04 Futterliebe, Hundehaare und Alltag mit Retrievern
24:57 Wünsche für die Zukunft der Zucht

Gäste
Eva und Simeon Schmoigl
Retriever-Züchter aus Purkersdorf mit viel Herzblut, Erfahrung und Leidenschaft für Labrador Retriever.

Host
Michael Köck
HALLO PURKERSDORF – der Talk über Menschen und Themen in und um Purkersdorf.

Weiterführende Infos
Alle Informationen zur Episode, zur Familie Schmoigl und weitere Inhalte gibt es auf:
hallo-purkersdorf.blog

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Info
Dieser Podcast wird privat betrieben und steht allen politischen Richtungen sowie Organisationen neutral gegenüber.

Kontakt unter:
E-Mail: feedback@hallo-purkersdorf.blog

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Transkript

Herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer von Hallo Purkersdorf, der Talk über Menschen und Themen in und um Purkersdorf. Ja, und heute sitze ich hier mitten im Garten der Familie Schmoigl. Die sind nämlich beide Hundezüchter. Und ja, ich begrüße oder ich sage danke für die Einladung. Servus Eva.
Eva Schmoigl
00:00:29
Hallo.
Michael Köck
00:00:30
Und servus Simeon.
Simeon Schmoigl
00:00:32
Hallo, grüß dich.
Michael Köck
00:00:33
Ja, liebe Hörerinnen und Hörer, wie gesagt, wir sitzen hier im Garten. Das heißt, wenn ihr Vogelgezwitscher hört oder ob man zu einem Zug, dann ist das vollkommen normal. Aber das Interessante, was ich auch nicht wusste, ihr seid Hundezüchter, Retriever Hundezüchter. Und das auch natürlich sehr erfolgreich.
Simeon Schmoigl
00:00:49
Ich weiß nicht, ob man das so sagen kann, aber wir haben uns auch nie die Frage gestellt, glaube ich, ob wir jetzt erfolgreich oder nicht erfolgreich sind, weil es für uns eine Leidenschaft ist und wir uns auch über die Hunde kennengelernt haben. Das ist eigentlich ja beinahe die Basis unserer Beziehung. Wir haben uns auf der Hundewiese kennengelernt. Ich habe damals den Hund von meinem Vater geerbt, weil der leider einen Schlaganfall hatte und die Eva ist dort mit einem Wäppen gewesen.
Eva Schmoigl
00:01:16
Und ja, die haben halt gespielt und dann haben halt mal die Besitzer gesucht und so.
Michael Köck
00:01:21
Sehr gut. Okay, ja, aber das Interessante, wie gesagt, ihr habt hier mitten im Purkersdorf, was ich nicht wusste, dass es im Purkersdorf Hundezüchter gibt, ihr habt auch schon einige internationale Preise und so gemacht mit den Hunden und da ist natürlich meine Frage, wie seid ihr überhaupt auf dieses Thema gekommen, beziehungsweise wie seid ihr am Hund gekommen, wie man so schön sagt.
Eva Schmoigl
00:01:44
Also, Nachdem ich mit Hunden aufgewachsen bin und der Simeon genauso, haben wir gesagt, ohne Hund geht es nicht in unserem Leben, die gehören dazu. Und wir wollten mit der letzten Hündin schon immer mal einen Entwurf haben, hatten aber jetzt keine Papiere etc. Und da sind wir gesagt, so, Labrador, er drüber ist der Herzenshund vom Simeon. Dann werden wir das Projekt gemeinsam angehen. Die Kinder sind jetzt im Alter, da kann man das jetzt schon machen, die unterstützen gut mit. Und der Labrador ist ja per se ein Arbeitshund, das heißt, er braucht eine Aufgabe. Und der Simeon hat sich dann wirklich reingetigert quasi in den Hundesport. Mit seinem Fleiß und Preis und Ehrgeiz hat er dann schon viele Preise gewonnen mittlerweile.
Michael Köck
00:02:16
Apropos Preise, was waren das für welche? Schauen wir gleich sozusagen hinein in die...
Simeon Schmoigl
00:02:21
Also vorweg muss ich sagen, das ging ja alles nicht ohne die Eva. Erst einmal sind die Preise nicht wichtig. Das ist einmal das Allerwichtigste. Wenn du irgendwas machst, weil du gerne irgendwas gewinnen möchtest oder weil dir irgendein Zettel oder was auch immer wichtig ist, dann hör besser gleich auf, bevor du anfängst, weil du verbringst, damit du wirklich gut bist, so viel Zeit mit dem Hund. Dass es besser ist, du verbringst gern Zeit mit dem Hund und dann vielleicht gewinnst du irgendwas.
Michael Köck
00:02:48
Das heißt, es muss aus dem Herzen kommen.
Simeon Schmoigl
00:02:51
Wir waren irgendwann einmal in Dreiskirchen beim Heurigen und dort ist eine Laborator Retriever Arbeitslinie in das Hund gelegt und ich habe gesagt, das ist ein cooler Hund, der taugt mir. Weil der war so richtig Null und Eins. Also der ist dort rumgelegt und dann ist er kummerfreudig und, der Besitzer hat mir auch erzählt, mit ihm arbeitete, das ist ein Jager gewesen und das hat mir einfach imponiert, weil der einfach wirklich so, den hast du mehr oder weniger ein- und ausschalten können. Also der hat sich selber ein- und ausgeschalten. Und dann, wir hatten aber damals eben schon beide einen Hund da und dann haben wir gesagt, wenn es einmal soweit ist, dann schauen wir uns und uns einen Hund um.
Michael Köck
00:03:27
Die Frage für mich jetzt, stellvertretend für alle, die sich jetzt nicht so mit Hunden so genau auskennen, du hast jetzt auch in den Mund genommen Arbeitslinie, was heißt das?
Simeon Schmoigl
00:03:37
Ja, also im Prinzip ist der Labrador Retriever gehört zu der Kategorie der Apportierhunde. Also das heißt, der ist aus der Jagd heraus, hat er einen kleinen Auftrag, nämlich das ist der Vertreter der Arbeitslinie, die nach dem Schuss arbeitet. Also sprich, wenn irgendwo ein Wild, also in dem Fall Flug, Feder oder Hase, Haarwild geschossen wird, dann ist der Retriever dafür zuständig, dass er das abortiert, also zurückbringt. Das ist so die ursprünglichste aller Aufgaben des Retrievers oder jeder Retrieverform gewesen. Und dann gibt es ja immer unterschiedliche Retriever, Laborator, Flatcoated, Golden und so weiter. Es gibt ja sechs Retrieveranzen. Beim Apportierhunden, das was der Name eh schon sagt oder auch der Retriever irgendwie so interpretiert ist, der bringt einem gern was.
Michael Köck
00:04:29
Da hätte ich natürlich auch gleich eine Frage, wenn du sagst, der bringt einem gerne etwas. Aus deiner Erfahrung oder aus eurer Erfahrung, was war sozusagen das Lustigste, was ein Retriever zurückgebracht hat?
Simeon Schmoigl
00:04:43
Sie bringen Hundeschüsseln, sie bringen Schuhe. Im Prinzip muss man sagen, das geht einher mit dem Will to Please von einem Retriever. Der möchte einem ja gerne gefallen. Das heißt, indem er dir was bringt, ist das ja mehr oder weniger wie ein Geschenk von ihm an dich. Das heißt, wenn du ihm jetzt was wirfst oder wenn du die Situation herstellst, dass der Hund einen Retrieve durchführen soll, dann weiß er, was seine Aufgabe ist und er weiß im Prinzip auch, dass er, wenn er es zurückbringt und wenn er es abgibt, dass er da was Tolles gemacht hat für ihn.
Michael Köck
00:05:20
Das sollte sozusagen auch eigentlich jedes Mal beim Zurückbringen auch bestätigt werden. Das heißt, selbst wenn er jetzt die schönen Ballschuhe bringt, wo man sich denkt, oh oh, muss ich ihn eigentlich dafür loben.
Eva Schmoigl
00:05:35
Aber wenn du fragst, das Lustigste sind wahrscheinlich Simeon Socken, die er da manchmal sucht, weil er legt sie wo hin und dann findet er sich das längere nicht.
Simeon Schmoigl
00:05:42
Für mich legt er sie absichtlich irgendwo hin.
Michael Köck
00:05:45
Aber auf die Zucht zu kommen, ihr habt im Moment acht Welpen. Ja, und diese Welpen, dieser Wurf, sind jetzt schon vergeben an Besitzer?
Eva Schmoigl
00:05:56
Ja, schon seit einem halben Jahr mehr oder minder vergeben. Wir haben viele Anfragen gehabt und es wird dann einfach genau ausgewählt. Viele Gespräche finden statt, dass wir sagen, wir finden irgendwie die passende Familie oder die passenden Besitzer.
Michael Köck
00:06:08
Ihr habt sozusagen die Besitzer schon vor dem Wurf, ne?
Eva Schmoigl
00:06:12
Genau.
Michael Köck
00:06:13
Und habt ihr als Züchter, habt ihr da vorher wie lange Kontakt mit denen, beziehungsweise gibt es irgendwelche Kriterien, wo ihr sagt, dem gebe ich an Welpen und dem nicht?
Simeon Schmoigl
00:06:24
Also grundsätzlich wollen wir jeden potenziellen Hundekäufer mal eher erst den Hund ausreden. Das ist einmal die Nummer eins Einstellung, weil ein Hund nie eine Entscheidung aus einer Situation oder aus einer Impulsentscheidung sein sollte, sondern wirklich gut überlegt und einfach auch langfristig geplant. Also das heißt, gerade die Situation, junges Pärchen mit kleinen Kindern oder so, das ist eher nicht so gescheit, weil der Hund braucht mindestens genauso, oder manche Hunde oder manches Mal sogar, also einfach viel Zeit am Anfang. Und wenn man dann aber eigentlich beschäftigt ist mit kleinen Kindern, dann kommt der Hund im Prinzip, man wird einfach der Situation nicht gerecht im Normalfall. Was anderes ist, wenn vorher schon Hunde da waren. Weil dann hast du ja, wie das, dann hast du sozusagen vorher schon gefühlt.
Michael Köck
00:07:16
Mit der Lebensablauf ist es mit Hunden.
Simeon Schmoigl
00:07:17
Genau. Dann gibt es zwar schon auch Erinnerungen, wo es bei uns war, natürlich die Kinder kommen dazu, da muss man natürlich schauen, wie freut sich das mit dem Hund. Aber das heißt, das ist einmal die erste Geschichte, dass wir niemanden versuchen, einen Hund aufzudrängen, sondern eher mal abwägen einfach.
Eva Schmoigl
00:07:32
Man macht das Sinn im Lebensplan, den neuen Besitzer haben die genug Zeit, haben sie einen Backup. Also es sind schon alles Kriterien, die vorweg irgendwie erfragen. Zuerst mal telefonisch, dann mit einem persönlichen kennenlernen und ein bisschen Bauchgefühl spielt natürlich schon noch eine Rolle.
Michael Köck
00:07:46
Seid ihr mit diesen Besitzern dann auch weiterhin noch in losem Kontakt oder so?
Eva Schmoigl
00:07:52
Der Großteil definitiv ja. Also die treffen wir ein, zweimal im Jahr sogar. Letztes Jahr hatten wir einen von unserem Wir haben auch ein Hundetreffen, wo wir gemeinsam essen gegangen sind und spazieren.
Simeon Schmoigl
00:08:04
Also natürlich auch nach dem jeweiligen Interesse der Hundekäufer. Wir haben jetzt nicht mit allen Hundekäufern ein ganz inniges Verhältnis. Wir freuen uns, wenn wir sehen, dass es unseren Hunden gut geht. Uns ist auch sehr wichtig, dass die Hundekäufer oder die Welpenkäufer vorher zu uns kommen. Einerseits würde ich mir schon wünschen, als Welpenkäufer die Zuchtstätte zu sehen. Ich meine, du kaufst da jetzt ein Lebewesen. Das würde mich schon interessieren, wie wächst das die ersten Wochen auf und was ist da die Idee und die Strategie dahinter, wie man dem Hund das Leben schenkt oder wie der sozusagen den Start kriegt. Es kann Ihnen, egal welchen Hund man sich versucht oder anschaffen möchte, bitte schaut es euch die Hundezüchter vorher an.
Michael Köck
00:08:48
Es ist ja die Erstsozialisierung.
Simeon Schmoigl
00:08:50
Genau. Also wie gesagt, jeder hat eine andere Philosophie. Ich würde es jedem Hundekäufer einfach, es ist eine gute Idee, wenn man einfach ein Gefühl kriegt, was er noch erwartet.
Eva Schmoigl
00:08:59
Und hat sich bei uns bewährt.
Simeon Schmoigl
00:09:00
Hat sich bei uns bewährt. Und was er vor allem ist, selbst wenn der keine Welpen hat, weil wir haben ja eigentlich die meiste Zeit keine Welpen, wir sind ja keine Tupo-Züchter oder wie auch immer. Also wir haben jetzt meistens keine Welpen zu Hause. Du hast ja die meiste Zeit auch keinen Welpen zu Hause. Du hast ja eigentlich nur ein halbes, dreiviertel Jahr einen Welpen. Und dann hast du einen Junghund und dann hast du die längste Zeit eigentlich einen Erwachsenen oder einen alten Hund. Also das ist eigentlich eh viel gescheiter. Du schaust dir mal einen Hund an wie ein Erwachsenes, weil ein Welp ist ja immer süß. Ja, klar.
Michael Köck
00:09:28
Die sind immer lieber.
Simeon Schmoigl
00:09:29
Genau. Also wichtig ist, wie ist er noch?
Michael Köck
00:09:32
Wie gesagt, ihr habt jetzt acht Welpen momentan. Die sind ja nicht einfach nur so zustande gekommen, sondern du warst in Schottland. Schottland, das heißt der Vater dieser Welpen kommt aus Schottland.
Simeon Schmoigl
00:09:43
Genau. Also die ursprüngliche Idee war, dass wir gemeinsam nach Schottland fahren, ja, da hat sich dann leider bei der Eva beruflich was reingeschlichen, was... Unverschiebbar war, deswegen bin ich dann mit meinem Bruder Stefan gefahren. Wir suchen unsere Zuchtrüden im Prinzip immer nach der Persönlichkeit und dann noch, also natürlich Gesundheit ist immer das Wichtigste, also die Gesundheitsergebnisse der Zuchtpartner sind immer das Wichtigste, die eigenen Gesundheitsergebnisse, aber auch dann nachher, wie der Hund in der Arbeit und auch im Leben performt, wenn man so will. Wir wollen wesensfeste, aber auch familienfreundliche Hunde haben. Also das heißt, Hunde, die im Familienverbund leben, sind eigentlich bei uns das Ziel. Das Ziel, genau. Und das möchte ich auch gerne bei einem Zuchtpartnern sehen. Und in dem Fall, der Schottische Rüde, der war viermal bei der IGL, also das ist die International Gundog League in UK und der hat dort einen zweiten, einen dritten und einen vierten Platz gemacht.
Michael Köck
00:10:37
Und wie kommt man da in Kontakt?
Simeon Schmoigl
00:10:39
Ja, über die Hundeführer. Also der Hundeführer ist unter anderem ein Richter und by the way habe ich ihn kennengelernt. Und 2024 war er mit der Velvet beim Skinners World Cup, das ist die Hundeweltmeisterschaft oder die Retriever-Weltmeisterschaft, wenn man so will. Da sind wir jetzt weiter geworden in einem Team mit drei anderen. Da haben wir eben auch ein Frammer gesehen.
Eva Schmoigl
00:10:59
Und dann recherchierst du eine andere Tafel natürlich, wird mal geschaut, wie einfach der Inzuchtkoeffizient ist, einfach um da einfach den Game Pool.
Michael Köck
00:11:06
Ja, klar. Ihr habt ja momentan drei Weibchen, also drei Mütter.
Simeon Schmoigl
00:11:10
Potenzielle Mütter. Potenzielle Mütter.
Michael Köck
00:11:12
Also bei der Velvet. Wie heißen die? Die Velvet ist die Großmutter sozusagen.
Simeon Schmoigl
00:11:17
Jersey Girls Velvet.
Eva Schmoigl
00:11:19
Die vom Sackberg. Und Blossom ist ein Sackberg, genau.
Michael Köck
00:11:22
Ah, sehr gut. Ja, und dann habe ich auch gelesen, gesund ist ja nur, dass jedes Weibchen maximal vier Würfe hat.
Simeon Schmoigl
00:11:30
Also es gibt im Prinzip mittlerweile ein deutlich verschärftes Tierschutzgesetz und das ist meines Erachtens auch gut. Man versucht dadurch die Qualzucht zu minimieren. Wir Züchter vom Retriever-Club gehen da, was das Tierschutzgesetz ist, auch noch haben deutlich strengere Vorschriften. Also das heißt eben zum Beispiel, dass eine Hündin maximal vier Würfe hat, der maximal einen Wurf pro Jahr, frühester Zeitpunkt 18 Monate, spätester Zeitpunkt 8 Jahre und da entsprechend die Zuchtstätte und auch der Wurf selbst von den Zuchtwarten begleitet wird. Also das heißt, die kommen auch her und schauen, ob die Wölben auch ordentlich gehalten werden und in welchem Zustand die sind bei der Abgabe. Also das heißt, diese grundsätzlichen Kriterien sind vom Retriever-Club sehr streng gehandelt. Und du kriegst dann auch einen Hund mit A-Papieren und der hat auch entsprechend FCI, ÖKV, ÖAC-konform sozusagen gezüchtet wurde.
Michael Köck
00:12:27
Also das sind die ganzen Organisationen.
Simeon Schmoigl
00:12:29
Von der europäischen Dachorganisation runter bis sozusagen bis zur...
Michael Köck
00:12:34
Und wenn man von diesen Dachorganisationen, also als Käufer eines Welpen, die die Papiere hat, dann weiß man, das passt alles, ne?
Eva Schmoigl
00:12:42
Grunduntersuchungen wie Augen, Hüfte.
Simeon Schmoigl
00:12:45
Also es gibt eben Gesundheitsuntersuchungen, die vorgeschrieben sind. Jede Rasse hat so ein bisschen andere, hat ein bisschen einen anderen Pferdefuß, wenn man so will. Bei den Retrievern, oder bei den Retrievern, hat es lange Zeit die Hüfte. Ist sie mittlerweile eigentlich nicht mehr wirklich, weil man angefangen hat, schon seit vor 20 Jahren, eben die Hüften wirklich durchgehend zu röntgenisieren und eben sozusagen auch die in der Zucht vorzuschreiben. Also man darf in Österreich im Standard nur mit A-, B- oder C-Hüften züchten und A und B sind sozusagen das, was man maximal möchte. Also da wird.
Michael Köck
00:13:23
Die Hüfte röntgenisiert und eingeteilt in eine Klassifizierung Eva, was würdest du sagen, was ist so der Wesenszug der Red River?
Eva Schmoigl
00:13:34
Der Will to Please. Sie wollen, wie gesagt, immer Gefallen und immer Aufmerksamkeit. Das heißt, die darf man ihnen nicht immer geben, sonst habe ich einen hyperaktiven Hund neben mir. Und sie sind immer da für dich. Also das ist so, genau. Herzerfrischend.
Michael Köck
00:13:48
Wie lange habt ihr die Welpen bei euch, bis sie zum Besitzer kommen?
Eva Schmoigl
00:13:52
Bis zur vollendeten achten Woche. Das heißt, wir haben jetzt noch zehn Tage vor uns und dann geht es in die Abgabe.
Michael Köck
00:14:01
Apropos Abgabe. Ich würde mal sagen, so wie ich das jetzt auch beobachtet habe bei euch, die wachsen einen Jahr ins Herz. Abgesehen, dass Welpen natürlich immer super süß sind. Aber die wachsen einem ans Herz. Wie ist das für euch, wenn ihr die dann den Besitzern übergebt?
Eva Schmoigl
00:14:19
Ein trauriger Abend davor. Schon haben wir noch die Brennern fließen. Und wir haben aber bis jetzt die Plätze immer super gut ausgesucht. Und insofern freuen wir uns auch, wenn sie dann in einem neuen Rudel einfach neu ins Leben starten können.
Simeon Schmoigl
00:14:34
Muss man schon sagen, das ist definitiv ein harter Tag. Aber auf der anderen Seite, diese Welpenzeit ist so ein Privileg, weil niemand anders hat das als ein Züchter. Diese Zeit ist ein ganz eigenes Geschenk, was man als Züchter erfahren darf, wo man auch sehr viel mitgeben kann, wo man seinen eigenen Einfluss mitgeben kann. Und dann muss man aber sagen, dann muss man das auch hergeben können. Ansonsten bist du eine Hundemesse am Ende.
Michael Köck
00:14:59
Und ihr macht die Übergabe, wenn ich das so nennen darf, an einem Tag. Also alle acht an einem Tag.
Eva Schmoigl
00:15:04
Nein, es sind drei, vier, fünf Tage gestaffelt. Also es ist eine harte Woche. Ja, natürlich auch ein bisschen abhängig, wann einfach die Familienzeit haben muss auch passen für die neuen Besitzer.
Michael Köck
00:15:16
Und die kriegen natürlich als Welpe, kriegen die schon Namen von euch oder nein?
Eva Schmoigl
00:15:20
Es ist ein C-Wurf, das heißt, die neuen Besitzer haben schon die Möglichkeit, einen Namen mit C auszusuchen. Dann gibt es immer noch die Option, dass ich sage, es ist der Charming, was auch immer, vom Sackberg. Das ist quasi die Notlösung.
Simeon Schmoigl
00:15:33
Charming Rudy. Ja, genau.
Eva Schmoigl
00:15:36
Zum Beispiel.
Michael Köck
00:15:37
Das heißt, dass mit C-Wurf, dann haben die alle sozusagen das C integriert.
Eva Schmoigl
00:15:43
Genau, vorneweg.
Michael Köck
00:15:44
Auch zum Wesenszug vom Retriever. Würde der Retriever ein Mensch sein? Oder sagen wir mal so, würde der Retriever sprechen können? Was wäre das Erste, was der Retriever sagt?
Simeon Schmoigl
00:15:56
Ich glaube, was darf ich für dich tun, Papi?
Eva Schmoigl
00:16:01
Wo ist das Essen?
Michael Köck
00:16:06
Das ist so der Zug hin zur Futterschüssel. Was lernen eigentlich die Welpen? Was ist so das, was Sie als erstes lernen sollten? Was sind so die ersten Sozialisierungen?
Eva Schmoigl
00:16:17
Also es startet sich ja schon bei uns zu Hause. Wir haben dann nach den ersten drei, vier Wochen einiges an Besuchern, sei es als kleine Kinder, sei es als eine ältere Dame gestern Abend mit Stöcken. Also unterschiedliche Menschen, denen sie konfrontiert werden, groß bis klein.
Michael Köck
00:16:33
Also, dass sie mal gegenstehende Menschen und so weiter kennenlernen und auch merken, davon geht keine Gefahr aus.
Simeon Schmoigl
00:16:39
Oder auch andere Hunderassen. Aber wir haben da auch einige andere Hunde, die durch unseren Garten durchmarschieren und einfach einmal, wo man sich von der Weide ein bisschen anschauen kann und im gesicherten Rahmen. Wir fahren auch mit den Hunden einige Male mit dem Auto und fahren auch woanders hin. Also zu mir jetzt in die Firma zum Beispiel, in die Firma Derkanal, machen meistens einen Nachmittag, wo wir mal einen Hof verbringen, wo auch meine Mitarbeiter dann die Hunde streicheln können.
Michael Köck
00:17:07
Also die haben sozusagen von euch, wenn ihr die züchtet, so eine Grundsozialisierung haben die schon mitbekommen. Also wenn ich die mit acht Wochen bekomme, sind die schon mal, ich nenne es jetzt banal, und alltagstauglich. Ja.
Eva Schmoigl
00:17:21
Schaubsauger, ganz wichtig, kennen Sie auch schon. Also Mixer-Schaubsauger.
Simeon Schmoigl
00:17:27
Grundsozialisierung, also alles, was in unserer Macht steht. Wir fahren auch mit den Hunden meistens einmal am Pferdehof, dass sie auch wirklich andere, nicht nur andere Rassen, sondern auch andere Tiere sehen oder auch andere Gerüche zu kriegen. Was mir am wichtigsten ist, man steckt ein Pferd ein bisschen, ist das Gassitraining. Wir fangen jetzt schon, dass wir, wenn wir es rausholen aus dem Bereich, dass wir einer sagen, Gassi, dass wir sozusagen diesen Befehl geben und die meisten, also dann zufälligerweise auch müssen, machen das dann auch. Und so kann man aus einem Ritual, was entsteht, sozusagen ein bisschen ein Kommando bilden. Und wenn man den Hund nach Hause kriegt, eigentlich gleich weiterführt. Also wir haben beim letzten Wurf fast alle gesagt, der Hund hat daheim nie einen gemacht. Weil wenn du den früh genug nimmst und mit ihm zu seinem Löseplatz gehst und dann tut er den entsprechenden... Befehl, das Kommando gibst, dann macht er das sowieso, weil er es muss. Und nachher, später, dann hilft er das aber, wenn du bei der Autobahn in Roststätte stehst und sagst, jetzt würde man eigentlich gerne kurz Kassi machen, dann mach das auch bitte jetzt, weil jetzt machen wir nicht 15, 20 Minuten lang spazieren gehen auf der Autobahn Station, das interessiert nämlich keinen.
Michael Köck
00:18:38
Wichtig ist ja auch bei Hunden, speziell junge Hunde brauchen viel Schlaf.
Eva Schmoigl
00:18:42
Ja, definitiv, die schlafen wirklich halbe Stunde Spielzeit und der Rest mal zwei Stunden Powernap. Und da ist schon wichtig, dass man ihnen auch die Ruhe gönnt und sie auch dann wirklich in Frieden lässt. Also in dem Fall, sie haben ihren eigenen Hundeplatz, wo sie sagen, sie können sich zurückziehen und man akzeptiert das. Und dass sie einfach wieder die Eindrücke verarbeiten können.
Simeon Schmoigl
00:19:04
Dieses Thema mit den Ruhezeiten. Wenn die jetzt, so wie wir es da unten sehen, wenn die da im Welpenrudel sind, dann tun sie die gegenseitig aufstacheln. Dann spielen die miteinander, so wie man es jetzt sieht, und dann fallen sie um und legen rum. Wenn der Hund jetzt ins Erwachsenenrudel sozusagen wechselt, wenn er zu den jeweiligen Welpenkäufern kommt, dann hat der ja nur noch die Menschenansprache nach. Und dann muss man wirklich sagen, du kannst ihn natürlich schon mit dem Hund gemeinsam hinlegen und dann mit ihm kuscheln und so lange, bis er einschlaft. Das kann man natürlich machen, ist derselbe Effekt. Aber immer hat man nicht die Zeit. Deswegen ist es ganz wichtig, dass der Hund da wirklich einen Platz hat, wo er zur Ruhe kommen kann. Und wir sind halt und die schon verfechtert einfach des Zimmerkindles. Man muss ja nicht einen Zimmerkindle nehmen, man kann ja auch ein Zimmer geben, aber es ist wichtig, dass der Hund irgendwo zur Ruhe kommen kann, wo er mal eine gewisse Zeit keine Ansprache, keine... Die sind immer wie eingeschaltet wie ein Radio, muss man sich vorstellen.
Eva Schmoigl
00:20:03
Wie ein Alexa.
Simeon Schmoigl
00:20:05
Der wartet darauf, dass irgendwas passiert. Und der kommt natürlich auch zu dir und triggert dich, weil wenn der schaut, er irgendwie leer ab und dann kriegt er wieder Aufmerksamkeit und dann macht er dies und jenes. Aber es gibt eigentlich beinahe nicht die Möglichkeit, wo er sich selbst rausnehmen kann. Das muss man ihm beibringen und dann hat man irgendwann einmal einen Hund, der auch mal selbstständig irgendwo einfach sich hinlegt und einfach Ruhe gibt. Und das finden wir sehr angenehm.
Michael Köck
00:20:30
Ihr kommt ja dadurch, dass die künftigen Besitzer ja schon vor dem Wurf bei euch, die angemeldet haben, ihr kommt ja nicht in die Lage, dass jetzt Menschen kommen und sagen, der schaut nicht so leerbar, das ist genau meiner, oder?
Eva Schmoigl
00:20:44
Passiert, wir kommunizieren das aber vorweg schon, dass wir definitiv die Hunde einfach acht Wochen sehen und ein bisschen so das Temperament schon kennen und schauen, dass wir den richtigen Hund für den richtigen Platz finden.
Michael Köck
00:20:56
Eva, du hast das vorhin eh auch angesprochen, also in Kurzform, aber ich sage es einmal so, der Red River gilt ja ein wenig als Verfressen. Stimmt das?
Eva Schmoigl
00:21:04
Ja, man kann auch sagen Hausschweine. Ja, definitiv.
Michael Köck
00:21:11
Also, ja, es stimmt einfach. Nachdem ihr, ihr habt jetzt acht Welten, drei Hunde, ich sage es einmal ganz offen und ehrlich auch, gibt es bei euch irgendwo ein Leben ohne Hundehaare?
Eva Schmoigl
00:21:23
Nein. Wir leben damit, aber der Staubsauger ist unser treuer Freund, ungefähr dreimal am Tag. Und die Freuden, die man nichtsdestotrotz der Haare hat, überwiegen.
Michael Köck
00:21:34
Sind die Retriever, können die auch stur sein?
Simeon Schmoigl
00:21:37
Naja, es kommt einmal darauf an. Es ist einfach auch ein Prägungsthema. Wie weit lasse ich einen Hund seinen eigenen Willen durchsetzen? Und ich bin wirklich der Meinung, es ist eine Balance-Geschichte. Ein Hund muss auf der einen Seite verstehen lernen, in diesen und jenen Situationen habe ich so und so zu funktionieren. Und dann gibt es Situationen, da darf man es aussuchen, da darf ich einfach nach eigenem Gutdünken agieren. Und wenn man der Meinung ist, und das ist das, was wir auch versuchen im Vorfeld mit unseren Hundekäufern abzustimmen. Da gibt es im Prinzip kein ganz richtig und falsch, aber es gibt unter Umständen nachher Probleme, wenn ein Hund zu sehr feel free ist, von klar auf, dann darf man sich nicht wundern, dass wenn er dann nachher 35 oder 30 Kilo hat, dass er dann vielleicht immer noch der Meinung ist, nur feel free ist Standard. Und dann hat man unter Umständen auch diesen Problem voll, dass der Hund einfach in die Leine reinreißt oder auf irgendwelche Leute zurennt. Es ist eben die Balance, die wichtig ist und in unserem Fall oder in meinem Fall, wenn man das aus der Hundesportszene auch noch betrachtet, ich sage jetzt einmal, ab einem Jahr darf der Hund bei mir was machen, dann wenn er vorher wirklich steady sein kann. Also wenn der ruhig sein kann, am Fuß sein kann, wenn ich den absetzen kann, wenn der einfach dort auch Ruhe geben kann, dann erst darf er eigentlich was machen. Und dann ist auch das, was er machen darf, eine Art Bestätigung und auch eine Art der Freude, die er erfahren darf, wenn er vorher ruhig sein kann. Und beides, das ist eben diese Balance, wenn der einfach nur noch aufgewirbelt ist und nur noch hyperaktiv rumturt, dann hat er weder die Freude dessen, dass er nachher wirklich was gescheit macht, nachher ist er wirklich happy mit dem, wenn er darauf warten muss. Also das ist so ein bisschen self-fulfilling prophecy mäßig. Also das ist schon, deswegen das Wichtigste ist wirklich, also wir tun jetzt nicht die Papis zurechtweisen von klein weg, Aber. Zu dem Punkt hin, wo Sie wirklich dann noch ein Retrieve oder diese Hundearbeit machen dürfen, müssen Sie einfach lernen, dass Fußgehen ist ein Standard, Sitzen ist ein Standard. Einfach auch sich runternehmen und einfach auch beobachten ist wichtig. Nicht nur immer gleich ins Tun kommen.
Michael Köck
00:24:00
Gebt ja auch Tipps, Personen, wenn die sagen, wir wollen uns einmal mit euch in Kontakt setzen, Wir wissen noch nicht genau, ob wir einen Hund wollen oder nicht. Macht ihr das auch, gibt es ja da?
Eva Schmoigl
00:24:15
Haben wir auch gehabt. Wir haben einen Interessenten gehabt, der hat gesagt, er weiß nicht genau, Golden Retriever oder Laboratort Retriever. Mit ihm hatten wir dann zwei, dreimal telefoniert und er hat sich dann bedankt. Er hat sich jetzt wirklich für den Golden Retriever entschieden, weil er sucht einfach ein bisschen was Ruhigeres. Und machen wir in einzelnen Fällen auch, ja.
Simeon Schmoigl
00:24:33
Definitiv, ja.
Michael Köck
00:24:34
Ja, liebe Hörerinnen und Hörer, also an dieser Stelle natürlich wieder der Hinweis, wenn ihr jetzt mit den Züchtern, wenn ihr mit Familie Schmoigl in Kontakt treten wollt, beziehungsweise wenn ihr ein Video auch sehen wollt, wie die Welpen gerade bei der Mutter an den Zitzen saugen, was unheimlich süß ist, dann wie immer alle Infos auf hallo-burkersdorf.blog. Was wünscht ihr euch sozusagen für die Zukunft, für die Zucht?
Eva Schmoigl
00:25:01
Gesunde Hundewelpen, dass alles gut geht bei der Geburt. Gute Plätze für die Welpen.
Simeon Schmoigl
00:25:06
In Wahrheit, ein glückliches Leben wünschen wir unseren Welpen. Was auch immer das dann heißt, natürlich haben wir Arbeitsplätze sehr gerne für die Jagd, als auch für den Hundesport, für jede Art von Hundesport oder sehr viele Arten von Hundesport geeignet. Aber im Prinzip, ja, sie sollen ein schönes Leben haben. Und wenn einer einen Hundesport machen möchte damit, dann ist das super. Aber sie sind auch sehr gute Couch-Potatoes. Also das können sie auch sehr gut.
Michael Köck
00:25:36
Ja, lieber Eva, lieber Simeon, ich sage ganz herzlichen Dank für das Interview.
Eva Schmoigl
00:25:42
Vielen Dank für den Besuch.
Simeon Schmoigl
00:25:43
Danke, Michael.
Michael Köck
00:25:44
Ich wünsche euch natürlich und vor allem den künftigen Besitzern dieser acht Welpen, dass sie wirklich ein schönes Leben mit den Hunden haben, dass die Hunde gesund sind und gesund bleiben. Und dass ihr weiterhin mit so viel Herz und Freude in der Zucht für den Hunden weitermacht. Danke euch.
Simeon Schmoigl
00:26:06
Danke dir.
Michael Köck
00:26:07
Und euch, liebe Hörerinnen und Hörer von Hallo Purkersdorf, sage ich wie immer Ciao und bis zur nächsten Episode.