Hallo Purkersdorf

Der Talk über Menschen und Themen

WIR HELFEN -Team Österreich Tafel

Hilfe von Menschen für Menschen

23.11.2022 36 min

Zusammenfassung & Show Notes

TEAM ÖSTERREICH TAFEL
Jeder Mensch kann plötzlich und unverhofft in eine Notlage geraten, bei welcher er plötzlich nicht mehr weiß, wie er seinen Lebensunterhalt aufbringen soll. Diesen Menschen steht die TEAM ÖSTERREICH TAFEL zur Seite und versorgt sie mit Nahrungsmitteln, welche von den Supermärkten aussortiert werden. So gehen die Nahrungsmittel nicht verloren und kommen bei jenen an, die sie dringend benötigen.
Die gesamte Organisation und Arbeit wird von freiwilligen Helferinnen & Helfern vom Team Österreich und dem Roten Kreuz erledigt. Was all die Helfer antreibt, was sie benötigen und wie sie die Zukunft sehen, all das hört ihr in dieser Episode von HALLO PURKERSDORF.

Für weitere Infos zu dieser Story hier auf Shownotes klicken.

HALLO PURKERSDORF
Der Talk über Menschen und Themen in und um Purkersdorf



🎙️ Show Notes – Hallo Purkersdorf

Neue Rubrik: „Wir helfen“ – Die Team Österreich Tafel
In dieser Episode startet eine neue Podcast-Reihe, die den Fokus auf Hilfsbereitschaft, Ehrenamt und soziale Verantwortung in Purkersdorf legt.

👉 Den Auftakt macht ein Thema, das oft im Hintergrund wirkt, aber für viele Menschen entscheidend ist:
Die Team Österreich Tafel.

🧭 Worum geht’s in dieser Folge?
Das Rotes Kreuz kennt jeder – doch seine Arbeit geht weit über Rettungseinsätze hinaus.
In dieser Episode bekommst du einen Einblick in:
  • die sozialen Dienste hinter den Kulissen
  • die Lebensmittelhilfe für Menschen in Not
  • das Engagement der Team Österreich Tafel
🎤 Zu Gast
Direkt aus der Bezirksstelle des Roten Kreuzes in Purkersdorf:
  • Alexandra Stangl
  • Elke Windischhofer
  • Heinz Preiß
Sie erzählen aus erster Hand:
  • wie die Tafel organisiert ist
  • wer Unterstützung bekommt
  • wie freiwillige Helfer:innen den Betrieb stemmen
❤️ Warum du reinhören solltest
Diese Folge zeigt klar:
  • Hilfe beginnt oft dort, wo man sie nicht sieht
  • Ehrenamt ist kein „Nice-to-have“, sondern ein tragender Teil der Gesellschaft
  • Jeder kann einen Beitrag leisten – sei es durch Zeit, Spenden oder Aufmerksamkeit
💡 Neue Rubrik: „Wir helfen“
Mit dieser Reihe rückt der Podcast künftig regelmäßig:
  • Blaulichtorganisationen
  • soziale Initiativen
  • engagierte Menschen aus der Region
ins Rampenlicht.
🔊 Key Takeaway
Hinter jeder Ausgabe von Lebensmitteln steckt echte Menschlichkeit – organisiert, freiwillig und oft still.
Wenn du willst, kann ich dir die Show Notes noch:
  • kürzer für Spotify/Apple Podcasts machen
  • emotionaler oder journalistischer zuspitzen
  • oder mit Kapitelmarken (Timestamps) ergänzen 👍


Die HALLO PURKERSDORF Blog Beiträge zu allen Episoden kannst du unter  hallo-purkersdorf.blog nachlesen.

Info
Dieser Podcast wird privat betrieben und steht allen politischen Richtungen sowie Organisationen neutral gegenüber.

Kontakt unter:
E-Mail: feedback@hallo-purkersdorf.blog

HALLO PURKERSDORF Links:

Transkript

Liebe Hörerinnen und Hörer vom Hallo Purkersdorf, vor einigen Wochen bin ich auf die Leistungen der Team Österreich Tafel gestoßen, welche Menschen in Not mit Lebensmitteln unterstützt. Die Arbeit hierfür wird von freiwilligen Helferinnen und Helfern vom Team Österreich und dem Roten Kreuz Dies hat mich bewegt, euch, den Hörerinnen und Hörern von Hallo Purkersdorf, die Leistungen von Blaulichtorganisationen und freiwilligen Helferinnen und Helfern in Purkersdorf näher zu bringen. Aus diesem Grund starte ich mit einer neuen Rubrik, welche ich Wir helfen nenne und beginne heute mit der Team Österreich-Tafel. Herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer vom Hallo Burkersdorf, der Talk über Menschen und Themen in und um Burkersdorf. Heute sitze ich bei einer Blaulichtorganisation in Burkersdorf, und zwar bei der Bezirksstelle des Roten Kreuzes. Und ich habe hier drei Gäste bei mir, beziehungsweise ich darf Gast bei Ihnen sein. Bei mir sitzt die Alexandra Stangl, Servus. Hallo, Servus. Die Elke Windischhofer. Hallo. Servus. Und der Heinz Preiß. Servus. Ja, um was geht es heute, liebes Publikum? Und zwar, wir alle kennen das Rote Kreuz als Hilfsorganisation für Unfälle, Rettungen und so weiter. Aber das Rote Kreuz beschäftigt sich nicht nur mit diesem Thema, sondern hat natürlich auch soziale Aufgaben bzw. soziale Dienste. Und deswegen beschäftigen wir uns heute, was leider wichtiger denn je wird, Und zwar mit die Team Österreich-Tafel. Ein leicht sperriger Ausdruck. Du hast es geschafft. Gratuliere. Genau. Und da wollte ich gleich mal fragen, die Team Österreich-Tafel. Ja, Alexandra, was ist das genau? Ja, die Team Österreich-Tafel hat sich zur Aufgabe gemacht, Lebensmittel, die am Wochenende sonst im Müll landen würde, zu retten. Und das dann kostenlos an bedürftige Menschen zu übergeben. Für mich war es genauso ein Unterschied oder eine Frage, wir kennen alle die Tafel, das ist der Oberbegriff. Und da gibt es ja auch die Sozialmärkte, das ist aber nicht das Gleiche. Ja, das wird ganz gerne immer wieder verwechselt. Ich bekomme immer wieder Anfragen, wo es heißt, wann kann ich denn bei der Tafel was kaufen. Es ist so, dass die Sozialmärkte, so wie es im gängigen Gebrauch immer gesagt wird, manche heißen So-Gut-Märkte und die bieten Lebensmittel an, um günstigerem Preis. Also dort kann man die Lebensmittel zu einem Selbstkostenpreis einkaufen gehen. Und bei der Team Österreich-Tafel ist die Lebensmittelausgabe absolut kostenlos. Also da muss man kein Geld bezahlen. Die Team Österreich-Tafel, wie gesagt, ein sozialer Dienst des Roten Kreuzes. Gibt es in ganz Österreich, ne? Gibt es in ganz Österreich, seit elf Jahren, ja. Was gibt es vom Roten Kreuz, was weiteres soziales Engagement über das, was eh schon besteht? Also das Rote Kreuz hat ja neben dem von dir schon erwähnten Rettungsdienst einen ganz großen Bereich, das ist der Gesundheits- und Sozialdienst. Und so wie der Name schon sagt, ist halt auch sehr viel Soziales dahinter verpackt. In ganz Niederösterreich gibt es 60 verschiedene Dienstleistungen in dem Bereich. Das, was dich jetzt natürlich interessiert, neben dem Team Österreich-Tafel, haben wir uns auch zur Aufgabe gemacht, dass bedürftige Menschen sich immer wieder an das Rote Kreuz wenden können, um sie auch aus sozialen Notlagen potenziell heraushelfen zu können. Das ist unter anderem, so wie es die Caritas anbietet, die Sputanhilfe. Das ist dann individuell immer wieder abzuklären, welche Möglichkeiten hier vorhanden sind. Am besten hier dann auch bei uns auf der Bezirkstelle mal rückfragen, um einen Termin auszumachen, wenn es wirklich notwendig ist. Wir sind im Behindertensektor sehr groß. Wir haben einerseits für Kinder mit besonderen Bedürfnissen immer wieder so Aktionstage, auch in den Ferien. Und mittlerweile hier bei uns im Purkersdorf machen wir seit 13 Jahren den Vater- und Begleitdienst für die Schülerinnen und Schüler der Allgemeinen Sonderschule. Also wir sehen... Und das sind wirklich nur ganz wenige Punkte, also wir könnten da leicht darüber schon Stunden reden. Das wollen wir aber jetzt natürlich nicht, weil das Hauptthema die Team Österreich-Tabli ist und solches. Also wir sehen, das Rote Kreuz ist weit, weit mehr als natürlich eine Rettungsorganisation, so wie es wahrscheinlich den meisten einfach im Kopf ist. Wenn man hört, rotes Kreuz, hat man immer im Kopf, reine Rettungsorganisation, aber das Betätigungsfeld ist wesentlich, wesentlich breiter. Ich muss jetzt einfach die Fachbereichsleitung, also die Sandra zitieren, der Gesundheits- und Sozialdienst kommt dann, wenn der Rettungsdienst wieder gefahren ist. Und daher sieht man natürlich auch diese Mitarbeiter recht wenig, weil sie eher im Verborgenen tätig sind. Aber eine ganz wichtige Aufgabe übernehmen, die langfristig auch stattfindet. Ich möchte hier noch die Krisenintervention als Beispiel erwähnen, weil die auch sicherlich bekannt ist. Aber dafür gibt es keine Werbung, da gibt es keine Fotos, weil das einfach auch die Intimsphäre von den Kunden gewahrt werden muss. All das machen Freiwillige, wenn ich euch drei hier jetzt schon sitzen habe. Eine Frage, was treibt dann an, Heinz, wie bist du zum Roten Kreuz gekommen, wie so hast du gesagt? Jetzt reisen wir Jahrzehnte zurück. Ja, es sind mittlerweile Jahrzehnte, also mit diesem Jahr sind es 30 Jahre, die ich jetzt beim Roten Kreuz bin. Annen 1992, als 20-Jähriger fängt man natürlich an, der Tüter da, das ist echt cool, fahren wir mit dem Blaulicht. Hat sich nach 18 Jahren irgendwann mal gewandelt, vor allem da ich selbst in einem Spital tätig bin, ist es einfach auch eine andere Herausforderung dann gewesen. Der Gesundheits- und Sozialdienst, den ich gemeinsam mit der Sandra anno 2008 übernehmen durfte. Und wir ihn eigentlich als kleinen Bestandteil der Bezirkstelle übernommen haben und er mittlerweile ein adäquater und gleichberechtigter Partner gegenüber dem Rettungsdienst ist, mit einer großen Anzahl an freiwilligen Mitarbeitern, weit über 100 Mitarbeiter und von den ursprünglichen zwei Dienstleistungen, die sich auf knapp 15 Dienstleistungen angewachsen sind und wir einfach auch schauen müssen, was geht, haben wir überhaupt den Platz dafür, Und das Interesse hat sich einfach in drei Jahrzehnten massiv geändert. Aber es ist ein ganz wichtiger Punkt und darum bin ich auch noch immer dabei. Elke, was treibt dich an? Wir haben gesagt, ehrlich müssen wir sein. Jetzt bin ich gespannt. Ich bin hineingestolpert. Ja, das macht ja nichts. Du bist aber dabei geblieben. Ich bin dabei geblieben, ja. Ich wurde gezwungen. Nein, es hat angefangen meine Mama. Die war von Anfang an ja bei der Team Österreich-Tafel als Tagesleitung dabei. Ja, und irgendwann hat es halt immer wieder so, kannst du nicht helfen? Und ich brauche einen Fahrer und ich brauche immer eine Ausgabe. Und irgendwann hat es gesagt, ja, okay, ich helfe da halt. Das war jetzt, glaube ich, vor vier Jahren oder so. Und ich bin noch immer dabei, weil sich bei mir was verändert hat. Ich mache es auch ein bisschen aus einem egoistischen Grund, ich sage es ganz ehrlich, weil es auch mir gut tut. Ja, ich glaube ja auch, dass die Gemeinschaft, wenn man in diese Gemeinschaft der Kameradschaft und so eintaucht, dass einem das natürlich auch persönlich gut tut. Ja, auf jeden Fall. Und nicht nur das, sondern auch mit dieser freiwilligen Arbeit der Rettung der Lebensmittel und was dann damit passiert, das macht was mit einem. Also am Anfang war es immer sehr schwierig, nach meinen ersten Diensten, da war ich meistens so gegen zehn am Abend zu Hause und da bin ich bis eins in der Früh gelegen, weil ich das mal als verarbeiten habe müssen, was da eigentlich passiert ist. Es ist aber ein wahnsinnig schönes Gefühl dann auch. Eben nicht nur die Lebensmittel werden nicht weggeschmissen, sondern du machst was Wertvolles damit. Du gibst es den Leuten, die es wirklich brauchen und du siehst das. Du siehst die Leute, ja. Außerdem hat sich bei mir auch im Privaten was umgestellt, beim Einkaufen. Mein Einkaufsverhalten hat sich total verändert. Also es wird wirklich das eingekauft, was auch verwertet wird und es wird nichts mehr weggeschmissen. Also du lebst da bewusster auch? Viel bewusster. Also auch wenn das Joghurt im Kühlschrank im hintersten Eck seit sechs Monaten steht, wird es nicht mehr weggeschmissen. Sondern es wird mal aufgemacht, es wird einmal daran gerochen, einmal angeschaut. Aber du bist rein im Bereich bei, damit ich es jetzt wieder richtig sage, die Team Österreich-Tafel-Dicht. Genau. Ich bin da richtig schön hineingewachsen in die Team Österreich-Tafel. Also im Kurzen sagen wir nur immer Töte dazu. Ja, ich hatte wirklich das Glück. Wie gesagt Sie das? Töte. Klingt auch nicht so sexy, aber okay. Aber nicht so lange. Also wenn heute noch ein paar Mal das Wort Töte vielleicht fällt, dann wisst ihr, um was es geht. Genau. Alexandra, wie bist du dazu gekommen? Ja, das ist eine gute Frage. Also ich bin, glaube ich, jetzt 15 Jahre dabei, wenn ich jetzt richtig gerechnet habe. Grund war eigentlich das Interesse an der Krisenintervention. Und dann war ich beim Essen auf Rädern und bin dann aber relativ schnell in die Leitungsfunktion hineingerutscht. Also es war dann die Frage, wer übernimmt den Gesundheit- und Sozialen Dienst? Und ja, ich glaube, ich habe aufgezeigt mit dem Heinz und habe das dann übernommen. Und so entstand das ganz einfach auch, weil ich vom Beruflichen her ja Sozialarbeiterin war. War das so, dass ich schon das Gefühl gehabt habe, ich kann vielleicht hier auch ein bisschen was bewirken und was aufbauen. Ja, und seit Anfang diesen Jahres bin ich jetzt nicht mehr freiwillig dabei, sondern ich durfte mein Hobby zum Beruf machen. Ich bin jetzt hauptberuflich dabei, also angestellt und das macht einen unheimlichen Spaß. Man kann nämlich noch mehr machen und wir haben schon viele Projekte im Hinterkopf, die wir jetzt noch mit mehr Engagement und Energie dann in Angriff nehmen können und ich freue mich richtig drauf. Da kommen wir gleich dazu. Vorher in unserem kurzen Vorgespräch habe ich erfahren, die Team Österreich-Tafel-Töd, gibt es in Purkersdorf elf Jahre. Nein. Sechs. Entschuldige, sechs Jahre. Mein Fehler, sechs Jahre. Und eben die Alexandra und der Heinz, ihr beide habt die Sitzung in Purkersdorf vorgelegt, aus der Taufe gehoben oder hier begonnen? Naja, es war so, dass es war eigentlich im Grunde genommen gar nicht geplant. Also wir wollten ursprünglich, wie in Niederösterreich die Tafeln begonnen haben, vor elf, zwölf Jahren, so ganz genau weiß ich es jetzt nicht. Schon auch damit beginnen und sind draufgekommen, dass wir es hier auf der Bezirkstelle gar nicht machen können, weil wir gar nicht die Kapazitäten gehabt hätten. Also haben wir das mal auf Eis gelegt, so wie das bei den besten Projekten so ist. Man wartet mal ab und schaut, was kommt. Und dann war es so, dass die damalige Vizebürgermeisterin Irene Wallner-Hofhansl vom Pressbaum sich einfach mal so neben, so fast zwischen Türen da angehen, mal gefragt hat, was ist, kannst du dir vorstellen, machen wir gemeinsam die Tafel. Und ich habe dann gesagt, ja, kann ich mir schon vorstellen, aber es darf nichts kosten. Wir brauchen Räumlichkeiten und sie hat gesagt, das machen wir. Und innerhalb eines halben Jahres war die Tafel geboren. Was das Schöne ist, mit dem heutigen Tag vor genau sieben Jahren haben wir zum ersten Informationsabend für die Team Österreich-Tafel aufgerufen, der am 10. November 2015 stattgefunden hat. Da sind damals ca. 100 Personen gekommen und von diesen 100 Personen haben 70 angefangen. Was uns selber so beeindruckt hat, dass erst einmal der Zustrom zur freiwilligen Tätigkeit so groß war und das Interesse zu unterstützen so groß war und es ist bis heute ungebrochen so groß. Es hat die Fluktuation der Mitarbeiterinnen sehr gering. Und es kommen immer wieder auch interessierte Mitarbeiter nach, die freiwillig tätig sein möchten. Und es war wirklich massiv beeindruckend, es ist jetzt noch immer genauso beeindruckend, wie viele Menschen freiwillig ihre Zeit für die Team Österreich-Tafel zur Verfügung stellen wollen. Da können wir jetzt gleich klären, die Frage, wo ist das Ziel der Team Österreich-Tafel, beziehungsweise, wer ist bei euch berechtigt, etwas zu bekommen? Also für wem seid ihr speziell da? Es gibt ganz klare Richtlinien, das ist die Einkommensstatistik nach der Einkommensstatistik Austria, 1300 Euro pro Person, also bei einer Einzelperson. Das wird dann aufgerechnet mit einer zweiten erwachsenen Person im Haushalt, dann mit Kindern und so weiter. Da gibt es eine Tabelle, nach der kann man rechnen. Und es gab Zeiten, da konnten wir sirkulant sein, da waren ein paar Euro mehr oder weniger kein Thema. Jeder, der es gebraucht hat, konnte kommen. Jetzt ist es halt im Moment so, dass wir doch sehr, sehr viele Klienten haben, die Lebensmittel benötigen. Oder wir wurden einfach bekannter, ich weiß es jetzt nicht. Es ist halt einfach der Zustrom jetzt derzeit sehr, sehr hoch. Es ist eine Organisation oder ein Bereich vom Roten Kreuz. Umso erfolgreicher der wird, umso schlechter ist eigentlich das Anzeichen für die Gesellschaft. Also eigentlich müsste man sich ja wünschen, dass wenig kommen. Dass es das Optimum ist, wenn keiner kommen muss. Wenn wir alle Karten zurückbekommen, das wäre grenzgenial. Dann, wenn wir zusperren können und sagen, wegen Bedarflosigkeit, das ist endlich geschlossen. Weil es ist auch ungefähr so wie bei der EU, auch bei der Rettung oder wieder bei Feuerwehr. Es ist zwar schön, wenn die Autos dastehen, aber das Beste ist, die bleiben in der Garage und müssen nicht draußen. Vollkommen richtig, ja. Also wenn wir nicht mehr gebraucht werden, dann ist die Welt in Ordnung. Es ist aber so, dass wir im Grunde genommen immer viele Personen die Tafel benötigen. Es ist halt immer die Frage, seit sechs Jahren, sieben Jahren ringen wir damit, wie können wir diese Information an die Leute weitergeben. Was aber auch ganz, ganz wichtig ist, das wissen wir auch und das ist uns auch bewusst, ist die Hemmschwelle, die Hemmschwelle zu uns zu kommen. Nicht das einzugestehen, dass ich das brauche, sondern diesen Schritt zu machen, anzurufen und zu sagen, ich brauche Lebensmittel oder ich möchte das gerne in Anspruch nehmen. Das ist wirklich die wichtigste Entscheidung, die die Menschen oder unsere Klienten treffen müssen. Und die müssen sie alleine treffen. Aber in dem Moment, wo ich sie am Telefon habe oder wo sie bei mir beim Roten Kreuz aufschlagen, bin ich da und unterstütze und wie alle anderen Kollegen auch. Wenn jemand eure Hilfe benötigt, wie kann er sich an euch wenden? Wie geht das vonstatten? Also wenn jemand sagt, ich brauche Hilfe, ich brauche Lebensmittel, wie kann er oder sie das machen? Also am besten mich telefonisch kontaktieren, dann können wir im Vorfeld, im Erstgespräch oder im Telefon schon einmal klären, ob sie berechtigt sind. Und dann müssen sie einmal zu mir kommen und dann stellen wir die Karte gemeinsam aus. Wir werden natürlich auch alle diese Telefonnummern und Kontaktadressen stelle ich auch auf die Blogseite hallo-Purkersdorf.blog, wo man die Nummern dann genau nachlesen kann, wo man sich hinwendet. Und du gehst dann mit ihnen diesen Nachweis durch, also ob sie berechtigt sind und dann bekommen sie so eine Ausweiskarte und können dann am Wochenende… Jeden Samstag kostenlos Lebensmittel beziehen. Dabei erkläre ich ihnen dann meistens noch einmal alles, wie der Ablauf ist, was sie mitzunehmen haben und so weiter. Und wie schwer oder wie leicht ist es, die Lebensmittel zu bekommen? Von wo bekommt ihr die Lebensmittel her? Also es ist deswegen ein bisschen, Anführungszeichen, schwerer geworden, weil natürlich auch die Supermärkte der Umgebung mit ihren Too Good To Go. Der Lidl hat seine Obstkisterl und der Ruf hat seine Obstkisterl, die sie alle wieder nachträglich verkaufen. Also die Summe der Lebensmittel ist nicht im Wachsen, die wir bekommen. Nach sechs Jahren haben unsere im Umland angesiedelten Supermärkte auch gelernt, nicht allzu viel unnötige Lebensmittel zu machen, so wie das Backen zum Beispiel reduziert worden ist. Wir fahren bis in den 14. Bezirk, um hier auch alle von den Supermärkten genug zu bekommen. Aber wir können natürlich nicht garantieren, dass immer alles kommt. Also das ist halt auch der große Unterschied zu den Verkaufsläden, dass wir nur das ausgeben können, was wir auch bekommen haben. Und manches Mal passiert es auch, dass die Kollegen, die unterwegs sind zum Supermarkt, da mal nichts bekommen, weil einfach wirklich nichts überblieben ist. Wenn du schon gesagt hast, ihr fahrt natürlich die ganzen Supermärkte bis in den 14. Bezirk hinab, ist das natürlich eine sehr große Arbeit für alle. Da komme ich schon darauf zurück. Wie viele Freiwillige arbeiten da so daran? Dann möchte ich das übergeben. Wir haben derzeit 88, wir sind wieder um ein mehr Person, 88 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wobei, das kann jetzt vielleicht nicht ganz stimmen, aber die Hälfte davon ist Team Österreich Mitarbeiter und die andere Hälfte sind Rotkreuz Mitarbeiter. Das ist halt der tolle Luxus, den wir bei der Team Österreich Tafel beim Roten Kreuz haben. Das haben wir sonst in anderen Dienstleistungen nicht, dass wir hier die Unterstützung der Team Österreich-Mitarbeiter da zusätzlich bekommen. Super. Und wenn wir gleich am Punkt sind, also wenn jetzt jemand sagen würde, da möchte ich auch helfen, da würde ich gerne einen Beitrag leisten, wie kann der oder die das machen? Das sind auch zwei Möglichkeiten, entweder als Rotkreuz-Mitarbeiter oder als Team Österreich-Mitarbeiter. Der Unterschied ist natürlich, dass wir als Rotkreuz-Mitarbeiter auch entsprechende Ausbildungen mit anbieten. Nein, es ist nicht die Sanitäterausbildung, sondern jeder Mitarbeiter vom Roten Kreuz muss auf jeden Fall die erste Hilfe beherrschen, weil sobald man die Uniform trägt, wird es fast erwartet, dass man auch helfen kann und dann eine Basisausbildung für den Gesundheits- und Sozialdienst. Einfach den Umgang, Kommunikation, was eine recht interessante Ausbildung ist, die wir hier auf der Bezirksstelle auch anbieten, ein Wochenende und nicht länger. Wobei ich dazu sagen muss, das muss nicht im Vorfeld alles gleich gemacht werden. Man hat ein bis zwei Jahre Zeit und innerhalb dieser Zeit wird während der Tätigkeit die Ausbildung gemacht. Also das ist jetzt nicht so, dass man sagt, okay, bevor ich da erst anfangen kann zum Arbeiten, eigentlich täte ich ja schon ganz gern was tun, muss ich erst 16 Stunden Erste-Hilfe-Kurs machen und dann noch die 16 Stunden Ausbildung. Nein, also man kann gleich beginnen und man wird nach und nach dann eingeschult oder gibt es dann die Zusatzseinschulungen. Wenn jetzt jemand sagt, ich würde da gerne helfen, ich möchte mich gerne sozial engagieren, kann er sozusagen einmal eintauchen. Ja, einschnuppern mal. Braucht jetzt noch nicht eben gleich Ausbildung machen, sondern kann wirklich einmal ins Team eintauchen, schauen, wo kann ich hier helfen, wie läuft das Ganze ab, wie kann ich meinen Beitrag leisten. Ja, und wenn es ihr oder ihm gefällt, dann kann er dann sagen, ja, okay, dann machen wir weiter. Das bieten wir als Tagesleitung ja auch an, dass wenn ein Freiwilliger bei uns aufschlagt, dann laden wir den ein, je nachdem in welchem Team er halt dann unterkommt, wer gerade wen braucht. Dann kann er sich, wir machen es so, er kann sich mal anschauen, wie ist das mit dem Fahren, wie ist das mit der Ausgabe und meistens kristallisiert sich das sehr schnell heraus, in welche Ersparte beziehungsweise möchte. Der Vorteil bei dieser Dienstleistung, bei dieser Tätigkeit ist, man weiß am Jahresanfang schon, wann man Einsatz hat. Das heißt, man kommt einmal im Monat dran. Das ist bei manchen Dienstleistungen im Gesundheits- und Sozialen Dienst nicht der Fall, dass wir im Vorfeld wissen, wann wir einen Einsatz haben. Aber da kann man wirklich schon das gesamte Jahr planen und weiß, an welchem Samstag man Dienst hat. Also ist es im Grunde genommen auch hier toll, sich das auch einteilen zu können. Und die meisten, sage ich jetzt mal, die meisten Kreuzkollegen waren auch vorher Team Österreich. Mitarbeiter. Also die haben auch einfach, sind sehr unbedarft, einfach einmal herangetreten an das Ganze und nach und nach haben sie dann Interesse gehabt und gesagt, okay, jetzt würde ich mir gerne andere Dienstleistungen anschauen, jetzt interessiert mich ein bisschen mehr und dann möchte ich jetzt gerne Rotkreuz Mitarbeiter werden. Aber grundsätzlich ist es hier eine sehr unverbindliche Unterstützung mit Team Österreich. Die Tafel selbst, habe ich ja erfahren dürfen, ist ja hinter der neuen Feuerwehr in Bresbaum, das ist örtlich angesiedelt. Genau, wir sind im alten Asfenac-Gebäude, so wird es liebevoll in Bresbaum, genau. Und ja, genau, und dort sind wir jetzt angesiedelt. Ja, aber ich glaube, das Asfenac-Gebäude wird nicht so viel kennen, aber sehr markant ist natürlich das neue Feuerwehrgebäude in Bresbaum. Schön verschleckt jetzt, ja. Und gleich dahinter ist die Tafel. Ich lache jetzt nicht über meinen Töten. Wie kann ich die Tafel auch unterstützen, wenn ich sage, okay, ich mache nicht mit, sondern ich möchte zum Beispiel Lebensmittelspenden. Geht das? Mittlerweile geht es auch, dass private Personen spenden können. Wir haben sonst immer die Spenden von den Pfarrern noch zusätzlich nehmen können und in den Anfängen gesagt, Privatpersonen nein, dürfen nicht. Vor allem in den Zeiten von Corona wurde das geändert, ist aufgebrochen worden, was auch sehr gescheit ist, also vor allem diese länger haltbaren Lebensmittel, ob jetzt Dosen, Nudeln etc., jederzeit gerne, am besten halt dann immer am Samstag, circa ab 17 Uhr, wäre die Möglichkeit, Lebensmittel vorbeizubringen. Oder im Vorfeld bei der Sanderstange anmelden, damit wir auch Bescheid wissen, dass wer vorbeikommt. Und bei diesen Aktionen, wo ihr mit anderen Organisationen was macht, wie laufen da die Sammlungen ab? Also im Vorfeld sprechen wir uns ab, was brauchen wir. Dann geben wir kleine Zettel aus, beziehungsweise wir stehen direkt vor den Geschäften und bitten die Leute beim Hineingehen, sie möchten uns doch bitte ein Packer Nudeln noch mitbringen oder ein Pumstchen. Also wir schauen vorher mal, was braucht man, was fehlt im Lager und dann reden wir wirklich, sprechen wirklich die Leute an, wir würden das und das brauchen, bitte nehmt uns das beim Rauschen mit, wir stehen dann mit so einem Wagerl dort und da legen uns die Leute dann die Waren hinein. Also dann könntest du natürlich ganz gezielt die Dinge besorgen, die ihr braucht. Genau. Also liebe Hörerinnen und Hörer, wenn ihr das nächste Mal jemanden vor einem Supermarkt seht und das sagt, er ist von die Team Österreich dafür. Du wirst das auch noch können. und dann wirklich Ende müsstest du es kümmern. Dann, Bitte unterstützt sie. Es ist kein Fake oder sonst was, sondern die sammeln wirklich für einen guten Zweck. Für mich aber auch ein ganz wichtiger Punkt. Ihr macht das jetzt schon sechs Jahre hier in Purkersdorf und Bresbam und Umgebung. Was habt ihr gemerkt in der Gesellschaft oder wie ändern sich die Dinge? Es hat nicht nur sich die Gesellschaft verändert, auch wir mussten uns in dem Ablauf Modalitäten anpassen. an die neuen Situationen. Ursprünglich hatten wir die normale Ausgabe, die einem Einkaufserlebnis ähnlich war. Das heißt, wir haben die Lebensmittel eingesammelt, wir haben sie ausgepackt, wir haben sie angeschaut und dann haben wir sie aufbereitet. Das heißt, die Klienten wurden aufgerufen und einzeln hineingerufen in die Ausgaberäume und sie konnten sich aussuchen, was sie mitnehmen wollen und was sie brauchen. Das war dann plötzlich durch Corona an Acker gelegt. Durch Corona, durch die Pandemie waren wir dann gezwungen, kontaktlose Übergaben zu machen in Form von Kistenübergaben, dass wir also dann in den Räumlichkeiten die Kisten gepackt haben und wir dann die Kisten rausgetragen haben und von einem Tisch dann die Klienten das holen konnten. Und bei dieser Ausgabe sind wir auch geblieben. Jetzt gar nicht so sehr mehr wegen Corona oder Pandemie bedingt, sondern weil einfach die Anzahl der Bezieher einfach so stark gestiegen ist. Ihr habt es ja auch vorher schon gesagt im Vorgespräch, es ist fast das Dreifache an Personen, die diese Hilfe benötigen als früher. Es ist auch so, dass wir die Aufnahmemodalität noch ändern mussten. Das heißt, die Registrierungen werden jetzt hier auf der Bezirkstelle gemacht und nicht mehr direkt vor Ort bei der Tafel, weil das einfach gar nicht mehr machbar war, weil die Anzahl oder die Massenanmeldungen einfach waren. Das heißt, ich mache das jetzt hier auf der Bezirkstelle separat und somit fällt das einmal weg. Und ja, es ist einfach das Dreifache, die Lebensmittelspenden ist gleich geblieben, also die Geschäfte geben uns immer noch die gleiche Anzahl an Kisten Lebensmitteln, aber es ist halt, ja, an das Dreifache sind wir schon gekommen, ja. Und wie schätzt ihr so ein wenig die Zukunft ein? Es wird, derzeit ist es, stabilisiert es sich. Wir befürchten aber, dass nächstes Jahr, vor allem Anfang des Jahres, Frühjahr des Jahres, hier noch einmal die Zahl ansteigen wird. Ich gehe davon aus, weil erstens mal die Inflation, wissen wir alle, wie es ist. Die ganzen Erhöhungen der Energiekosten, die spätestens im Frühjahr nächsten Jahres mit den ganzen potenziellen Nachzahlungen kommen werden. Also da haben wir schon die Annahme, dass noch einmal ein Anstieg kommen wird. Wir haben ja begonnen im Prinzip in der Syrien-Krise. Stimmt, richtig. Jetzt hat natürlich auch die Ukraine-Krise zugeschlagen in den Notwendigkeiten der Lebensmittelausgabe. Alle bekommen dasselbe, je nach Haushaltsgröße natürlich. Und was wir haben, gehen wir her, und was nicht da ist... Es ist halt dann schade zu sehen, dass die Kisten immer weniger voll sind, aber wir können uns nicht ändern. Na klar, ihr könnt nur das hergeben, was ihr bekommt. Wobei ich jetzt auch sagen muss, dass wir schon merken, dass je länger wir diese Tätigkeit machen und anbieten, auch in der Umgebung, also Purkersdorf-Umgebung und so weiter, die Leute immer mehr anfragen, ob sie was spenden dürfen. Also jetzt gerade bei den Ernten haben wir Bauern, die uns was vorbeibringen. Das ist natürlich eine sehr großartige und willkommene Spende, auf die freuen wir uns immer. Weil Obst und Gemüse ist etwas, was wir nie wissen, was wir bekommen. Das Erntedankfest bei den Pfarren, wo wir eben halt auch wieder Lebensmittel, haltbare Lebensmittelspenden bekommen. Und zu Ostern ist das dann auch wieder so. Wir retten uns dann immer so über ein halbes Jahr, wo wir dann unseren Keller sozusagen auffüllen können. Und wir dann davon zehren, weil das, was wir, wenn wir merken, dass die Kisten nicht voll sind, dann holen wir aus dem Lager haltbare Lebensmittel und füllen dann die Kisten zusätzlich auf. Das geht ganz gut. Und wir freuen uns auch immer, wenn jemand Obstbäume herumstehen hat. Die Tagesleitungen gehen dann auch wirklich und holen die Bioäpfel. Wir fahren dann auch wirklich dorthin und sammeln das auf, damit wir das weitergeben können. Ja, die Veränderung in den letzten Jahren haben wir jetzt schon mitbekommen. Das ist leider, leider, dass ihr mehr braucht. Aber gibt es eigentlich aus eurer persönlichen Erfahrung, gibt es irgendwelche Dinge auch, die ihr sagt, an die erinnert ihr euch gern? Ja, also ich erinnere mich immer ganz gerne an die eine Geschichte. Ich glaube, das ist eh schon bekannt. Ich habe es schon so oft erzählt, weil ich finde, dass es genau ausdrückt, was wir eigentlich tun. Es war bei einer Ausgabe, das war eine alleinerziehende Mutter mit ihrem Sohn. Der Sohn war ungefähr sechs Jahre alt und der Sohn ist in die Räumlichkeiten freudestrahlend hineingelaufen und hat uns begrüßt. Und das war Mitte des Monats, möchte ich noch dazu sagen. Und ich habe dann die Mutter gefragt, was ist denn los, wieso freut er sich so? Und sie hat gesagt, sie hat mit ihren letzten fünf Euro immer ein großes Nutella-Glas gekauft. Und sie hat sich das nur deswegen getraut, weil sie gewusst hat, dass es uns gibt. Und ich finde, genau das ist es. dass wir, ab dem Zeitpunkt ist mir auch irrsinnig klar geworden, dass sich die Leute von uns verlassen. Also, dass wir, dass sie wissen, dass wir sind jede Woche da. Es gibt Lebensmittel, mal mehr, mal weniger. Aber sie verlassen sich auf uns. Und das war damals eine tolle Erfahrung. Und ja, und das war, wie gesagt, Mitte des Monats, letzten 5 Euro. Und sie konnte ihren Sohn glücklich machen. Das ist schon... Es sind so Kleinigkeiten auch, wie wenn du dann einfach siehst, wenn du ihnen ein paar Heidelbeeren zustecken kannst, sage ich jetzt mal. Oder man kennt ja dann auch sein Klientel und man weiß halt, wenn man da jetzt einen Grabenweckerl hineinlegt, dann freut sich jemand sehr. Und das sind so diese Sachen, wo du dann denkst, ja, das ist genau das Richtige. Jetzt sind wir auch schon im November, also im nächsten Monat, haben wir dann Weihnachten. Gibt es da irgendwas spezielles um Weihnachten oder irgendeine Änderung oder so? Wir machen direkt zu Weihnachten, am Samstag, eine Weihnachtsausgabe und natürlich auch eine Silvesterausgabe. Das ist immer etwas ganz Besonderes, wenn wir direkt zu diesem Zeitpunkt immer die Ausgaben machen und da werden mir alle sehr dankbar und ich weiß auch, dass die Kollegen da sehr engagiert sind, dass es unbedingt stattfindet. Bei Zeitänderungen, weißt du schon, was Elke darüber war? Ganz genau noch nicht, aber wir schaffen gerade am 24. Wahrscheinlich gegen halb vier, wenn man um die Ausgabe, das heißt gerade zwischen 14 und 15 Uhr und Silvester eine Stunde versetzt, weil da haben die Geschäfte ja ein bisschen länger offen. Wenn ihr euch was wünschen könntet, wie es mit die Team Österreich-Tafel weitergeht. Der Team Österreich-Tafel? Ah, der Team Österreich-Tafel. Wo ist denn die, der korrigiert hat? Schön. Ja, Kultbeier. Wenn ihr euch etwas wünschen könntet, wie es mit der Team Österreich-Tafel weitergeht, was wäre das? Ich würde mir wünschen, dass wir es nicht mehr brauchen würden. Also das wäre, ja. Also wir freuen uns, so blöd das jetzt klingt, wir freuen uns immer wieder, wenn Karten zurückgegeben werden, weil sie sagen, danke, Die Situation hat sich beruhigt. Ich habe einen Job. Ich kann mein Leben wieder in den Griff bekommen. Und das sind die schönsten Situationen. Aber am tollsten wäre es, wenn wir die Türen schließen und draufschreiben, wegen Mangel an Bedarf geschlossen für immer. Das wäre halt das Beste, ja. Was ich mir wünschen würde, also solange die Notwendigkeit besteht, und ich fürchte, sie wird leider immer bestehen, dass die Personen, die es auch wirklich brauchen, es auch wagen, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es ist nichts Schlimmes. Es wird aufgenommen wie in einer Familie bei den Rotkreuz-Kollegen. Es braucht keine Angst haben, dass irgendwie mit dem Finger auf jemanden gezeigt wird. Erstens einmal sind wir alle verschwiegen, was auch ein ganz wichtiger Faktor ist. Diskretion ist uns ein ganz wichtiger Punkt. Jetzt ist es natürlich noch umso leichter. So blöd es zwar ist von außen, findet man zwar jetzt die Team Österreich-Tafel nicht mehr so leicht, weil das Feuerwehrgebäude da vorne ist. Andererseits wird man auch nicht mehr gesehen, wenn man dort ist. Also es hat alles sein Pro und Contra. Stimmt. Also man ist wirklich unter sich. Die Leute kennen sich auch, sie reden auch miteinander. Also es haben sich dort auch sicherlich schon Freundschaften und Bekanntschaften entwickelt. Und der zweite Wunsch ist halt, dass wir auch genügend Lebensmittel haben, aber das liegt bei wem anderem. Ja, ich von meiner Seite sage ganz herzlichen Dank und diesmal nicht nur ganz herzlichen Dank für das Interview, dass wir da ein bisschen reinschauen haben dürfen in die ganze Organisation, sondern ganz herzlichen Dank an euch, stellvertretend für all die vielen Freiwilligen, die diese Tätigkeit machen, weil ohne all diese freiwillige Tätigkeit würde unsere Gesellschaft viel schlimmer aussehen. So, Alexander, willst du noch was? Ja, ich möchte mich bei dir ganz herzlich bedanken, dass du uns diese Plattform gegeben hast und dass noch wieder mehr Informationen über die Tätigkeit der Team Österreich-Tafel hinaustragen können in die weite Welt. Ja, machen wir gerne. Ich hoffe, es hören viele, ich hoffe, es schauen sich viele an. Wie gesagt, auf der Homepage hallo-Purkersdorf.blog erfahrt ihr auch alle Kontaktadressen, alle Telefonnummern und so weiter. Ich kann nur sagen, danke, Alexander, danke dir. Gerne. Danke, sehr gerne. Danke, Timi. Danke. Ja, und euch, liebe Hörerinnen und Hörer, sage ich danke fürs Zuhören. Ich hoffe, ihr tut das auch beim nächsten Mal. Ciao, bis zur nächsten Episode. Dies war eine weitere Episode des Podcasts Hallo Purkersdorf. Den Blog zum Podcast erreicht ihr unter hallo-purkersdorf.blog Produktion und inhaltliche Verantwortung Michael Köck Kontakt per E-Mail unter feedback at hallo-purkersdorf.